Iran

Regimetreue Milizen entführen Verletzte

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Iranische Frauen demonstrieren für einen demokratischen Staat.

Washington - Die berüchtigten Basidsch-Milizen im Iran greifen sich nach Angaben laut Amnesty International in Teheraner Krankenhäusern Verletzte der Protestkundgebungen und verschleppen sie.

“Die Basidsch warten auf sie (die Verletzten)“, sagte Banafsheh Akhlaghi von Amnesty International dem Nachrichtensender CNN. Den Angaben zufolge, die auf Zeugenaussagen beruhen, werden Ärzte in den Krankenhäusern auch daran gehindert, die persönlichen Daten der verletzten Demonstranten aufzunehmen oder nach dem Grund der Verletzung zu fragen. Sofort nach Behandlung der Patienten würden die Basidsch sie dann aus dem Krankenhaus verschleppen.

Der Nachrichtensender CNN berichtete am Sonntag, er habe ebenfalls Zeugenaussagen von Iranern, die dies bestätigten. So habe eine Frau, die kürzlich mit einem gebrochenen Knöchel in den USA eintraf, berichtet, sie habe zu viel Angst gehabt, in Teheran in ein Krankenhaus zu gehen. Sie habe stattdessen einen Arzt zu sich nach Hause kommen lassen. Die Basidsch sind eine nach der Islamischen Revolution 1979 von Ajatollah Khomeini gegründete religiöse Volksmiliz, die als sehr regimetreu und brutal gilt.

dpa

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