Nach erfolgreicher Unterschriftensammlung

„Weg mit der Spezlwirtschaft“ – Moritz Weixler kandidiert als OB für „Die Partei“

Dem chaotischen Nahverkehr, den ewigen Staus und dem zu knappen Wohnraum, will OB-Kandidat Moritz Weixler ein Ende setzen. Aber erstmal muss im Stadtrat aufgeräumt werden...

München – Seit 2014 sitzt „Die Partei“ im Europäischen Parlament. Im März soll jetzt auch der Münchner Stadtrat erobert werden – für „ernste Kommunalpolitik mit satirischen Mitteln“, so die Website. 

Mit 1104 Unterstützungsunterschriften hat „Die Partei“ die Marke geknackt, um zur Wahl antreten zu dürfen. Als Oberbürgermeister kandidiert Moritz Weixler.

Herr Weixler, was wäre Ihre erste Handlung als OB? 

Warum wäre? WIRD! Ich werde mich erst mal damit beschäftigen wie ich den Muff der scheintoten Sozialdemokratie aus meinem Büro bekomme.

Was muss sich unbedingt ändern? 

München ist eine schnuckelige Voralpenstadt, mit chaotischem Nahverkehr, ständigen Staus und zu wenig Wohnraum für die Menschen. „Die Partei“ wird das ändern. Unser Motto lautet: Endlich Weltstadt sein. Wir schicken Marie Burneleit und Sabrina Werner in den Stadtrat, damit die Frauen aufräumen, was die Spezlwirtschaft in München seit Jahren verbockt. Gefolgt von Jerome Sturmes, Matthias Pressler und mir als 24-Stunden-Bürgermeister werden wir als Spitzenquintett Turbopolitik im „Partei“-Stil in den Münchner Stadtrat bringen.

Warum war es schwierig, die 1000 Unterstützerunterschriften zu sammeln? 

Das größte Problem war, dass wir die Münchner nicht auf einem Zettel für uns unterschreiben lassen konnten, sondern dass alle ins Rathaus oder KVR gehen mussten. Dabei weiß das Innenministerium genau, dass ein Besuch beim KVR genauso beliebt ist wie die Wohnungssuche in München.

soph

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