Queerer Treffpunkt

„QueerYourope“: Offen für Alle – hetero, schwul, lesbisch, bi, trans

+
„QueerYourope“ ist in das Junge Quartier Obersendling gezogen.

Obersendling – In der Schertlinstraße eröffnet ein einzigartiges Projekt

Im Januar 2019 startet im Jungen Quartier Obersendling ein in München bisher einzigartiges Projekt: „QueerYourope“ bietet Menschen jeder sexuellen Orientierung mit und ohne Migrationshintergrund eine Anlaufstelle.

Projektleiter Levent Askar, setzt sich mit viel Engagement gegen Diskriminierung, Rassismus, Sexismus und Homophobie ein.

Die Initiative in der Schertlinstraße 8 wurde vom Mikado-Projekt ins Leben gerufen. Die Angebote richten sich an Kinder und Jugendliche von sieben bis 27 Jahren und reichen von Theater- und Musikworkshops bis zu Nachhilfe am Wochenende. Für ihre Arbeit erhielt das Projekt vor Kurzem die Auszeichnung „Offen für Alle – hetero, schwul, lesbisch, bi, trans“ des Aktionsbündnisses „Wir sind Zukunft."

„Viele Menschen erfahren oft mehrere Formen der Diskriminierung, zum Beispiel Rassismus, Sexismus und Homophobie in Kombination“, erklärt der Projektleiter Levent Askar.

In der Schertlinstraße soll ein geschützter Raum für die Zielgruppe geschaffen werden. Bei Trainings und qualifizierenden Bildungsmaßnahmen lernen die Jugendlichen, wie sie am besten mit Diskriminierung umgehen können. Auch spezifische Zielgruppen sollen laut Askar angesprochen werden: „Vor allem die Bedürfnisse von schwulen oder lesbischen, muslimischen Jugendlichen sind in München nicht repräsentiert.“

Für die Arbeit bei „QueerYourope“ sind immer zwei Sozialpädagogen vor Ort. Insgesamt beschäftigt das Mikado-Projekt sechs Festangestellte. Die Organisation wird zwar zu einem Teil von der „Aktion Mensch“ gefördert, stützt sich aber auf Spenden und ehrenamtliche Helfer. soph

Auch interessant:

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

Behinderung von Gehwegen – Nun gibts Bußgelder für vernachlässigte Hecken 
Behinderung von Gehwegen – Nun gibts Bußgelder für vernachlässigte Hecken 
Soziales Engagement – Das Bundesverdienstkreuz geht ins Würmtal
Soziales Engagement – Das Bundesverdienstkreuz geht ins Würmtal

Kommentare