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Prinz Charles besucht die Normandie

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Prinz Charles besucht die Normandie zum D-Day am 6. Juni. © dpa

London - Im Streit um die Teilnahme eines Mitglieds des britischen Königshauses an den Feierlichkeiten zum D-Day in der Normandie ist eine Lösung gefunden: Prinz Charles und nicht die Queen nimmt teil.

Nach tagelangen Misstönen zwischen Frankreich und Großbritannien über die Feiern zum 65. Jahrestag der Alliierten-Landung in der Normandie hat nun Prinz Charles seine Teilnahme zugesagt. Der Gastgeber, der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy, hatte die Queen nicht eingeladen und damit eine Welle der Empörung in der britischen Öffentlichkeit ausgelöst.

Der Buckingham-Palast hatte zunächst betont, es werde kein Mitglied der Königsfamilie bei den Feierlichkeiten anwesend sein. Am Dienstag teilte Charles' Büro aber mit, der britische Thronfolger werde am Samstag in die Normandie reisen. Die französische Regierung hatte angesichts der britischen Entrüstung erklärt, die Queen sei auf jeden Fall willkommen. Es liege jedoch an Großbritannien zu bestimmen, wer an den Gedenkfeiern teilnehmen solle.

Offiziell war Premierminister Gordon Brown als britischer Vertreter eingeladen worden. Er ist aber nur Regierungschef, Staatsoberhaupt ist Elizabeth II. US-Präsident Barack Obama, der ebenfalls zu den Feierlichkeiten anreist, hatte am Montag erklärt, er würde es gerne sehen, wenn die Queen dabei wäre. Der als D-Day gefeierte Tag, der 6. Juni 1944, markiert einen der wichtigsten Meilensteine für den Sieg der Alliierten über das nationalsozialistische Deutschland im Zweiten Weltkrieg.

AP

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