Bundeswehr kann helfen

Merkel hat Corona-Notplan - aber Scheuer verrät: „... dann haben wir ein echtes Problem“

Kanzlerin Angela Merkel hat sich in der Coronavirus-Krise mit den Ministerpräsidenten der Länder beraten - und fordert die Bevölkerung nun auf, wo immer möglich auf Sozialkontakte zu verzichten.

  • Um die Coronavirus-Ausbreitung und ihre Folgen möglichst gering zu halten, hat die Regierung bereits einige Maßnahmen beschlossen.
  • Nun äußert sich Bundeskanzlerin Angela Merkel erstmals öffentlich ausschließlich zur Corona-Krise.
  • Bundesgesundheitsminister Jens Spahn gibt zudem eine Regierungserklärung ab.

Merkel hat Notfallplan für Corona-Krise - doch Scheuer verrät: „... dann haben wir ein echtes Problem“

22.16 Uhr: Andreas Scheuer muss sich als Verkehrsminister mit der Versorgungslogistik während der Corona-Krise beschäftigen. „Für panische Reaktionen und Hamsterkäufe gibt es keinen Anlass“, beruhigt er im Bild-Interview (Artikel hinter Bezahlschranke), „wir haben im Blick, wie die Versorgung nach und die Produktion in Deutschland funktioniert.“

Mit einer Aufhebung des Sonntagsfahrverbots für LKW und einer Lockerung der Lenk- und Ruhezeiten wolle man dafür sorgen, dass Discounter und Supermärkte stetig beliefert werden können. Zusätzlich will Andreas Scheuer mit den Kommunen in Kontakt treten, um die Möglichkeit von Nachtanlieferungen abzuklären. Wie weit die Auswirkungen der Corona-Krise für die Bevölkerung spürbar sein werden, soll am Sonntagabend bei Anne Will geklärt werden. Unter anderem zu Gast: Olaf Scholz und Armin Laschet.

Corona: Deutschland abgesichert - Andreas Scheuer verrät, wann es problematisch wird

Dahingehend scheint Deutschland mit dem Krisenfall arbeiten zu können. Schwierig könnte es aber hierzuande werden, sobald die Nachbarländer in Not geraten. „Wenn 25 Prozent der Kräfte aus Polen, die wichtig sind für Versorungslogistik des täglichen Lebens, fehlen“, mal der Verkehrsminister das Worst-Case-Szenario, „haben wir ein echtes Problem.“ 

Corona-Krise in Deutschland: Scheuer baut zur Not auf die Bundeswehr

„Wenn wir dann zu Engpässen kommen, kann die Bundeswehr die Versorgung auffangen“, weiß Scheuer aber direkt eine Lösung für die mögliche Situation, die nicht mehr komplett dystopisch scheint. Dänemark und eben Polen machen ihre Grenzen tatsächlich dicht. Polens Ministerpräsident Mateusz Morawiecki bestätigt das vor wenigen Stunden. Ausländer würden nicht mehr ins Land gelassen, rückreisende Staatsbürger müssen in eine 14-tägige Quarantäne. 

Merkels Notfallplan für die Corona-Krise: Ärzte aus der Rente, Söder mit Bundeswehr-Forderung

14.00 Uhr: Bundeskanzlerin Angela Merkel richtete sich in Sachen Coronavirus in einer Videobotschaft an die Bevölkerung. Dabei wartete sie mit einer ziemlich radikalen Aufforderung an die Gesellschaft auf.

9.24 Uhr: Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) fordert eine stärkere Einbindung der Bundeswehr in den Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie. "Wir sollten überlegen, die Bundeswehr stärker einzubinden", sagt der CSU-Chef den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Samstagsausgaben). Die Bundeswehr solle "mit Pflegepersonal, Ärzten, Laboreinrichtungen und Kapazitäten in ihren Krankenhäusern mithelfen". Das sei "angesichts dieser Krise unabdingbar".

Die Bundeswehr hilft nach eigenen Angaben bereits Kreisen und Kommunen in der Corona-Krise. "Die Bundeswehr unterstützt aktuell die zivilen Gesundheitsbehörden im Kampf gegen das Coronavirus im Rahmen von Amtshilfe", sagte ein Bundeswehr-Sprecher der "Rheinischen Post" (Samstagausgaben). "Im Wesentlichen geht es zur Zeit um Bereitstellung von Laborkapazitäten, medizinischer Schutzausrüstung wie Masken und Kittel sowie Unterstützung mit medizinischem Fachpersonal", fügte der Sprecher hinzu.

