Bundestagswahl 2017

Wahlkreis München-Nord: Bernhard Loos (CSU)

Bernhard Loos ist Bundestagskandidat für die CSU im Wahlkreis München-Nord.
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Bernhard Loos ist Bundestagskandidat für die CSU im Wahlkreis München-Nord.

Im September wird gewählt! Lesen sie hier den Steckbrief von Bernhard Loos, Bundestagskandidat für die CSU im Wahlkreis München-Nord.

Name: Bernhard Loos

Alter: 61 

Beruf: mittelständischer Unternehmer

Familienstand: verheiratet, zwei erwachsene Söhne 

Wohnort/Stadtviertel: München – Maxvorstadt

Die Besonderheit meines Wohnorts/Viertels ist… Mein Wahlkreis München-Nord ist einer der interessantesten und verschiedenartigsten überhaupt. Vom dörflich geprägten Charakter Feldmochings bis zum dichtest besiedelten Stadtbezirk Münchens, Schwabing-West, ist alles dabei. Die Vielfältigkeit, von studentischem Leben, Kunst- und Kulturinstitutionen wie den Pinakotheken bis hin zu Industrieunternehmen wie BMW mit vielen Arbeitnehmern, vielfältiger geht es kaum. Diese Mischung macht meinen Wahlkreis so reizvoll.

Welchem München-Thema wollen Sie in Berlin besonders Gehör verschaffen? Wie? München ist der erfolgreichste Wirtschaftsstandort Deutschlands. Ein Teil des Erfolges hängt aber auch von der Wirtschaftspolitik und den Rahmenbedingungen ab, die der Bund gestaltet. Gute Wirtschaftspolitik schafft Arbeitsplätze und eröffnet Stadt und Land die finanziellen Spielräume, um dann in die Bildungs- und Sozialpolitik kräftig investieren zu können. Neben der Wirtschaftspolitik werde ich mich besonders für beste Bildung und die Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung einsetzen. Die berufliche Ausbildung ist ein Pfeiler unseres Erfolgs, um den wir weltweit beneidet werden.

Wer ist Ihr (politisches) Vorbild und warum? Die politischen Leistungen von Franz-Josef Strauß sind herausragend. So streitbar er für viele Menschen auch war und ist, Franz-Josef Strauß hat Bayern vom Agrarstaat zur Boomregion Deutschlands und Europas entwickelt. Viele sinnvolle Entscheidungen, von denen wir noch heute profitieren, gehen auf seine Zeit zurück. Der persönliche Einsatz für seine Überzeugungen, seine rhetorischen Fähigkeiten und sein politisches Gespür beeindrucken mich noch heute sehr.

Was sollte der Bund zur Integration von Flüchtlingen tun? Bildung ist der Schlüssel zur Integration. Gerade im Bereich der beruflichen Bildung müssen wir hierbei einen Schwerpunkt setzen. Gleichzeitig müssen Flüchtlinge ohne Bleibeperspektive wieder in ihre Heimatländer zurückgebracht werden, damit wir uns auf die, die länger bei uns bleiben werden, mit unseren Integrationsbemühungen konzentrieren können. Wir brauchen daher neben guten Bildungs- und Ausbildungsangeboten auch eine Obergrenze für die Zuwanderung.

Was sehen Sie als wichtigstes Bauprojekt in der Region München? Warum? Das eine wichtigste Bauprojekt sehe ich nicht. Natürlich haben wir mit der 2. S-Bahn-Stammstrecke, der Untertunnelung der Landshuter Allee, Bau- und Sanierung der Konzertsäle wichtige Aufgaben vor uns. Die größte Herausforderung ist jedoch sicherlich der Wohnungsbau. Hier wird es keine einfachen Lösungen geben – und auch nicht das eine wichtige Bauprojekt. Die Summe aus Nachverdichtung, Neubau und Sanierungen wird unser Stadtbild sicherlich stärker prägen als einzelne Großbauten. Die große Herausforderung wird sein, dass wir trotz Wohnungsbau den Charme, die Liebenswürdigkeit und die Lebensqualität unserer Stadt erhalten.

Was sehen Sie als wichtigstes Verkehrsprojekt in der Region München? Warum? Auch wenn die 2. Stammstrecke nicht unumstritten ist, halte ich sie für eines der wichtigsten Projekte. Schnell nach München rein und schnell wieder hinauszukommen, das kann unseren Mietmarkt entlasten. Attraktive und gut angebundene Wohnlagen außerhalb Münchens helfen der Stadt bei der Lösung des Wohnungsproblems. Perspektivisch wird die Fertigstellung des Autobahnrings um München Entlastung bringen, und wichtige Teile des Verkehrskonzepts München-Nord müssen zügig umgesetzt werden.

Was vermissen Sie in Berlin am meisten an der Region München? Auch als Wahlkreisabgeordneter verbringt man einen Großteil seiner Zeit in München. Die Gespräche und Termine vor Ort stellen einen wichtigen Teil der Arbeit eines Abgeordneten dar – meine Aufgabe wird es ja sein, örtliche Münchner Interessen in Berlin zu vertreten. Nichts desto trotz wird mir während den Sitzungswochen sicher die „Münchner Luft“ und das bayerische Lebensgefühl fehlen.

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