Milbertshofen - Am Hart

Steckbrief zur Wahl des BA 11: Fredy Hummel-Haslauer (SPD)

Fredy Hummel-Haslauer (SPD)
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Fredy Hummel-Haslauer (SPD)

Was wollen die Kandidaten umsetzten, was ist ihnen wichtig. Hallo hat nachgehakt...

Name: Fredy Hummel-Haslauer
Alter: 70
Wohnhaft im Viertel: Milbertshofen
Im BA seit: 18 Jahre mit Unterbrechung: Von 1996 bis 2002, dann erneut seit 2008 bis heute. Beruf: Rentner

Mein wichtigstes Ziel im Viertel:
Aktuell ist es das Senioren-/Pflegeheim in Milbertshofen. Derzeit ist dies nur auf dem Gelände der ehemaligen KNORR BREMSE AG möglich. Grundsätzlich ist es der Erhalt des bisher friedlichen Zusammenlebens der Bevölkerung mit ihren verschiedenen Ethnien. Der Stadtbezirk 11 weist den höchsten Anteil von Menschen mit Migrationshintergund in München auf.

Worauf sollte bei der Bebauung des Knorr-Bremse-Areals besonders geachtet werden?
Dass sich neben den Büros und Wohnungen auch Geschäfte des täglichen Bedarfs zuzüglich aller sozialen Einrichtungen, die zum Wohnen notwendig sind, dort ansiedeln können. Aufgrund der verkehrsreichen Lage ist darauf zu achten, dass genügend Freifläche vorhanden sein wird, die von den Bewohnern auch als Freizeit- und Erholungsfläche nutzbar sein kann.

Wie möchten Sie dem Problem des immer stärker zunehmenden Verkehrs im Bezirk entgegenwirken?
Das geht nur mit dem Ausbau der Verkehrsinfrastruktur. Dafür notwendig sind der DB- und S-Bahn-Nordring, eine unterirdische A99-Anbindung zur Schleißheimer Straße und die geplante U26. Die Moosacher Straße und der Frankfurter Ring sind zu Stoßzeiten immer kurz vor dem Kollaps. Um dieses Problem zu lösen, müssten die Straßen kreuzungsfrei geführt werden.

Ihre Meinung zum BMW-Verkehrskonzept?
Ich stehe voll und ganz hinter diesem Konzept. Es führt alle Optionen auf die meines Erachtens notwendig sind, um die Verkehrsproblematik zumindest auf ein erträgliches Maß zu reduzieren.

Wie stehen Sie zum geplanten Radschnellweg?
Im Grunde positiv. Radeln löst zwar nicht das Verkehrsproblem, hat aber zwei Vorteile: Man kommt voran und tut etwas für Fitness und Gesundheit. Der für uns relevante Radschnellweg ist nur für einen relativ geringen Teil der Bezirksbevölkerung interessant. Attraktiver wäre es, wenn er mitten durch unseren Stadtbezirk führen würde. Diese Umsetzung wäre jedoch sehr kompliziert.

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