20.30 Uhr: Die Bundesregierung will mit massiven Maßnahmen die schlimmsten Folgen des Coronavirus abfedern - Bundeskanzlerin Angela Merkel, aber auch Gesundheitsminister Jens Spahn (beide CDU) und Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) haben am Montag weitere Maßnahmen angekündigt. Das Wichtigste im Überblick:

Bundesregierung reagiert auf Coronavirus: Merkel appelliert an Bürger - und verweist auf Kurzarbeitergeld

  • Kanzlerin Angela Merkel hat versichert, dass die Bundesregierung, das Parlament und die Länder in der Coronakrise "alles tun, was notwendig ist". Sie seien gewillt, "alles zu tun, was Deutschland braucht, damit wir durch diese Krise möglichst gut hindurch kommen", sagte Merkel am Freitag in Berlin. Die Krise sei "einzigartig", sagte Merkel weiter. Man habe es mit einem "Gegner" zu tun, "den wir nicht kennen", weil noch nicht klar sei, wie das Virus bekämpft werden könne.
Coronavirus - Bundeskanzlerin Merkel

Gleichzeitig verwies die Kanzlerin auf die bereits beschlossenen Hilfsmaßnahmen: So habe der Bundestag am Freitag "in Rekordtempo" das Kurzarbeitergeld verabschiedet. Zudem hätten die Minister für Finanzen und Wirtschaft Maßnahmen zur Unterstützung der Unternehmen und zur Erhaltung von Arbeitsplätzen verkündet, "die in der Geschichte der Bundesrepublik einzigartig sind". Die Kanzlerin rief die Bürger erneut dazu auf, soziale Kontakte zu meiden. Das sei die "Solidarität in dieser Zeit, die wir brauchen".

Coronavirus: Scholz und Altmaier wollen Unternehmen schützen - mit der „Bazooka“

  • Finanzminister Olaf Scholz (SPD) und Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) haben am Freitag unbegrenzte Kreditprogramme für von den Auswirkungen der Coronakrise betroffene Firmen angekündigt. Sie wollen Unternehmen und Jobs mit einem gewaltigen Schutzschild schützen
Olaf Scholz (li.) und Peter Altmaier am Freitag bei ihrer Pressekonferenz.

Der Staat übernimmt damit erheblich mehr Risiko, falls Kredite nicht zurückgezahlt werden. Außerdem geht es um die Stundung von Steuern und Abgaben in Milliardenhöhe. Altmaier und Scholz machten zudem klar: Bei einer weiteren Verschärfung werde der Bund nachlegen.

Ziel eines Pakets ist es, die Liquidität von Firmen sicherzustellen, die wegen der Coronavirus-Krise in Finanznöte geraten - weil Aufträge wegbrechen oder es zu Liefer- und Produktionsengpässen kommt. Es gebe keine Grenze nach oben bei der Kreditsumme, welche die Staatsbank KfW vergeben könne, sagte Scholz. Es sei ausreichend Geld da. „Das ist die Bazooka, mit der wir das Notwendige jetzt tun“, sagte Scholz. Der Begriff „Bazooka“ stammt aus der Staatsschuldenkrise und bezog sich auf die Europäische Zentralbank.

Coronavirus und das Gesundheitssystem: Spahn will Ärzte aus der Rente zurückholen lassen

  • Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat an die Krankenhäuser appelliert, angesichts der Coronakrise zusätzliches Personal zu rekrutieren. "Bitte planen Sie jetzt, wenn möglich, den Rückgriff auf Studenten und bereits im Ruhestand befindliches Personal", heißt es in einem Schreiben Spahns an die deutschen Krankenhäuser, das der Nachrichtenagentur AFP am Freitag vorlag. Dieses zusätzliche Personal solle auch "möglichst jetzt schon" ausgebildet werden
Hendrik Hoppenstedt (CDU), Staatsminister für die Zusammenarbeit von Bund und Ländern, Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Jens Spahn (CDU) kommen zum Treffen mit Bundesministern und Wirtschaftsvertretern.

Spahn verwies in dem Schreiben auch auf den Beschluss der Bundesregierung und der Ministerpräsidenten vom Donnerstagabend, grundsätzlich alle planbaren Operationen und Eingriffe ab Montag auf unbestimmte Zeit zu verschieben. Spahn möchte dadurch erreichen, dass in den Kliniken möglichst viel Kapazitäten für die Behandlung von Corona-Patienten bereitstehen."Lassen Sie uns gemeinsam alles unternehmen, um die Krankenhäuser bestmöglich auf das vorzubereiten, was kommen kann", heißt es in dem Brief

Corona-Krise: Merkel appelliert an Deutsche - „Gegner, den wir nicht kennen“

18.00 Uhr: Im Kampf gegen die Coronavirus-Krise hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) Unterstützung für Wirtschaft und Gesellschaft auf allen Ebenen zugesagt. Merkel sagte am Freitag in Berlin: „Wir sind gewillt, die Bundesregierung, aber auch die Bundesländer, der Deutsche Bundestag, alles zu tun, was notwendig ist, alles zu tun, was Deutschland braucht, damit wir durch diese Krise möglichst gut hindurchkommen.“ Die beschlossenen flächendeckenden Schulschließungen, die angekündigten umfassenden Kreditzusagen für Unternehmen und das Kurzarbeitergeld seien bereits weitreichende Maßnahmen.

