Bundestagswahl 2017

Wahlkreis München-West/Mitte: Lukas Köhler (FDP)

Lukas Köhler ist Bundestagskandidat für die FDP im Wahlkreis München-West/Mitte.
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Lukas Köhler ist Bundestagskandidat für die FDP im Wahlkreis München-West/Mitte.

Im September wird gewählt! Lesen sie hier den Steckbrief von Lukas Köhler, Bundestagskandidat für die FDP im Wahlkreis München-West/Mitte.

Name: Dr. Lukas Köhler 

Alter: 30 Jahre 

Beruf: Geschäftsführer des Zentrums für Umweltethik und Umweltbildung  

Familienstand: Verheiratet / einen Sohn  

Wohnort/Stadtviertel: Laim 

Die Besonderheit meines Wohnorts/Viertels ist…die Vielfalt der Menschen die hier leben. Durch viele junge Familien, wie meine eigene, verändert sich das Bild des Viertels. Aber ich habe das Gefühl, das funktioniert gut in Einklang mit den Alteingesessenen. 

Welchem München-Thema wollen Sie in Berlin besonders Gehör verschaffen? Wie? 

Ich möchte mich in Berlin insbesondere für die Generationengerechtigkeit einsetzet. Insbesondere das Thema der nachhaltigen Entwicklung gerade in Städten ist mir ein besonderes Anliegen. Gerade dieses liberale Verständnis vom innerstädtischen Umweltschutz bis hin zum Kitaausbau und der Bildung hoffe ich, in der Arbeit in den richtigen Ausschüssen umsetzten zu können. 

Wer ist Ihr (politisches) Vorbild und warum?

Mein Opa ist mein politisches Vorbild. Er hat in der CDU Kommunalpolitik gemacht. Von ihm habe ich gelernt, dass gute Politik zwar immer pragmatisch die Bedürfnisse der Menschen in den Blick nehmen muss, die Entscheidungen müssen aber letzten Endes immer von den eigenen Werten und Moralvorstellungen geprägt sein. 

Was sollte der Bund zur Integration von Flüchtlingen tun? Integration bedeutet, dass Menschen, die neu nach Deutschland kommen, versuchen, sich möglichst aktiv in das gesellschaftliche Leben einzubringen. Und das gelingt nur durch die Förderung in der Bildung, die Integration in den Arbeitsmarkt und die Teilhabe an Sport und gesellschaftlichen Aktivitäten, das muss auch vom Bund gefördert werden. 

Was sehen Sie als wichtigste Bauprojekt in der Region München? Warum?

Die neuen Wohngebiete in Englschalking, Freiham und bald auch in Feldmoching. München kann das Bevölkerungswachstum der Region nicht mehr anders auffangen. Und auch das wird wohl nicht reichen, wenn es stimmt, dass wir in 20 Jahren fast 1 Million Einwohner mehr in der Region haben werden, da ist die ganze Region gefordert. 

Was sehen Sie als wichtigstes Verkehrsprojekt in der Region München? Warum? Den Ausbau sowohl des Regional- und S-Bahn-Netzes, als auch der Straßen. Vor allem zur Kapazitätserweiterung. Es gibt heute noch eingleisige Bahnstrecken, und Teile, die noch nicht einmal elektrifiziert worden sind, das muss sich ändern. Bei den Straßen kann Car-Sharing die Situation ein wenig verbessern, aber fahren müssen die Leute ja trotzdem. Der Nahverkehr kann das nicht alleine auffangen. 

Was vermissen Sie in Berlin am meisten an der Region München?

Noch bin ich ja nicht in Berlin, aber ich kann mir vorstellen, dass mir der Charm der Stadt und die unaufgeregtheit des Lebens sehr abgehen werden. Aber natürlich werde ich auch das Umland und die Berge vermissen. Wenn man die A9 nach München fährt und vorne die Stadt und im Hintergrund die Berge sieht, dann weiß man, man ist zuhause.

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