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Vorsitzende Dr. Oliver Bär im Hallo - Interview

Zehn Jahre Wirtschafts-Club Neuried: „Entwicklung der Mitte ist zentral“

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Vorsitzender des Wirtschafts-Club Neuried (WCN) Dr. Oliver Bär.

Zehn Jahre Wirtschafts-Club Neuried: Der Vorsitzende Dr. Oliver Bär im Hallo - Interview: „Neuried hat sich gemacht".

Neuried - Wenn Dr. Oliver Bär (57) an die Zeit vor dem Wirtschafts-Club Neuried (WCN) denkt, erinnert er sich vor allem an eine langweilige Durchfahrtsgemeinde. „Aber Neuried hat sich gemacht“, sagt der Vorsitzende des Gewerbevereins, der 2019 sein zehnjähriges Bestehen feiert. Was sich geändert hat und wo Neuried sich noch entwick­eln kann, verrät Bär im Interview.

Dr. Oliver Bär im Interview

Dr. Bär, 2009 ging der WCN mit dem Ziel an den Start, Neuried als Standort besser zu vermarkten und neues Gewerbe anzusiedeln. Ist das gelungen?
Wir sehen natürlich rückblickend eine Entwicklung. Zum Beispiel gab es alles, was heute am Hainbuchenring ist, damals noch nicht. Gleichzeitig wissen wir, dass es in Neuried schwer ist, Gewerbe anzusiedeln: Es gibt kaum Flächen, darum muss auf die Qualität des Gewerbes geachtet werden. Immerhin: Inzwischen gibt es dafür eine Wirtschaftsreferentin in der Gemeinde. Das war ja damals auch eine Forderung von uns.

Was hat sich noch verändert?
Die Zusammenarbeit über Gemeindegrenzen hinweg, die letztlich vom WCN mit dem Würmtaler Unternehmerforum ausgegangen ist. Heute gibt es Diskussionen, gemeinsame Gewerbegebiete zu planen – vor zehn Jahren wäre das undenkbar gewesen. Unsere Konkurrenz ist eben nicht in Planegg oder Gräfelfing. Wir alle haben Konkurrenten, die gar nicht mehr in Europa sitzen. Darum profitieren alle Gemeinden von der Zusammenarbeit. Neuried sagt international keinem etwas. Aber die Clusterregionen Martinsried und Oberpfaffenhofen, die im Einzugsgebiet des Würmtals sind, schon. Damit kann man als Region punkten und auch Investoren aus dem Ausland anziehen.

Dieses Jahr soll auf dem Hettlage-Gelände neues Gewerbe entstehen, Jahre später als ursprünglich geplant. Mindestens eine Firma ist als Mieter darum wieder abgesprungen. Hat Neuried Potenzial verschenkt?
Ich glaube nicht, dass man aus dem Gelände mehr rausholen hätte können. Natürlich hätte eher gebaut werden sollen, aber Investoren, Bürger und Gemeinde haben lange nicht zueinander gefunden. 2012 haben wir für alle ein Treffen vor Ort organisiert. Es war das erste Mal, dass Politik, Anwohner und Investoren direkt in Kontakt gekommen sind, das hat auch Eis gebrochen. Im Nachhinein würde ich sagen, dieses Treffen war eine der wichtigsten Maßnahmen des WCN.

Welche Schwerpunkte will der WCN jetzt setzen?
Die Entwicklung der Ortsmitte ist jetzt ein zentrales Thema. Dafür muss die Gestaltung der Parksituation eine wichtige Rolle spielen. Zudem fordern wir, dass die Gemeinde ihr Vorkaufsrecht für Grundstücke besser nutzt. Nur so kann sie Gewerbe, aber auch Wohnen steuern, auch wenn sie nicht selbst bebauen kann oder will. Weil Neuried so wenig Flächen hat, müssen wir das Vorhandene optimal ausnutzen.

Was braucht Neuried noch aus Ihrer Sicht?
Schön wäre für mich immer noch ein Metzger in der Ortsmitte. Aber die Gebäude sind dafür nur bedingt geeignet und das Käuferpotenzial begrenzt. Klar ist: Wir werden in Neuried nie alles einkaufen können, dafür ist die Gemeinde zu klein. Unsere Ortsmitte wird nie das Potenzial wie die Bahnhofstraßen der Nachbarn haben. Interview: rea

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