Innenminister de Maizière für Nacktscanner

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Die Aufnahmen eines Körperscanners.

München - Bundesinnenminister Minister Thomas de Maizière ist unter bestimmten Bedingungen offen für einen Einsatz so genannter Nacktscanner an deutschen Flughäfen.

Der CDU-Politiker kündigte in der “Süddeutschen Zeitung“ den

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Einsatz von Körperscannern an, falls es gelänge, Geräte zu entwickeln, die die Persönlichkeitsrechte der Passagiere “vollumfänglich wahren“. Ein solcher Apparat soll demnach bereits im nächsten Jahr vorgestellt werden. Datenschützer und viele Politiker kritisieren, dass derartige Geräte nicht nur die Körperformen, sondern auch Genitalien, Implantate oder Prothesen darstellen.

De Maizière zufolge werden derzeit neuartige Geräte entwickelt, die die Körperstrukturen der Passagiere “unklarer“ darstellen, gefährliche Gegenstände aber dennoch erkennen könnten. Ein Einsatz solcher Geräte komme für ihn aber nur in Frage, wenn sie leistungsfähig und gesundheitlich völlig unbedenklich seien, sowie die Persönlichkeitsrechte “vollumfänglich wahren“. Sollten all diese Kriterien erfüllt sein, kann sich der Minister den Einsatz an Flughäfen durchaus vorstellen. Ob und wann solche Geräte zur Serienreife gelangen, werde sich vermutlich im kommenden Jahr entscheiden, bisher gebe es allerdings noch keine Rechtsgrundlage für den Einsatz solcher Apparate.

dapd

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