„Tinder“ fürs Ehrenamt: Junge Gründer entwickeln Kontakt-App für Vereine und Helfer

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Mobilitätsreferent

Planegg: Streit im Gemeinderat - Mehr als nur Radverkehr?

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Auch das Stadtradeln soll der Referent organisieren, bisher war Roman Brugger (4.v.l.) zuständig.

Ab 2019 gibt es einen Mobilitätsreferenten in Planegg – Das Tätigkeitsprofil spaltet allerdings den Gemeinderat.

Planegg – Nach einem Jugendreferenten bekommt die Gemeindeverwaltung Planegg jetzt auch einen Mobilitätsbeauftragten. Das hat der Gemeinderat auf Antrag der SPD mehrheitlich beschlossen.

Halbe Stelle im Bauamt eingeplant

Ab 2019 soll dafür eine halbe Stelle im Bauamt eingeplant werden. Seit 2010 hat sich SPD-Gemeinderat Roman Brugger ehrenamtlich um das Thema Mobilität gekümmert.

Die neue Stelle stehe aber nicht in Verbindung mit seinem Rückzug aus der Lokalpolitik: „Etwa bei der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen treffe ich fast nur auf Verwaltungsmitarbeiter. Es wäre sicher einfacher, Netzwerke zu bilden, wenn auch Planegg jemanden mit Verwaltungsbezug schickt“, so Brugger.

Vorgesehene Tätigkeiten sorgten für Streit

Auch wenn die Notwendigkeit eines Beauftragten nicht infrage gestellt wurde, sorgten die vorgesehenen Tätigkeiten im Gemeinderat für Streit.

Der Grund: Vertretern von CSU und FDP stand der Radverkehr zu sehr im Fokus. Wörtlich heißt es im Antrag: „Durch den Mobilitätsreferenten soll die Reduzierung des motorisierten Individualverkehrs zu Gunsten nicht-motorisierten beziehungweise Elektro- und öffentlichen Nahverkehr gefördert werden.“

Für Autofahrer sei der Posten unter der Prämisse als „Immobilitätsreferent“ zu verstehen, wetterte Michael Book (CSU).

Konkret wurden im SPD-Antrag als Aufgaben etwa die Organisation des jährlichen Stadtradelns, die Prüfung von Radwegschildern oder die Teilnahme an diversen Rad-Konferenzen gelistet.

„Das sind nur die Aktivitäten, die ich gemacht habe“, erklärt Brugger. Der hauptamtliche Referent soll dann seine eigenen Schwerpunkte setzen. rea

Multimediales Verkehrskonzept

Einstimmig beschlossen hat der Gemeinderat, ein multimediales Verkehrskonzept für Planegg prüfen zu lassen. Damit könne man Baumaßnahmen in ein Simulationsprogramm eingeben, dass dann Auswirkungen auf den Verkehr aufzeigen soll. Zwei Büros werden nun Machbarkeit und Kosten eines solchen Modells eruieren. Es ist eine Vorstellung für Interessierte aus dem ganzen Würmtal geplant.

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