1. hallo-muenchen-de
  2. Politik

Die Gerd-Show: Schröders Stationen

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

Alt-Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) wird 65. Ein Rückblick auf seine Polit-Karriere.

Gerd-Show
1 / 21Medienkanzler, Macho und Polterer: Gerhard Schröder © AP
Gerd-Show
2 / 21Von 1978 bis 1980 war Schröder Bundesvorsitzender der SPD-Jusos. Legendär: Als Jungpolitiker rüttelt er in Bonn am Zaun des Kanzleramts und brüllt: "Ich will da rein!" © AP
Gerd-Show
3 / 21Der Landesvater pafft Cohiba: Von 1990 bis 1998 ist Schröder Ministerpräsident von Niedersachsen. Bis 1994 in einer rot-grünen Koalition. Danach regiert seine SPD mit absoluter Mehrheit. © AP
Gerd-Show
4 / 21Machtwechsel: Im Herbst 1998 gewinnt Schröder die Bundestagswahl gegen Helmut Kohl. Zum zweiten Mal nach 1972 wird die SPD stärkste Partei. © dpa
Gerd-Show
5 / 21Die rot-grüne Koalition (Schröder mit Grünen-Chef Joschka-Fischer) nimmt sich viel vor: Atomausstieg, Ökosteuer, neues  Staatsbürgerschaftsrecht, Steuer- und Rentenreform. © AP
Gerd-Show
6 / 21Kritiker werfen der Regierung bald Dilletantismus vor. Dann schmeißt im März 1999 noch Oskar-Lafontaine als SPD-Chef und Finanzminister hin. Gerd übernimmt den Parteivorsitz (bis 2004). Beide pflegen bis heute eine herzliche Feindschaft. © dpa
Gerds-Show
7 / 21Dann häufen sich im ersten rot-grünen Regierungsjahr die Wahlniederlagen. Ein Bundesland nach dem anderen  und die Euopawahl gehen verloren. Da kommt unverhofft ein Lichtblick... © AP
Gerdshow
8 / 21Die CDU-Spendenaffäre. Die Sympathiewerte für die Union purzeln in den Keller. SPD und Grüne punkten wieder beim Wähler - ohne dass Schröder  viel zu tun braucht. © dpa
Gerd-Show
9 / 21Beim Regieren setzt Schröder ohnehin stark auf Show und sein Charisma. 1999 tritt der Kanzler bei "Wetten Dass?" auf. © AP
Gerd-Show
10 / 21Im März 1999 wird es außenpolitisch zum ersten Mal Ernst für Rot-Grün. Die Regierung schickt (als erste nach1945) deutsche Soldaten in den Krieg gegen Jugoslawien. Viele Wähler der Grünen toben. © AP
Gerd-Show
11 / 21Die nächste Bewährungsprobe folgt am 11. September 2001. Islamistische Terroristengreifen die New York (Bild: Twin Towers) und Washington an. © dpa
Gerd-Show
12 / 21Schröder versichert den USA (hier mit Präsident George W. Bush) die "uneingeschränkte Solidarität" der Bundesrepublik. Deutschland beteiligt sich ab Oktober 2002 am Krieg gegen die Taliban in Afghanistan. © dpa
Gerd-Show
13 / 21Doch das Bündnis Schröder-Bush zerbricht im Sommer 2002. Die US-Regierung will den irakischen Diktator Saddam Hussein stürzen. Schröder: "Dieses Land wird unter meiner Führung für Abenteuer nicht zur Verfügung stehen." © dpa
Gerd-Show
14 / 21Bei seinem Anti-Kriegs-Kurs hat Schröder auch die anstehende Bundestagswahl (hier gegen Unions-Kandidat Edmund Stoiber im Fernsehduell) im Auge. Ein Irak-Krieg ist in Deutschland unpopulär. © AP
Gerd-Show
15 / 21Beim Elb-Hochwasser im Sommer 2002 punktet Schröder als Krisenmanager. PR-Manager Klaus Kocks meint: "Schröder hat in Gummistiefeln und grünem Bundeswehrparka den Christopherus und den Moses gegeben." © dpa
Gerdshow
16 / 21Ab in die zweite Runde: Knapp gewinnt Rot-Grün im September 2002 die Bundestagswahl. © AP
Gerd-Show
17 / 21Schröders zweite Amtszeit ist geprägt vom Kampf gegen die Arbeitslosigkeit. Im März 2003 verkündet er die "Agenda 2010". Ziel: Die Reform des Arbeitsmarkts und des Sozialsystems. Von Anfang an hat er Linke und Gewerkschaften gegen sich. © dpa
Gerd-Show
18 / 21Spätestens 2005 wird es eng für die Bundesregierung. Nachdem im Mai die SPD krachend in NRW verliert, setzt Schröder auf Neuwahlen. Rot-Grün bringt kaum mehr ein Gesetz durch den Bundesrat. © AP
Gerdshow
19 / 21Und da ist er wieder: Der Super-Wahlkämpfer Schröder. Aus einer praktisch aussichtslosen Position peitscht der begnadete Redner die SPD in den Umfragen nach vorne. © AP
Gerd-Show
20 / 21Doch am Ende scheitert Schröder ganz knapp. Sein letzter Erfolg: Er macht für seine SPD den Koalitionsvertrag mit der Union klar (hier mit Nachfolgerin Angela Merkel). © AP
Gerd Show
21 / 21Nach seiner Kanzlerschaft wechselt Schröder in die Wirtschaft. Unter anderem ist er Aufsichtsratsvorsitzes bei der russisch-deutschen Ostsee-Pipeline von "Gazprom". So wird dem Altkanzler im Ruhestand jedenfalls nicht langweilig. © AP

Auch interessant

Kommentare