China verbittet sich Einmischung aus dem Ausland

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Ein Mann in Hong Kong protestiert gegen das Verfahren gegen den Dissidenten Liu Xiaobo.

Peking - Nach Kritik am Schnellprozess gegen den prominenten Dissidenten Liu Xiaobo hat sich China jegliche Einmischung aus dem Ausland verbeten.

Forderungen nach Lius Freilassung seien ein massiver Eingriff in innere Angelegenheiten, erklärte das Außenministerium in Peking am Donnerstag. Die betreffenden Staaten müssten “die Souveränität Chinas respektieren“, forderte eine Sprecherin. Das Verfahren gegen Liu, der sich für mehr Demokratie und politische Reformen eingesetzt hat, begann am Mittwoch unter scharfen Sicherheitsvorkehrungen. Dem Dissidenten drohen bis zu 15 Jahren Haft, ein Urteil soll bereits am Freitag verkündet werden. Die US-Botschaft in Peking und die EU haben seine Freilassung gefordert.

AP

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