Bei Schmuckverkauf an Beispielrechnung orientieren

Wer seinen Goldschmuck verkaufen möchte, kann anhand einer Beispielrechnung einen realistischen Mindestpreis festlegen. Foto: Bodo Marks
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Wer seinen Goldschmuck verkaufen möchte, kann anhand einer Beispielrechnung einen realistischen Mindestpreis festlegen. Foto: Bodo Marks

Köln (dpa/tmn) - Anstatt alten Schmuck ungetragen im Schrank aufzubewahren, rentiert es sich für manchen Besitzer ihn zu einem Geschäft für Goldankauf zu bringen. Welchen Preis er für die Stücke verlangen kann, erfährt der Verkäufer durch eine Modellrechnung.

Der Wert alter Schmuckstücke ist für den Laien kaum einschätzbar. Um beim Verkauf nicht von unseriösen Anbietern über den Tisch gezogen zu werden, können sich die Besitzer an einer Beispielrechnung orientieren, erklärt der Bundesverband der Juweliere, Schmuck- und Uhrenfachgeschäfte (BVJ).

Zuerst wird der Feingoldanteil berechnet: Wird ein 8 Gramm schwerer Ring aus 585er-Gold in Zahlung gegeben, multipliziert man beide Werte und teilt das Ergebnis durch 1000. In dem Beispiel läge der Feingoldanteil also bei 4,68 Gramm (8 mal 585 geteilt durch 1000). Diesen Wert multipliziert man mit dem Ankaufspreis für Feingold. Liegt dieser bei 30 Euro pro Gramm, beträgt der Materialwert des Beispielrings damit 140,40 Euro (4,68 mal 30). Nun werden die Kosten für Taxierung, Versand, Einschmelzung und Rückgewinnung des Edelmetalls in Höhe von zum Beispiel 30 Prozent abgezogen. Der Kunde erhält am Ende 98,28 Euro (140,40 mal 0,7).

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