Beamtenbund droht mit Streiks im öffentlichen Dienst

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Der Beamtenbund droht mit Streiks im öffentlichen Dienst.

Berlin - Bereits drei Wochen vor dem Start der ersten Tarifrunde für die knapp zwei Millionen Beschäftigten bei Bund und Kommunen hat der Deutsche Beamtenbund mit Streik gedroht.

“Der Beamtenbund und die Gewerkschaft Ver.di ziehen hier an einem Strang. Wir sind auf Streiks vorbereitet“, sagte der Vorsitzende des Beamtenbunds, Peter Heesen, der “Sächsischen Zeitung“ vom Dienstag. Die Gewerkschaften fordern fünf Prozent mehr Gehalt. Die Verhandlungen starten am 13. Januar in Potsdam. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hatte am Montag die Forderung der Gewerkschaften scharf kritisiert und auf die äußerst angespannte Haushaltslage hingewiesen. Dafür biete der öffentliche Dienst sichere Jobs, fügte er hinzu.

Heesen warnte die Arbeitgeber vor einem Streik der Straßenwärter. “Auch die Krankenhäuser werden wir von einem Streik nicht verschonen, wenn es zur Sache geht. Und im öffentlichen Personennahverkehr sind wir ebenfalls gut aufgestellt“, sagte er. Vor allem vom Pflegepersonal der Krankenhäuser gebe es viele Klagen. “Die Arbeit dort ist wirklich zu einem Stressjob ausgeartet, weil die Belastung zu groß ist und ständig Stellen abgebaut wurden“, erklärte Heesen.

AP

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