Milbertshofen - Am Hart

Steckbrief zur Wahl des BA 11: Dr. phil Nicole Riemer-Trephol (Grüne)

Dr. phil Nicole Riemer-Trephol (Grüne)
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Dr. phil Nicole Riemer-Trephol (Grüne)

Was wollen die Kandidaten umsetzten, was ist ihnen wichtig. Hallo hat nachgehakt...

Name: Dr. phil Nicole Riemer-Trepohl
Alter: 50 Jahre
Wohnhaft im Viertel: Milbertshofen/Am Hart
Im BA seit: 2014
Beruf: Schulpsychologin

Mein wichtigstes Ziel im Viertel:
Hohe Lebensqualität im Viertel mit geringem Verkehrslärm, guter Luft, viel Grün, guter Mobilität und sozialem Zusammenhalt.

Worauf sollte bei der Bebauung des Knorr-Bremse-Areals besonders geachtet werden?
Wichtig sind eine gute Balance zwischen Bebauung und Begrünung, eine gute öffentliche Mobilitätsinfrastruktur, eine gute Nahversorgung und ein Freizeit- und Kulturangebot, welches das Zusammenleben im Viertel fördert und die Teilhabe aller ermöglicht. Dabei helfen auch eine gute soziale Durchmischung und ein Angebot für ältere Menschen.

Wie möchten Sie dem Problem des immer stärker zunehmenden Verkehrs im Bezirk entgegenwirken?
Es braucht ein gutes Mobilitätskonzept, mit Parkraumbewirtschaftung, sicheren Fahrradwegen und einer guten Anbindung an einen attraktiven und komfortablen ÖPNV mit engen Taktungen in alle Richtungen entwickeln und umsetzen.

Ihre Meinung zum BMW-Verkehrskonzept?
Bereits beim Nachbarschaftstreff wurde gefordert, dass die S-Bahn-Trasse für den Personenverkehr wieder aktiviert wird. Die Idee der Tram vom Kieferngarten kommend muss auch wieder aufgenommen und der Ausgangspunkt für ein erweitertes Tramnetz im Münchner Norden werden, das nicht nur BMW, sondern auch die bestehenden U-Bahnlinien sowie den S-Bahnverkehr auf dem Nordring ideal miteinander vernetzt.

Wie stehen Sie zum geplanten Radschnellweg?
Wir brauchen den Ausbau der Fahrradinfrastruktur. Radschnellwege sind ein sehr gutes Mittel, um noch mehr Menschen auf das Fahrrad zu holen. Wichtig ist, diese ohne Baumverlust zu planen. Das Auto ist für viele Menschen im Münchner Norden ein wichtiges Transportmittel, aber für die tägliche Fahrt zur Arbeit müssen Fahrrad und ÖPNV die erste Wahl werden – attraktiv und mit Baum- und Grünerhalt.

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