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Vergrößerung der Würmtal-Insel: Räume zum Runden - Bürgermeister begrüßt Projekt

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Von: Romy Ebert-Adeikis

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Das Team der sozialen Beratungsstelle darf sich nicht nur über ein weiteres Büro, sondern auch über einen neuen Gruppenraum und ein Beratungszimmer freuen.
Das Team der sozialen Beratungsstelle darf sich nicht nur über ein weiteres Büro, sondern auch über einen neuen Gruppenraum und ein Beratungszimmer freuen. © Romy Ebert-Adeikis

Die Würmtal-Insel hat größere Räume bekommen und das war überfällig, wie Planeggs Bürgermeister anmerkt. Das ist neu in der sozialen Einrichtung:

PLANEGG Eine zum Büro umgebaute Herrentoilette und Mitarbeiter, die Stuhl an Stuhl sitzen müssen: „In Sachen Platz mussten wir immer improvisieren“, blickt Leiterin Friederike Hopfmüller auf 20 Jahre Würmtal-Insel zurück. Zum Geburtstag hat die soziale Beratungsstelle für das Würmtal an ihrem Standort in der Pasinger Straße 13 in Planegg jetzt ein Stockwerk dazubekommen und sich damit größentechnisch verdoppelt. „Ein tolles Geschenk“, freut sich Hopfmüller.

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Eine kleine Küche, ein Büro, ein Beratungzimmer und einen großen Gruppenraum hat die Einrichtung gewonnen. „Das gibt uns die Möglichkeit, unser Sozialnetz auszubauen“, sagt Insel-Mitarbeiterin Andrea Schüler. So finden bereits jetzt Sprechstunden der AWO-Migrationsberatung oder der Suchthilfe des Blauen Kreuzes im ersten Stock statt. Auch eine Trauer-Gruppe des Malteser Hospizdienstes wird sich in Zukunft dort treffen. „Der Gruppenraum kann von weiteren Selbsthilfegruppen oder Initiativen genutzt werden“, sagt Hopfmüller.

Der neue Gruppenraum
Der neue Gruppenraum © Romy Ebert-Adeikis

Erweiterung der Würmtal-Insel: Bürgermeister begrüßt die Vergrößerung

„Die Erweiterung der Würmtal-Insel war bitter notwendig, denn der Bedarf für ihre Angebote wird immer größer“, sagte Planeggs Bürgermeister Hermann Nafziger (CSU) bei der Eröffnung der neuen Räumlichkeiten. Mit der Aufnahme von Geflüchteten aus der Ukraine sei für die Einrichtung gerade eine neue Zielgruppe für Beratung und Betreuung dazugekommen. Von knapp 8000 zugewanderten Menschen im Würmtal stammen aktuell etwa 600 aus dem Kriegsland.

Allgemein engagiert sich die Würmtal-Insel bereits seit 2014 im Bereichen Integration. Zudem hilft sie bei der Vermittlung von Ehrenamtlichen sowie Wohnungen für sozial Benachteiligte und dient als Ort für Netzwerktreffen und externe Beratungen im Sozialbereich. 2002 begonnen als „Ein-Frau-Betrieb“ hat die Würmtal-Insel inzwischen vier hauptamtliche Mitarbeiterinnen, die von zahlreichen Ehrenamtlichen unterstützt werden.

Quelle: www.hallo-muenchen.de

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