Thüringen: Lieberknecht auch im zweiten Wahlgang gescheitert

+
Christine Lieberknecht

Erfurt - Die CDU-Politikerin Christine Lieberknecht ist auch im zweiten Anlauf bei der Wahl zur thüringischen Ministerpräsidentin gescheitert. Im dritten Wahlgang tritt nun auch Bodo Ramelow (Linke) an.

Die 51-Jährige erhielt am Freitag im Erfurter Landtag erneut 44 von 87 abgegebenen Stimmen. Damit verfehlte sie wie schon im ersten Wahlgang die erforderliche absolute Mehrheit. Im Thüringer Landtag sitzen 88 Abgeordnete, die Koalition von CDU und SPD verfügt über 48 Mandate.

Lieberknecht will das Amt von Dieter Althaus übernehmen, der vor knapp zwei Monaten nach dem schlechten Abschneiden der CDU bei der Landtagswahl zurückgetreten war.

Der Linkspartei-Landesvorsitzende Bodo Ramelow ist im dritten Wahlgang bei der Ministerpräsidentenwahl in Thüringen angetreten.

dpa

Auch interessant:

Meistgelesen

Nach Nato-Gipfel: Deutscher UN-Botschafter entlockt Trump überraschende Worte über Merkel
Nach Nato-Gipfel: Deutscher UN-Botschafter entlockt Trump überraschende Worte über Merkel
Anne Will zeigt Gast die Grenzen auf - Zuschauer Reaktionen: „Komme nicht drüber weg, dass ...“
Anne Will zeigt Gast die Grenzen auf - Zuschauer Reaktionen: „Komme nicht drüber weg, dass ...“
Düstere Prognose für Merkel - Internationale Presse schlägt Alarm
Düstere Prognose für Merkel - Internationale Presse schlägt Alarm
GroKo-Beben: Kühnert wirft AKK in TV-Sendung Erpressung vor
GroKo-Beben: Kühnert wirft AKK in TV-Sendung Erpressung vor

Kommentare