Die Krise sei umfassend. „Sie ist so, dass wir damit keine Erfahrungen haben.“ Sie erinnere an die Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/2009. „Aber hier haben wir es mit einem Gegner zu tun, wenn ich es einmal so sagen darf, einem Virus, den wir nicht kennen, wo wir nicht wissen, wie wir ihn bekämpfen können, durch Impfungen oder Medikamente, und deshalb müssen wir so agieren, wie wir es möglichst kraftvoll tun können.“

Ihr Wunsch sei es, dass alle Bürger Solidarität zeigen, „indem sie Abstand zueinander halten“. Dies sei „eine scheinbar paradoxe Sache“. Doch den Schwächsten, Älteren und Menschen mit Vorerkrankungen helfe man am besten, „wenn soziale Kontakte so weit wie möglich gemieden werden“.

Spahn: Krankenhäuser sollen wegen Coronavirus Personal aufstocken

16.45 Uhr: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat an die Krankenhäuser appelliert, angesichts der Coronakrise zusätzliches Personal zu rekrutieren. „Bitte planen Sie jetzt, wenn möglich, den Rückgriff auf Studenten und bereits im Ruhestand befindliches Personal", heißt es in einem Schreiben Spahns an die deutschen Krankenhäuser. Dieses zusätzliche Personal solle auch möglichst jetzt schon ausgebildet werden.

Spahn verwies in dem Schreiben auch auf den Beschluss der Bundesregierung und der Ministerpräsidenten vom Donnerstagabend, grundsätzlich alle planbaren Operationen und Eingriffe ab Montag auf unbestimmte Zeit zu verschieben.

Spahn möchte dadurch erreichen, dass in den Kliniken möglichst viel Kapazitäten für die Behandlung von Corona-Patienten bereitstehen. Spahn stellte den Krankenhäusern eine finanzielle Kompensation für die Einnahmen in Aussicht, die ihnen wegen abgesagter Operationen entgehen könnten.

„Die Bundesregierung wird zügig sicherstellen, dass die dadurch entstehenden wirtschaftlichen Folgen für die Krankenhäuser ausgeglichen werden und kein Krankenhaus ins Defizit kommt", heißt es in dem Brief, über den zunächst die Zeitungen der Funke Mediengruppe berichtet hatten. Zudem soll es Spahn zufolge einen Bonus für jedes zusätzliche Intensivbett geben, das ein Krankenhaus bereit stellt.

Coronavirus: FDP-Fraktionsvize Alexander Graf Lambsdorff ist ein weiterer infizierter FDP-Politiker

Alexander Graf Lambsdorff im Bundestag

16.00 Uhr: FDP-Fraktionsvize Alexander Graf Lambsdorff ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. „Obwohl ich alle Hygiene-Empfehlungen eingehalten habe, habe ich mich infiziert", sagte Lambsdorff am Freitag dem Spiegel. Er befindet sich demnach seit Donnerstagmorgen in Selbstisolation. In Quarantäne sind nun auch weitere Mitglieder des Fraktionsvorstands. In der FDP-Bundestagsfraktion ist es bereits der zweite bestätigte Corona-Fall. Zuvor war der Rostocker Abgeordnete Hagen Reinhold positiv getestet worden. Lambsdorff hat laut Spiegel nicht nur am Montag an der Sitzung des Fraktionsvorstands teilgenommen, sondern auch am Dienstagnachmittag an der Sitzung der gesamten Fraktion.

Corona-Krise: Scholz und Altmaier präsentieren Notfallplan für die Wirtschaft

13.00 Uhr: Die Bundesregierung will die wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Pandemie mit einem umfassendes Maßnahmenpaket eindämmen. "Wir ergreifen alle notwendigen Maßnahmen, um Beschäftigte und Unternehmen zu schützen", erklärte Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) am Freitag in Berlin. Laut Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) soll ein "umfassender Schutzschild für Beschäftigte und Unternehmen" gespannt werden. 

