Mehrere Faktoren wichtig

Computerspiele: Altersfreigabe verrät nichts über Eignung

+
Welches Spiel für welches Kind? Die sogenannten USK-Siegel geben einen ersten Hinweis, Eltern sollten sich aber nicht allein darauf verlassen. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn

Eine Altersfreigabe dient für viele Eltern als erster Orientierungswert, wenn sie Computerspiele für ihre Kinder kaufen. Doch welche Bedeutung hat diese Angabe eigentlich?

Berlin (dpa/tmn) - Beim Kauf von Computerspielen für Kinder sollten die Siegel zur Altersfreigabe nur ein Anhaltspunkt von mehreren sein. Denn die Siegel der Unabhängigen Selbstkontrolle (USK) erklären zwar, für welche Altersgruppen ein Spiel aus Jugendschutz-Sicht unbedenklich ist.

Die Siegel verraten aber nichts darüber, ob Kinder und Jugendliche mit dem Spiel auch etwas anfangen können. Darauf weist die Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz hin.

So können Spiele zwar frei von Gewalt und anderen problematischen Inhalten, dabei aber viel zu komplex für Grundschulkinder sein. Die Experten raten daher, neben dem USK-Siegel auch das Urteil anderer Experten zu beachten. Spiele-Empfehlungen für bestimmte Altersgruppen gibt es zum Beispiel beim Spieleratgeber NRW oder beim Magazin Spielbar der Bundeszentrale für politische Bildung.

Spieleratgeber NRW

Spielbar

Dossier "Computerspiele" der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz (PDF)

Auch interessant:

Meistgelesen

Video
Gastro
Schock-Bilder: Nutella im unverrührtem Zustand
Schock-Bilder: Nutella im unverrührtem Zustand
So machen Sie Mayonnaise selber – in 50 Sekunden
So machen Sie Mayonnaise selber – in 50 Sekunden
Wer diese 2-Euro-Münze besitzt, könnte 54.000 Euro reicher werden - doch Experte warnt
Wer diese 2-Euro-Münze besitzt, könnte 54.000 Euro reicher werden - doch Experte warnt
Fürs Leben ausgesorgt: Diese 23-Jährige bekommt fast 900 Euro täglich geschenkt
Fürs Leben ausgesorgt: Diese 23-Jährige bekommt fast 900 Euro täglich geschenkt

Kommentare