Situation angespannt

Zum Semesterstart lange Wartelisten bei Wohnheimplätzen

Studentenwohnheim in Regensburg. Foto: Armin Weigel
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Studentenwohnheim in Regensburg. Foto: Armin Weigel

Jedes Jahr im September und Oktober stehen Erstsemester vor der Frage: Wo soll ich wohnen? Eine Möglichkeit sind Studentenwohnheime. Doch es ist schwierig, einen Platz in einem Wohnheim zu ergattern.

Berlin (dpa) - Zum Beginn des Wintersemesters am 1. Oktober suchen noch viele Studenten nach einer Bleibe.

Auf Basis der ersten Rückmeldungen aus den großen Universitätsstädten müsse man davon ausgehen, dass die Situation ähnlich angespannt sein dürfte wie zu Beginn der Wintersemester in den Vorjahren, sagte der Sprecher des Deutschen Studentenwerks (DSW), Stefan Grob, der Deutschen Presse-Agentur. So ständen beispielsweise in München 12.000 Studenten auf der Warteliste für einen Wohnheimplatz, in Berlin seien es 4000, in Stuttgart 3800 und in Heidelberg 1700.

Das DSW bewirtschaftet die meisten der bundesweit rund 243.000 Wohnheimplätze. Die Studentenwerke fordern für Neubau und Sanierung der Wohnheime mehr staatliche Unterstützung. Das DSW veranschlagt dafür 1,5 Milliarden Euro. Zwar ist die Zahl der öffentlich geförderten Wohnheimplätze nach DSW-Angaben in den vergangenen Jahren gestiegen. Die Zahl der Studenten sei aber parallel zum Anstieg der Wohnheimplätze deutlich schneller gestiegen. Die Plätze sind auch wegen der günstigen Mieten von durchschnittlich weniger als 250 Euro warm pro Monat vor allem bei Studienanfängern beliebt.

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