Amazonas-Brand: Stars teilen beklemmendes Feuer-Foto - es entpuppt sich als Fake 

Amazonas-Brand: Stars teilen beklemmendes Feuer-Foto - es entpuppt sich als Fake 

Amazonas-Brand: Stars teilen beklemmendes Feuer-Foto - es entpuppt sich als Fake 

Vergiftete Stimmung auf G7-Gipfel: Trump droht Gastgeber Macron martialisch

Vergiftete Stimmung auf G7-Gipfel: Trump droht Gastgeber Macron martialisch

Vergiftete Stimmung auf G7-Gipfel: Trump droht Gastgeber Macron martialisch

EU vor Anerkennung Guaidós

Machtkampf in Venezuela: Maduro warnt vor Bürgerkrieg

"Ich bin der wahre Präsident Venezuelas. Und wir werden weiter regieren", ließ Nicolás Maduro seine Anhänger wissen. Foto: Ariana Cubillos/AP
1 von 10
"Ich bin der wahre Präsident Venezuelas. Und wir werden weiter regieren", ließ Nicolás Maduro seine Anhänger wissen. Foto: Ariana Cubillos/AP
Oppositionsanführer Juan Guaidó auf einer Kundgebung in Caracas. Foto: Rafael Hernandez/sincepto
2 von 10
Oppositionsanführer Juan Guaidó auf einer Kundgebung in Caracas. Foto: Rafael Hernandez/sincepto
Rund Hunderttausend Demonstranten sind in Caracas gegen Staatschef Nicolás Maduro auf die Straße gegangen. Foto: Rafael Hernandez/sincepto
3 von 10
Rund Hunderttausend Demonstranten sind in Caracas gegen Staatschef Nicolás Maduro auf die Straße gegangen. Foto: Rafael Hernandez/sincepto
Juan Guaidó und seine Frau Fabiana Rosales. Foto: Rafael Hernandez/sincepto
4 von 10
Juan Guaidó und seine Frau Fabiana Rosales. Foto: Rafael Hernandez/sincepto
Eine Frau trägt bei der Protestkundgebung der Opposition gemeinsam mit anderen Demonstranten eine große venezolanische Flagge. Foto: Rafael Hernandez/sincepto
5 von 10
Eine Frau trägt bei der Protestkundgebung der Opposition gemeinsam mit anderen Demonstranten eine große venezolanische Flagge. Foto: Rafael Hernandez/sincepto
Ein Demonstrant hält in Caracas ein Poster mit der Aufschrift "Freiheit für Venezuela". Foto: Fernando Llano/AP
6 von 10
Ein Demonstrant hält in Caracas ein Poster mit der Aufschrift "Freiheit für Venezuela". Foto: Fernando Llano/AP
Protestveranstaltung gegen Maduro in Barcelona. Foto: Emilio Morenatti/AP
7 von 10
Protestveranstaltung gegen Maduro in Barcelona. Foto: Emilio Morenatti/AP
Maduro-kritische Demonstranten tragen bei einem Protestmarsch in Barcelona Masken. Foto: Matthias Oesterle/ZUMA Wire
8 von 10
Maduro-kritische Demonstranten tragen bei einem Protestmarsch in Barcelona Masken. Foto: Matthias Oesterle/ZUMA Wire

Bis zum Wochenende haben Deutschland und sechs weitere EU-Staaten dem venezolanischen Staatschef Maduro Zeit gelassen, um Neuwahlen auszurufen. Dieser warnt lieber vor einem Bürgerkrieg.

Madrid/Caracas (dpa) - Im Machtkampf gegen den selbsternannten Interimspräsidenten Juan Guaidó schließt Venezuelas Staatschef Nicolás Maduro einen Bürgerkrieg im südamerikanischen Ölland nicht aus.

Niemand könne heute mit Sicherheit sagen, wie groß die Wahrscheinlichkeit eines Bürgerkriegs sei, erklärte Maduro im Interview des spanischen Fernsehsenders La Sexta. "Alles hängt vom Grad der Verrücktheit und der Aggressivität des Imperiums des Nordens (USA) und von dessen westlichen Verbündeten ab", sagte er.

Der linksnationalistische Politiker betonte: "Wir leben einfach in unserem Land und verlangen, dass sich niemand in unsere internen Angelegenheiten einmischt. Und wir bereiten uns darauf vor, unser Land zu verteidigen." In den Fabriken, in den Universitäten und in verschiedenen anderen Bereichen sei "das Volk dabei, sich (zum Schutz der Regierung) zu bewaffnen", betonte Maduro. Es handele sich um "Milicianos", die militärisches Training absolviert hätten.

Interviewer Jordi Évole, einer der angesehensten TV-Journalisten Spaniens, sagte dem Staatschef: "Das, was Sie sagen, macht mir Angst, Herr Maduro." "Wirklich? Mir nicht. Wir werden Venezuela nicht hergeben", antwortete der Machthaber. US-Präsident Donald Trump habe ja die militärische Option auf dem Tisch. "Was soll ein Land da machen? Sich ergeben?", fragte Maduro. Es gebe eine Kampagne, um Venezuela "als Monster, als Diktatur darzustellen."

Das am Sonntag ablaufende Ultimatum Deutschlands und sechs weiterer EU-Staaten wies Maduro energisch zurück. "Wir akzeptieren von niemanden Ultimaten!". Deutschland, Frankreich, Spanien, Portugal, Großbritannien, die Niederlande und Belgien wollen Guaidó als legitimen Übergangsstaatschef anerkennen, falls Maduro keine freie Präsidentenwahl ausruft. "Das ist so, als ob ich der EU sagen würde: "Ich gebe Euch sieben Tage Zeit, um die Republik von Katalonien anzuerkennen, oder ich ergreife Maßnahmen"". Die internationale Politik könne nicht auf Ultimaten basieren.

Das Interview wurde nach Angaben von La Sexta am Freitag geführt. Es soll am späten Sonntagabend ausgestrahlt werden. Auszüge wurden am Sonntag in verschiedenen Medien veröffentlicht.

Auch interessant:

Meistgelesen

Grünen-Fraktionschef Hofreiter fordert Rücktritt von Verkehrsminister Scheuer - „untragbar“
Grünen-Fraktionschef Hofreiter fordert Rücktritt von Verkehrsminister Scheuer - „untragbar“
„Zweiter Toni Hofreiter“: Söder erntet Spott - und muss heikle Frage beantworten
„Zweiter Toni Hofreiter“: Söder erntet Spott - und muss heikle Frage beantworten
Thüringen-Umfrage liefert Tiefschlag für Höcke - und eine linke Mehrheit
Thüringen-Umfrage liefert Tiefschlag für Höcke - und eine linke Mehrheit
Nordkorea setzt Raketentests fort - Trump mit überraschender Reaktion
Nordkorea setzt Raketentests fort - Trump mit überraschender Reaktion

Kommentare