Landtagswahl 2018

Stimmkreis 124 München-Land-Süd: Kerstin Schreyer (CSU)

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Kerstin Schreyer ist Landtagskandidatin für die CSU im Stimmkreis 124 München-Land-Süd.

Am 14. Oktober wird in Bayern gewählt! Lesen Sie hier den Steckbrief von Kerstin Schreyer, Landtagskandidatin für die CSU im Stimmkreis 124 München-Land-Süd

Name: Kerstin Schreyer

Alter: 47

Beruf: Diplom-Sozialpädagogin, aktuell Staatsministerin für Familie, Arbeit und Soziales

Familienstand: geschieden

Wohnort/Gemeinde: Unterhaching

Welchem München-Thema wollen Sie im Landtag besonders Gehör verschaffen? Wie? 

Mir liegt die Familienpolitik am Herzen. In München müssen häufig beide Elternteile erwerbstätig bleiben, um die hohen Lebenshaltungskosten zu finanzieren. Deshalb bauen wir weiter das Angebot an Kinderbetreuungsplätzen aus. Mit dem vierten Investitionsprogramm stehen 178 Millionen Euro zusätzlich für den Kita-Ausbau zur Verfügung. 

Wie wollen Sie die Themen Wohnungsknappheit und steigende Mieten im Münchner Umland in den Griff bekommen? 

Ich möchte, dass Familien Wohneigentum aufbauen können. Deshalb wird es die bayerische Eigenheimzulage und das bayerische Baukindergeld Plus geben. Zusätzlich geben wir so viel Geld für den sozialen Wohnungsbau aus wie seit 20 Jahren nicht mehr. 

Wie wollen Sie München und das Umland verkehrstechnisch fit für die Zukunft machen?

In Zeiten von Fahrverboten, Klimazielen und vielen Berufspendlern müssen wir den Ausbau des ÖPNVs verstärkt vorantreiben und eine Alternative zum Pkw bieten. Dazu gehören der Ausbau der zweiten Stammstrecke und der Erdinger Ringschluss mit einer verbesserten Anbindung an den Flughafen. 

Wie begegnen Sie dem Pflege-Notstand in Betreuungseinrichtungen und Krankenhäusern?

Pfleger, Krankenschwestern, Erzieher leisten unschätzbar viel. Ich wünsche mir eine deutlich bessere Wertschätzung für diese Arbeit. Denn sie ist eine unverzichtbare Stütze der Gesellschaft – und die muss uns allen auch finanziell etwas wert sein.

Wie stehen Sie zu den Ladenöffnungszeiten?

Eine Ausweitung der Öffnungszeiten wäre für viele Berufstätige eine Entlastung. Andererseits sollten wir an die Beschäftigten im Einzelhandel denken, die höheren Belastungen ausgesetzt sind. Die Sonn- und Feiertagsruhe wird durch das Grundgesetz besonders geschützt.

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