Bekannte und Freunde: Nicht in die Erziehung einmischen

In die Erziehung anderer Eltern sollte man sich tunlichst nicht einmischen. Foto: Rolf Vennenbernd
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In die Erziehung anderer Eltern sollte man sich tunlichst nicht einmischen. Foto: Rolf Vennenbernd

Eltern erziehen Kinder unterschiedlich. Sie setzen Grenzen. Doch wie ist es mit Freunden und Bekannten? Dürfen die den Kindern auch sagen, was Sache ist? Das sagen Experten:

Berlin (dpa/tmn) - Zu lasch oder zu streng - daran, wie Freunde, Bekannte oder Verwandte ihre Kinder erziehen, haben viele etwas auszusetzen. Einmischen sollte man sich aber trotzdem nicht, sagt die Psychologin und Familientherapeutin Dörte Foertsch. «Kommentieren hat immer etwas Herablassendes.»

Außerdem gebe es in Sachen Erziehung oft kein Richtig oder Falsch. «Das Erziehungsverhalten zu bewerten, finde ich anmaßend», sagt Foertsch.

Stattdessen könne man beispielsweise bei einem Familientreffen selbst aktiv werden und sich mit dem Kind beschäftigen - auf die Art und Weise, wie man es für richtig hält. Vielleicht schauen sich die Eltern dann auch etwas ab, wenn sie sehen, dass das dem Kind guttut.

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