„Es gibt keine Grenze nach oben bei der Kreditsumme, die die KfW vergeben kann“, sagte Scholz. „Wir haben gesagt, das soll unbegrenzt sein.“

12.18 Uhr: Nach dem Bundestag hat am Freitag auch der Bundesrat im Eilverfahren das neue Kurzarbeitergeld gebilligt, mit dem die Folgen der Corona-Pandemie abgefedert werden sollen. Die Neuregelung soll Kurzarbeit bereits dann ermöglichen, wenn zehn Prozent der Belegschaft betroffen sind - bisher galt dafür ein Drittel. Den Unternehmen sollen dafür die Sozialversicherungsbeiträge voll erstattet werden.

Außerdem wird der Bezug von Kurzarbeitergeld auch für Leiharbeitnehmer ermöglicht. Das Eilverfahren zeige, dass der Föderalismus auch in der Corona-Krise funktioniere, sagte die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) vor der Länderkammer.

Coronavirus: FDP sagt Parteitag ab

11.19 Uhr: Wegen der sich ausbreitenden Corona-Epidemie hat die FDP ihren Bundesparteitag Mitte Mai abgesagt. Mit Blick auf die aktuellen Entwicklungen werde dieser bis auf weiteres verschoben, teilte die Partei am Freitag in Berlin mit. Die Gesundheit von Delegierten, Mitarbeitern, Journalisten, Gästen und Dienstleistern vor Ort habe Vorrang. Der Parteitag sollte am 16./17. Mai in Berlin stattfinden.

Coronavirus: Bundestag beschließt Ausweitung des Kurzarbeitergeldes

Update vom 13. März 2020, 10.05 Uhr: Der Bundestag hat am Freitag in einem beispiellosen Schnellverfahren einstimmig die Ausweitung des Kurzarbeitergeldes beschlossen. Es gehe um den Schutz für Arbeitnehmer und Unternehmen "in außergewöhnlichen Zeiten", sagte Finanzminister Olaf Scholz (SPD) mit Blick auf die Ausbreitung des Coronavirus. Wegen der Eilbedürftigkeit wurden alle drei Lesungen des Gesetzentwurfs unmittelbar hintereinander angesetzt.

Im Laufe des Tages soll auch der Bundesrat die Vorlage billigen, die dann zeitnah in Kraft treten soll. Die Neuregelung soll Kurzarbeit bereits dann ermöglichen, wenn zehn Prozent der Belegschaft betroffen sind statt bisher ein Drittel. Den Unternehmen sollen dafür die Sozialversicherungsbeiträge voll erstattet werden. Außerdem wird der Bezug von Kurzarbeitergeld auch für Leiharbeitnehmer ermöglicht. Die Reform soll die Folgen der Virus-Ausbreitung für den Arbeitsmarkt abfedern.

Merkel präsentiert Corona-Notfallplan: Deutschland plant neue drastische Maßnahmen - „müssen alles tun“

Update von 21.51 Uhr: Um die Krankenhäuser für Corona-Patienten freizuhalten, sollen nach dem Willen von Bund und Ländern alle planbaren Operationen, Aufnahmen und Eingriffe verschoben werden. Dies solle soweit medizinisch vertretbar ab Montag für unbestimmte Zeit gelten, heißt es in einem Beschluss von Bundesregierung und den Ministerpräsidenten der Länder vom Donnerstagabend.

Söder zu Coronavirus-Krise: Nächste fünf Wochen sind entscheidend

Update von 21.32 Uhr: Im Kampf gegen die rasante Ausbreitung des Coronavirus sind nach den Worten von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) die nächsten vier bis fünf Wochen entscheidend. Alle Maßnahmen würden erstmal bis zum 20. April terminiert, danach werde man eine Bestandsaufnahme machen, sagte der CSU-Chef auf der gemeinsamen Pressekonferenz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Bundesweite Schulschließungen in Deutschland sind nach ihren Worten vorerst weiterhin nicht geplant. Die Situation in Deutschland sei unterschiedlich, so Merkel. Nach „Maßgabe der Dinge“ würden es nach und nach mehr Regionen sein. Man müsse damit rechnen, dass das Infektionsgeschehen vor keiner Region haltmache. Möglich sei etwa ein Vorziehen der Osterferien. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) kündigte an, in Bayern werde man am Freitag endgültig über die Schulschließungen entscheiden.

