Eröffnung mit Einschränkungen

Im Bürgertreff Stockdorf kehrt Leben ein – wenn auch noch ohne eigene Küche

Die Theke steht schon. Doch bis im „Treffpunkt“ am Harmsplatz richtig aufgetischt werden kann, haben (v. li.) Stefan Haderer, Florian Reistle und Hans Wilhelm Knape noch viel zu tun.
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Die Theke steht schon. Doch bis im „Treffpunkt“ am Harmsplatz richtig aufgetischt werden kann, haben (v. li.) Stefan Haderer, Florian Reistle und Hans Wilhelm Knape noch viel zu tun.

Ende März hatte die Gemeinde „Grain“ grünes Licht dafür gegeben, die Gastronomie im neuen Stockdorfer Bürgerzentrum betreiben zu dürfen - Wann die Küche kommt.

  • Der Bürgertreff in Stockdorf eröffnet am 14. September.
  • Noch gibt es jedoch keine eigenen Küche.
  • Wie es dazu kam...

„Die Stockdorfer warten eigentlich schon lange genug auf ihr Bürgerzentrum“, sagt Hans Wilhelm Knape. So erklärt der Geschäftsführer der gemeinnützigen Gautinger Firma „Grain“, warum ab Montag, 14. September, der „Treffpunkt“ mit Cafébetrieb am Harmsplatz öffnet – auch, wenn noch nicht alles fertiggestellt ist. 

Im Bürgertreff Stockdorf kehrt Leben ein – wenn auch ohne eigene Küche

„Unsere Küche können wir wohl erst Mitte Oktober einbauen“, so Knape. Hauptgrund sei dafür zwar die Corona-­Pandemie. Aber dass die Gemeinde in dem ehemaligen Sparkassengebäude parallel auch ein Bürgerbüro und einen Teil ihres Archivs eingerichtet hat, hat das Projekt ebenso verzögert. „Dafür eröffnen wir jetzt genau ein Jahr, nachdem wir unser Konzept für den Treff eingereicht haben“, freut sich Knape. 

Ende März hatte die Gemeinde „Grain“ grünes Licht dafür gegeben, die Gastronomie im neuen Stockdorfer Bürgerzentrum betreiben zu dürfen. Unter dem Motto „bunt, lecker, kreativ“ will die gemeinnützige Firma das soziale und nachhaltige Miteinander in dem Gautinger Ortsteil fördern. 

So sei man unter anderem mit dem Gautinger Repair Café im Gespräch, das künftig auch regelmäßig in Stockdorf für Bürger erreichbar sein soll. „Gemeinsam mit örtlichen Gruppen wollen wir ein reichhaltiges Angebot bieten, das Kunst, Kultur und Kreativwirtschaft mit einem Gastronomie kombiniert“, erklärt Knape. 

Dabei sollen die Gäste von Anfang an – auch ohne Küche – mehr als nur Kaffee erwarten dürfen. „Wir werden frische Salate anbieten, dazu Waffeln, Quiches und vielleicht auch Eintöpfe“, kündigen die beiden „Treffpunkt“-Köche Florian Reisle und Stefan Haderer an. Unterstützt werden sie von zwei syrischen Frauen, die ihre arabische Kochkunst beisteuern sollen. 

Möglich wird das alles dank des Gautinger Umweltzentrums Öko&Fair. „Deren Cateringküche können wir erstmal halbtags mitnutzen“, erklärt Knape. Ein Geschirrmobil hinter dem Gebäude steht zum Spülen von Tellern und Tassen bereit. Ende Oktober sollen schließlich alle Bauarbeiten beendet sein. Bis dahin ist täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. „Danach wollen wir das auf 8 bis 20 Uhr unter der Woche und 9 bis 21 Uhr am Wochenende ausweiten“, verspricht Reisle. 

Erste Veranstaltung

Im Rahmen der „Fairen Woche Gauting“ werden am Montag, 14. September, ab 18.30 Uhr die Sieger des Stadtradelns geehrt. Zudem werden Bambus-Fahrräder präsentiert und Fairtrade-Gewinne gezogen. Eine Anmeldung unter wilhelm.rodrian@gauting.de oder Telefon 89 33 71 35 ist notwendig.

rea

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