Landtagswahl 2018

Stimmkreis 124 München-Land-Süd: Natascha Kohnen (SPD)

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Natascha Kohnen ist Landtagskandidatin für die SPD im Stimmkreis 124 München-Land-Süd.

Am 14. Oktober wird in Bayern gewählt! Lesen Sie hier den Steckbrief von Natascha Kohnen, Landtagskandidatin für die SPD im Stimmkreis 124 München-Land-Süd

Name: Natascha Kohnen

Alter: 50

Beruf: Diplom-Biologin, aktuell SPD-Landesvorsitzende

Familienstand: zwei Kinder

Wohnort/Gemeinde: Neubiberg

Welchem München-Thema wollen Sie im Landtag besonders Gehör verschaffen? Wie? 

Bezahlbares Wohnen ist DIE soziale Frage der nächsten Jahre und Jahrzehnte - und trifft München und den Landkreis München besonders hart. 

Wie wollen Sie die Themen Wohnungsknappheit und steigende Mieten im Münchner Umland in den Griff bekommen? 

Wir wollen eine „Wohnraumoffensive Bayern“. So muss der Freistaat in den nächsten fünf Jahren 25.000 bezahlbare Wohnungen mit einer landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft bauen. Darüber hinaus muss das Land Kommunen staatliche Flächen endlich günstig zur Verfügung stellen.

Wie wollen Sie München und das Umland verkehrstechnisch fit für die Zukunft machen?

Öffentliche Verkehrsmittel müssen ausgebaut und modernisiert werden. Kurzfristig heißt das, neue Busverbindungen zu schaffen, die es erleichtern, auf Öffentliche umzusteigen. Außerdem möchten wir München nach dem Kopenhagener Vorbild zu einer mustergültigen Radverkehrsregion entwickeln.  

Wie begegnen Sie dem Pflege-Notstand in Betreuungseinrichtungen und Krankenhäusern?

Menschen in sozialen Berufen verdienen viel mehr Anerkennung und müssen besser bezahlt werden. Der Freistaat muss Arbeitgeber, Beschäftigte und Gewerkschaften an einen Tisch bringen, um einen „Pakt für anständige Löhne“ zu schließen. Damit es auch mehr Pflegekräfte in Krankenhäusern gibt, muss der Staat mehr investieren.

Wie stehen Sie zu den Ladenöffnungszeiten?

Familien brauchen ihren freien Sonntag, den sie gemeinsam verbringen können - das muss auch für die Beschäftigten im Einzelhandel gelten. Vom verkaufsoffenen Sonntag würden vor allem große Ketten gegenüber den kleinen Läden profitieren. Das geltende Ladenschlussgesetz in Bayern halte ich für absolut ausreichend.

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