Coronavirus-Pressekonferenz mit Merkel und Söder: Alle „nicht notwendigen“ Veranstaltungen absagen

Update vom 12. März: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich am Freitagabend mit Spitzen aus Bund, Ländern und Wirtschaft sowie Gewerkschaften über die Coronavirus-Krise beraten - und appellierte auf der anschließenden Pressekonferenz: „Wir müssen alles tun, um den Zusammenhalt in unserem Land zu zeigen.“

Weiter sagte sie: „Die neuen Zahlen zeigen, dass wir es mit einem dynamischen Ausbruchsverfahren zu tun.“ Die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus sei eine „unbekannte Herausforderung“, die man auch mit Blick auf die Wissenschaft bewerten müsse. Bei dem Bund-Länder-Treffen mit Merkel nahmen Experten wie der Chef des Robert-Koch-Instituts und der Chef der Berliner Charité teil. Merkel empfahl nun als Vorsichtsmaßnahme, „wo immer es möglich ist, auf Sozialkontakte zu verzichten“ sowie auf alle„nicht notwendigen Veranstaltungen“ mit weniger als 1000 Menschen.

Nach Angela Merkel übernahm Markus Söder das Wort. „Es muss etwas vorangehen, da sind wir heute einen großen Schritt vorangekommen“, bilanzierte er. Ein wichtiger Punkt der besprochen wurde, war demnach, dass es eine einheitliche Material-Strategie geben soll, um benötigtes etwa medizinisches Material heranzuschaffen. Bund und Länder werden dies nun gemeinsam koordinieren.

Zudem will man die Krankenhaus-Strukturen umstellen. So sollen nicht dringend notwendige Operationen nach hinten geschoben werden, um Platz zu schaffen für Corona-Fälle. „Es darf auf keinen Fall passieren, dass es wie in Italien zu Situationen kommt, dass entschieden werden muss, wer behandelt wird und wer nicht“, so Söder.

So habe man einen finanziellen Schutzschild für Krankenhäuser beschlossen, das hilft, wenn die Häuser auf dieses System umstellen.

Merkel prognostiziert enorme Zahl an Infizierten - RKI warnt: „Werden mehr Menschen sterben“

Update um 22.15 Uhr : Osnabrück - Der Deutsche Pflegerat und die Gewerkschaft Verdi haben  Gundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) vorgeworfen, durch die Aussetzung der Personaluntergrenzen wegen der Corona-Epidemie den Pflegenotstand zu verschärfen. „Die Pflegepersonaluntergrenzen jetzt pauschal auszusetzen ist der falsche Weg. Die Untergrenzen wurden eingeführt, weil noch weniger Personal gefährlich für Patientinnen und Patienten ist“, sagte Verdi-Bundesvorstandsmitglied Sylvia Bühler der Neuen Osnabrücker Zeitung. „Die Bekämpfung der Ausbreitung des Coronavirus erfordert mehr und nicht weniger Personal.“

Sie reagierte auf Spahns Beschluss, die Anfang des Jahres für pflegeintensive Krankenhausbereiche eingeführten Personaluntergrenzen vorübergehend auszusetzen, um auf die Corona-Epidemie zu reagieren. So soll verhindert werden, dass Stationen Patienten abweisen müssen, wenn die Personalschlüssel nicht erfüllt werden.

Durch die Corona-Epidemie sehen sowohl der Pflegerat als auch die Gewerkschaft den Druck noch einmal gewachsen, für mehr Pflegekräfte zu sorgen. „Schon ohne Epidemie ist das Pflegepersonal in den Kliniken täglich maximal belastet“, sagte Pflegeratspräsident Franz Wagner. „Wir müssen jetzt dringend ein wirklich wirksames Instrument entwickeln.“

Coronavirus in Deutschland: Beschleunigung von Visa-Verfahren

Update um 13.29 Uhr: Bei seiner Regierungserklärung im Bundestag kündigte Spahn außerdem an, dass angesichts der aktuellen Corona-Situation Visa-Verfahren für Pflegekräfte aus dem Ausland beschleunigt werden sollen. 

Update um 13.53 Uhr: Eine Teilnehmerin der Bundestagssitzung warf Spahn vor, dass es in der Coronavirus-Krise ein Informationsdefizit gebe. Beispielsweise wären auf der Website des Bundesgesundheitsministeriums Corona-Informationen nicht in leichter Sprache aufgeführt. Zudem müsse es auch für taubstumme und blinde Menschen mehr Möglichkeiten geben, sich auf der Homepage des Bundesgesundheitsministeriums zu informieren. Spahn erwiderte, dass er darüber selber unglücklich sei und dieser Sache nachgehen werde. „Ich nehme das mit dem Nachdruck, mit dem Sie das hier richtigerweise angesprochen haben mit und bemühe mich darum, dass wir das schnellstmöglich verbessern“, sagte Spahn.

