Bericht: Oppositionsführer verlassen Teheran

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Bei den Demonstrationen am Mittwoch hatten Anhänger von Präsident Mahmud Ahmadinedschad die Hinrichtung Mussawis und Karrubis gefordert.

Teheran - Nach tagelangen Protesten und Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften im Iran sollen zwei Oppositionsführer die Hauptstadt Teheran verlassen haben.

Die staatliche Nachrichtenagentur IRNA berichtete am Mittwochabend, dass zwei der Oppositionsführer aus Angst in die Provinz Masandaran im Norden des Landes geflüchtet seien.

Bilder: Die blutigen Proteste in Teheran

Die blutigen Proteste in Teheran

In der iranischen Hauptstadt Teheran ist es erneut zu schweren Zusammenstößen gekommen. © ap
In der iranischen Hauptstadt Teheran ist es erneut zu schweren Zusammenstößen gekommen. © dpa
In der iranischen Hauptstadt Teheran ist es erneut zu schweren Zusammenstößen gekommen. © dpa
In der iranischen Hauptstadt Teheran ist es erneut zu schweren Zusammenstößen gekommen. © ap
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In der iranischen Hauptstadt Teheran ist es erneut zu schweren Zusammenstößen gekommen. © dpa
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In der iranischen Hauptstadt Teheran ist es erneut zu schweren Zusammenstößen gekommen. © dpa
In der iranischen Hauptstadt Teheran ist es erneut zu schweren Zusammenstößen gekommen. © dpa

IRNA berichtete in einer zweiten Meldung, dass die Revolutionsgarden und der Geheimdienst Mir-Hossein Mussawi und Mehdi Karrubi in die Stadt Kelarabad am Kaspischen Meer gebracht hätten und dort versteckt hielten, um ihr Leben in Teheran nicht zu gefährden.

Bei den Demonstrationen am Mittwoch hatten Anhänger von Präsident Mahmud Ahmadinedschad die Hinrichtung der beiden gefordert. Mussawis Webseite “Dscharas“ dementierte den Bericht jedoch kategorisch. Mohsen Karrubi, der Sohn des Klerikers, sagte auf der Webseite “Parliament-News“, dass sowohl sein Vater als auch Mussawi in Teheran seien, der IRNA-Bericht sei falsch.

Mussawi und Karubi waren bei den Wahlen Frühjahr gegen Ahmadinedschad angetreten. Seit seiner Wiederwahl am 12. Juni ist es wiederholt zu Protesten der Opposition gekommen, die der Regierung Wahlbetrug und Manipulation vorwirft.

dpa

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