Neurieder Paar klagt an

Die Stolper-Stufen: Neurieder Paar fordert Sanierung der Treppe am Friedhof

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Neuried: Krumm und schief sind die Stufen zum Neurieder Friedhof an der Dorfkirche im Laufe der Jahre geworden – eine Stolperfalle.

Kleiner Schaden mit großer Wirkung: Die Treppe zum Neurieder Friedhof an der Dorfkirche ist schief und krumm. „Die unterschiedlichen Stufen sind schon seit längerem eine Stolperfalle“, sagt W-BIN-Gemeinderat Bernd Quintenz. Vor allem für ältere Menschen stelle die Treppe eine Gefahr dar.

„Wenn man den Grabschmuck vor sich trägt, sieht man die Stufen nicht“, sagt Bernd Quintenz. Die einseitig abgesenkte erste Stufe sei in erster Linie ein Problem. Quintenz’ Ehefrau Hannelore sagt: „Ich bin dort bereits gestürzt und habe mich an den Knien verletzt.“ Nicht der einzige Sturz: Auch im Herbst sei dort bereits eine Frau gestolpert und habe sich verletzt, sagt Quintenz. 

Unter anderem diese Stufe muss dringend repariert werden, sagen Hannelore und Bernd Quintenz.

Daraufhin habe er das Problem im Gemeinderat zur Sprache gebracht. Doch bislang habe sich nichts getan. Neurieds Bürgermeister Harald Zipfel (SPD) erklärte gegenüber Hallo, dass ihm keine Verletzten bekannt seien. „An mich direkt hat sich niemand gewandt.“ Er habe Quintenz’ erste Anfrage aber an die Kirchengemeinde weitergeleitet, da diese für die Treppe zuständig sei. „Von dort kam ein Nein zur Sanierung.“

Auf Hallo-Nachfrage gab die Kirche keine Stellungnahme ab. Auch Markus Crhak von der Kirchenverwaltung, gleichzeitig BZN-Gemeinderat, erklärte zuletzt im Gemeinderat, dass die Kirche „dort derzeit nichts machen wird“.

Im Gremium erklärte Zipfel, dass er nicht vorhabe, auf fremdem Grund eine Baustelle zu eröffnen, zumal er vermute, dass nicht nur eine Stufe angegangen werden muss. Bernd und Hannelore Quintenz verstehen nicht, dass nichts unternommen wird. „Diese Gleichgültigkeit gegenüber den Bürgern enttäuscht mich schwer“, sagt Hannelore Quintenz – zumal die Treppe stark frequentiert sei. Zwar gibt es noch eine Rampe als Zugang zum Friedhof. „Aber gerade im Winter gehen ältere Menschen dort wegen der Glatteisgefahr nur ungern“, sagt Bernd Quintenz. Er fordert eine Reparatur, „um schlimmere Unfälle zu vermeiden“.
Andreas Daschner

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