Coronavirus: Spahn empfiehlt bundesweit ein einheitliches Vorgehen

Update um 13.14 Uhr: Spahn empfiehlt im Coronavirus-Kampf ein einheitliches Vorgehen, erklärte er im Bundestag. „Allen ist bewusst, die Sicherheit der Bürger geht vor, auch vor wirtschaftlichen Interessen“, betonte er. Der CDU-Politiker sei sich über die

harten wirtschaftlichen Folgen, beispielsweise für Gaststätten und die Tourismus-Branche, bewusst. Es gehe darum, diese zielgerichtet abzufangen.

Spahn betonte zudem, dass vor allem ältere und chronisch-kranke Menschen vom Coronavirus gefährdet seien. Wie zuvor schon Merkel appellierte Spahn an die gesamte Bevölkerung, dazu beizutragen, die Schwächeren in der Gesellschaft zu schützen. Zum Beispiel, indem man derzeit darauf verzichte, an Großveranstaltungen wie Fußballspielen teilzunehmen.

Coronavirus: Spahn appelliert wie schon Merkel an Solidarität der Bürger

Weiter prophezeite Spahn, dass keine Maßnahme die Ausbreitung des Coronavirus verhindern werde. Es gehe darum, die weitere Ausbreitung zu verlangsamen um damit das Gesundheitssystem so funktionsmäßig wie möglich zu halten. Man sehe aber auch an Italien, welche Ausmaße von Stress die aktuelle Krise annehmen kann. Spahn bedankte sich außerdem bei Mitarbeitern von Krankenhäusern und anderen Menschen, die im Gesundheitsbereich tätig sind, für ihren Einsatz. 

Update um 13.09 Uhr: Nun startet Bundesgesundheitsminister Jens Spahn mit seiner Regierungserklärung zum Coronavirus. Es sei eine Herausforderung für die gesamte Gesellschaft, sagte Spahn. Er gab im Bundestag einen Überblick über die aktuelle Lage: Es gebe 1296 gemeldete Fälle in Deutschland nach Stand heute morgen. „Den Schwerpunkt bildet Nordrhein-Westfalen“, berichtet Spahn. Auch hätte Deutschland mittlerweile erste Todesfälle zu beklagen. „Die Lage ist nach wie vor sehr dynamisch“, betonte er.

Update um 12.39 Uhr: Auf die Frage eines Journalisten nach Merkels Meinung zu den aktuellen Hamsterkäufen äußerte sich die Bundeskanzlerin relativ verständnisvoll. „Was man zum Teil an Spitzen des Verhaltens sieht, finde ich auch etwas bedenklich“, räumte sie ein. Dass man gewisse Vorräte zuhause habe, sei aber Verbraucherrichtlinien zufolge empfohlen. 

Coronavirus: Desinfektionsmittel im Haushalt ist Spahn zufolge nicht notwendig

Spahn betonte zudem, dass es für den Hausgebrauch nicht notwendig sei, Desinfektionsmittel zu besitzen. „Es reicht intensives und gründliches Händewaschen und intensiv heißt mindestens 20 Sekunden“, sagte Spahn. Auch die Atemmasken, die bei OPs verwendet werden, würden eher überschaubar vor einer Coronavirus-Infektion schützen. „Desinfektionsmittel und OP-Masken sollten vor allem für diejenigen da sein, die sie für ihre tägliche Arbeit brauchen“, forderte Spahn. Das seien zuallererst Ärzte und Pflegekräfte. 

Update um 12.23 Uhr: Spahn gab zudem konkrete Handlungsempfehlungen angesichts der Corona-Krise ab. Man solle sich so verhalten, als ob andere Personen im eigenen Umfeld eine Grippe hätten. Nicht, weil das Coronavirus wie eine Grippe wirke, sondern, weil die Übertragungswege die selben seien. Jeder wisse, welche Verhaltensweisen nötig seien, um sich selbst vor einer Grippe zu schützen.  Dazu gehört nun vielleicht auch eine längere Phase, bei der man beispielsweise Händeschütteln reduzieren müsse, sagte Spahn. Er räumte ein, dass der Verzicht auf den Handschlag auch ihm schwer fallen würde. 

Lesen Sie auch den Kommentar von Merkur-Chefredakteur Georg Anastasiadis. Er vermutet, dass das Coronavirus am Ende keine Chance haben wird*. 

