Alte Schätze und neue Namen

Durchs Jahr geklickt: Das waren die meistgelesenen Würmtal-Artikel von September bis November

Erfreuliche Nachrichten – wie die Entdeckung besonders gut erhaltener Römermünzen am Wunderlhof Gauting oder ein EU-Preis für eine Sportaktion des TSV Neuried  – interessierten die Würmtal-Leser genauso wie der Ärger um die Westumfahrung Martinsried.
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Erfreuliche Nachrichten – wie die Entdeckung besonders gut erhaltener Römermünzen am Wunderlhof Gauting oder ein EU-Preis für eine Sportaktion des TSV Neuried – interessierten die Würmtal-Leser genauso wie der Ärger um die Westumfahrung Martinsried.
  • Romy Ebert-Adeikis
    VonRomy Ebert-Adeikis
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Auch im Herbst des Jahres 2021 war im Würmtal Einiges los. Besonders mehrere Sensationsfunde und ein EU-Preis haben die Leser sehr interessiert. Was sonst noch passiert ist...

WÜRMTAL Ereignisreich bis zum Schluss: Auch am Ende des Jahres 2021 war im Würmtal viel los! Was genau, das lesen Sie im dritten Teil des großen Hallo-Jahresrückblick. In den vergangenen beiden Wochen haben wir Ihnen an dieser Stelle bereits die bestgelesenen Geschichten von Januar bis August vorgestellt.

SEPTEMBER: Römer wie Bajuwaren am Wunderlhof

Spektakuläre archäologische Funde zogen im September viele hunderte Hallo-Leser in ihren Bann. So wurden auf dem Grundstück des abbruchreifen Wunderlhofs in Gauting bajuwarische Pfahlbauten sowie acht Münzen aus der Zeit des römischen Kaisers Konstantin entdeckt.

Römische Münzen aus der Zeit Kaiser Konstantins wurden im Sommer im Würmtal gefunden.

Was sich unter dem Hof selbst befindet, ist noch ein Rätsel – bislang ist das Gebäude kaum abgebrochen. Stattdessen machten Archäologen im Oktober auch am Gautinger Krapfberg spannende Entdeckungen: Dort wurde um das Jahr 600 eine wahre Trendsetterin begraben. Darauf deutet zumindest der Schmuck hin, welcher der Verstorbenen mit ins Grab gelegt wurde. Was mit den Funden passiert, hat die Gemeinde aber noch nicht geklärt.

Von großem Interesse war auch ein Bericht über die Vermietung von 37 Gemeindewohnungen am Campus Neuried. Für diese fanden sich zunächst nicht sonderlich viele Interessenten. Das hat sich mittlerweile deutlich geändert: Mit 89 Schreiben gingen am Ende „wesentlich mehr Bewerbungen als Wohnungen“ ein, teilt Gemeindemitarbeiter Robert Efinger mit. Über die Vergabe hat Ende November der Sozialausschuss der Gemeinde entschieden. Fertigstellung und Bezug sind für das erste Halbjahr 2022 angedacht.

OKTOBER: Ende für Umfahrung und Wohngenossenschaft

Gleich zwei Mal mussten im Oktober Würmtal-Bürger ihre Visionen aufgeben: So löste sich die Wohnbaugenossenschaft RaumNeuried auf, weil zeitnah kein Grundstück zum Kauf bereitsteht. Was mit Flächen der Gemeinde am Südlichen Maxhofweg passiert, wird laut Bürgermeister Harald Zipfel (SPD) erst 2022 geklärt.

Den Todesstoß für die Westumfahrung Martinsied gab ein Verkehrsgutachten, das zeigte, dass diese zwar die Röntgenstraße entlasten würde – den Rest von Planegg aber nicht. Jetzt soll den Anwohnern der Röntgenstraße anderweitig geholfen werden. Planungen – etwa zu Lärmschutz – laufen, sagt Bürgermeister Hermann Nafziger (CSU).

NOVEMBER: Ärger über Straßen, Freude über EU-Preis

Gut 1600 Mal wurde im November ein Artikel über die Umbenennung von Straßen in Stockdorf gelesen. Über die damit einhergehenden Belastungen, vor allem finanzieller Art, hatten sich Anwohner in der Bürgerversammlung beschwert. Inzwischen konnte ein Teil von diesen seine Meinung bei einer schriftlichen Anhörung mitteilen. Über diese beraten werden soll im ersten Quartal 2022.

Das Sportprojekt des TSV Neuried gewann einen EU-Preis - und interessierte viele Leser im Würmtal.

Grund zur Freude gab es im November beim TSV Neuried: Der Verein wurde für seine Corona-Aktion „Sport am Gartenzaun“ für einen Preis der EU-Kommission nominiert – als einziger deutscher Bewerber. Inzwischen ist klar: Der TSV hat den Sieg und damit 10 000 Euro Preisgeld ins Würmtal geholt.

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