Ein Fest fürs Festival

Vom Pfadfinder-Treff zum Besuchermagnet

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Mit Musik auf Holzbrettern ging es 1978 los.

Gräfelfing - Von der einfachen Folkmusik zur großen Bühnenshow: Zum 40-jährigen Jubiläum feiert Gräfelfing ein Fest fürs Festival

Vier Tage, 17 Bands und rund 15 000 Besucher: Das Kulturfestival Gräfelfing, das am Donnerstag, 26. Juli, startet, ist längst keine kleine Party mehr. Und: mit 40 Jahren das dienstälteste Festival in Bayern. 

Peter Klostermeier (54) ist der 1. Vorstand des Kulturfestivals und quasi Mitglied der ersten Stunde.

Fast genauso lang ist auch 1. Vorstand Peter Klostermeier (54) dabei. „Vor 37 Jahren habe ich erstmals beim Aufbau geholfen. Das Festival wurde damals von den Pfadfindern des Kurt-Huber-Gymnasiums organisiert. Es gab viel Folkmusik, aber so gut wie keine Zelte.“ Kurz darauf ging es ohne Zirkuszelt und bunte Musikmischung nicht mehr. 

Den großen Sprung machte das Event aber Ende der 80er-Jahre, als Lkw-Anhänger zu Bühnen umfunktioniert wurden.

Den großen Sprung machte das Event aber Ende der 80er-Jahre, als Lkw-Anhänger zu Bühnen umfunktioniert wurden. „Ab da hatten wir auch die Akzeptanz der Gemeinde. Vorher waren wir die ,Verrückten da unten‘.“ Inzwischen hat das Fest eine Größe erreicht, bei der es Klostermeier gern belassen würde. „Wir wollen nicht, dass die Veranstaltung Kommerz wird.“

Mit einer großen Bilderwand will man heuer zurückblicken. Jeder darf mitgestalten – mit eigenen Fotos besonderer Momente. Etwa aus dem Jahr 2000, „als es so regnete, dass die Besucher bis zu den Knöcheln im Schlamm standen“, erinnert sich Klostermeier. Zum Jubiläum – das am Sonntag, 29. Juli, endet – ist hingegen bestes Sommerwetter angesagt. rea

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