Coronavirus: RKI-Präsident dementiert eine hohe Dunkelziffer von CoVid-19-Fällen

Auf die Frage nach einer möglicherweise hohen Dunkelziffer gab RKI-Präsident Wieler außerdem Entwarnung. Zwar betonte er erneut, dass sich diese Epidemie erst am Anfang befinden würde. „Aber wir haben es früh erkannt“, sagte der Wissenschaftler. „Und das ist der Grund, warum wir keine große Dunkelziffer haben.“

Update um 12.18 Uhr: Angela Merkel musste sich bei der Bundespressekonferenz zum Coronavirus auch der Frage stellen, warum sie sich angesichts der aktuellen Krisensituation erst jetzt zu Wort melde*. „Ich kümmere mich nicht erst heute um die Sache“, versicherte Merkel. „Wann ich wo etwas dazu sage, das ist eine Entscheidung, die ich selbst treffe.“ Spahn stärkt der Bundeskanzlerin in dieser Sache den Rücken. Er könne bestätigen, dass bereits seit Anfang Januar Gespräche mit der nötigen Ernsthaftigkeit geführt worden seien.

Coronavirus: Merkel appelliert bei Pressekonferenz an Solidarität der Bürger

Merkel appellierte zuvor außerdem im Kampf gegen die Corona-Krise an die Solidarität der Bürger. Ziel sei, die Ausbreitung des Virus und die Infizierungen zu verlangsamen. Sie warb um Verständnis für die Einschränkungen und rief zum Zusammenhalt auf: „Da sind unsere Solidarität, unsere Vernunft, unser Herz füreinander auf eine Probe gestellt.“

Update um 12.10 Uhr: Auf Nachfrage eines Medienvertreters empfiehlt Spahn bei der Bundespressekonferenz außerdem, Kontakte zu allen Menschen, die derzeit aus Italien kommen, für die nächsten zwei Wochen aufs Notwendigste zu reduzieren. Pauschale Grenzschließungen hält der Bundesgesundheitsminister aktuell aber für unangebracht. Zwar verstehe er die besondere Situation in Norditalien und hält die Sperrung dieses Gebiets in diesem Fall für sinnvoll. Doch grundsätzlich die Grenzen zu schließen wäre Spahn zufolge nicht sinnvoll und würde die Verbreitung des Virus langfristig nicht verhindern. 

Update um 11.56 Uhr: Nun spricht der Präsident des Robert Koch-Instituts, Lothar Wieler, bei der Pressekonferenz. Er erklärt, dass sich das Virus nicht wie eine Welle ausbreiten würde, sondern es würde sich in gewissen Regionen verbreiten. „Wir wissen dass es sich um ein pandemisches Virus handelt, also ein Virus, dass 60 bis 70 Prozent der Menschen infizieren wird“, sagte Wieler. 

Coronavirus: RKI-Präsident prognostiziert steigende Fallzahlen und mehr Todesfälle

Dass die Corona-Krise Deutschland bislang weniger stark getroffen hat als Italien, liegt laut Wieler daran, dass hierzulande von Anfang an Ärzte dazu aufgerufen wurden, bestimmte Personen zu testen. Deutschland sei deshalb in einer relativ frühen Phase dieser Epidemie eingeschritten, sagte Wieler. „Aber wir werden auch noch weiter in diese Epidemie reinkommen“, warnte der Wissenschaftler. „Die Fallzahlen werden steigen, es werden mehr Menschen sterben und wir werden auch mehr schwere Krankheitsfälle bekommen.“ Derzeit befinde sich Deutschland erst am Anfang der Epidemie.  

Update um 11.50 Uhr: Während Bundesgesundheitsminister Jens Spahn bei der Pressekonferenz zur Corona-Krise spricht, wurde zudem ein dritter Corona-Todesfall in Deutschland vermeldet. Spahn betonte unterdessen, dass die Frage, wie schnell das Virus sich verbreite, maßgeblich darüber entscheiden werde, wie gut das Gesundheitssystem mit dem Virus umgehen könne. Das Gesundheitssystem in Deutschland sei vergleichsweise gut bis sehr gut für die Herausforderungen ausgestattet, die mit dem Coronavirus auf das Gesundheitssystem zukommen würden.

Coronavirus-Pressekonferenz: Zeit ist laut Merkel ein zentraler Faktor

Update um 11.45 Uhr: Weiter betonte Merkel bei der Pressekonferenz, dass es darum gehe, Zeit zu gewinnen, damit die Gesundheitssysteme durch die Coronavirus-Folgen nicht überfordert werden. „Wir müssen einen Fokus richten auf die Forschung“, betonte Merkel. Der Haushalt habe 140 Millionen zur Verfügung gestellt, um die Forschung zu einem Impfstoff voranzubringen. „Alles was hier passiert, geht an der wirtschaft nicht spurlos vorüber“, sagte Merkel weiter. Nun gehe es um ein koordiniertes Vorgehen. 

Die Bundesregierung habe dabei sehr schnell gehandelt. Als Beispiel nennt Merkel die schnelle Umsetzung des Kurzarbeitergelds. Zudem kündigte sie weitere Finanzmittel zur Unterstützung der Wirtschaft an. „Wir sind in einer Situation in der wir vieles noch nicht wissen. Das was wir wissen, müssen wir sehr ernst nehmen. Es geht um den Schutz von älteren Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen“, betonte Merkel zum Ende ihres Statements. 

Coronavirus: Merkel betont Bedeutung von wissenschaftlichen Empfehlungen 

Update um 11.41 Uhr: Angela Merkel spricht nun bei der Bundespressekonferenz zur Corona-Krise. Sie betonte, dass es sich beim Coronavirus um ein Virus handele, das wir noch nicht ausreichend kennen und für das wirkeine Therapie und noch keinen Impfstoff haben. Bei Maßstäben für das Handeln würden deshalb Empfehlungen von Wissenschaftlern eine richtungsweisende Rolle spielen. Solange kein Impfstoff und keine Therapiemöglichkeiten vorliegen, werden voraussichtlich 60 bis 70 Prozent der Bevölkerung infiziert werden, prophezeite Merkel erneut. 

Erstmeldung vom 11. März 2020: 

Berlin - Die Coronavirus-Ausbreitung schreitet auch in Deutschland mit unverminderter Geschwindigkeit voran. Derzeit gibt es laut Informationen des Robert Koch-Instituts in Deutschland 1296 Infizierte und zwei Todesfälle. Die Regierung hat bereits zahlreiche Maßnahmen, wie ein Verbot von Großveranstaltungen und finanzielle Hilfen für betroffene Unternehmen beschlossen, um die Verbreitung der Lungenerkrankung* einzudämmen und die ökonomischen Auswirkungen abzufedern. Nun wird sich an diesem Mittwoch erstmals auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in einer Pressekonferenz ausschließlich zur Corona-Krise äußern. Zuvor machte Merkel bereits bei einer Sitzung der Unionsfraktion deutlich, dass sie mit einer sehr hohen Zahl an Corona-Infizierten rechne. Weitere Informationen dazu sehen sie im nachfolgenden Video.

Coronavirus: Merkel und Spahn geben Bundespressekonferenz 

Zusammen mit Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und dem Präsidenten des Robert Koch-Instituts, Lothar Wieler, will sie sich ab 11.30 Uhr in der Bundespressekonferenz in Berlin den Fragen der Medien stellen. Der Einladung zufolge will sie dabei auf die Ergebnisse der Video-Konferenz des Europäischen Rats vom Vorabend eingehen. 

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hatte nach der Videokonferenz der Staats- und Regierungschefs Finanzhilfen angekündigt. Merkel hatte bei dem Videoaustausch nach einer gesonderten Mitteilung der Bundesregierung auf die Bedeutung zusätzlicher europäischer und internationaler Anstrengungen für die Entwicklung eines Impfstoffs hingewiesen. Sie betonte zudem, dass es schneller koordinierter Maßnahmen bedürfe, um die ökonomischen Folgen der Epidemie* aufzufangen.

Coronavirus: Spahn gibt nach der Konferenz eine Regierungserklärung

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn* gibt nach der gemeinsamen Konferenz mit Merkel am frühen Nachmittag noch eine Regierungserklärung zum Coronavirus ab. Er nutzte am Dienstagabend zudem seinen Twitter-Kanal, um sich bei Pflegern und vielen anderen Arbeitskräften, deren Arbeitsalltag derzeit durch Corona zusätzlich belastet ist, für ihren Einsatz zu bedanken. 

Übrigens: Wie Sie sich vor dem Coronavirus schützen können und ob Angestellte in Quarantäne weiterhin Gehalt bekommen*, lesen Sie ebenfalls bei Merkur.de*. Eine Hellseherin hat die Corona-Krise offenbar schon im vergangenen Jahrhundert angedeutet. Diese aktuelle Lage weitet sich unterdessen immer mehr auch auf Deutschlands Supermärkte aus. Es gibt viel zu wenige Atemschutzmasken in Deutschland. Die Schuld dafür soll laut einem Hersteller auch beim Gesundheitsministerium und Minister Jens Spahn liegen. Angela Merkel begibt sich selbst in Quarantäne. Die Bundeskanzlerin hatte Kontakt zu einem positiv getesteten Arzt.

Bundeskanzlerin Angela Merkel überrascht am 20. April in einer Schaltkonferenz mit dem CDU-Präsidium mit einer Wortneuschöpfung. Sie erteilt „Öffnungsdiskussionsorgien“ in den Bundesländern eine Absage - und provoziert damit einen Aufschrei der Presse.

dpa,cia

*Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Rubriklistenbild: © AFP / MARKUS SCHREIBER

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