Neue Jugendreferentin für Planegg

Neue Stimme für die Jugend – Die Pläne der neuen Referentin Kerstin Barth 

Kersin Barth, die neue Jugendreferentin in Planneg, neben Bürgermeister Hofmann.
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Kersin Barth, die neue Jugendreferentin in Planneg, neben Bürgermeister Hofmann.

Planegg hat eine neue Jugendreferentin: Sie will den Jugendlichen vor allem Raum für eigenes geben und viel bewirken. So sehen ihre Pläne aus...

Planegg – Ein Profi sollte er sein, der neue Jugendreferent für Planegg. Mit Kerstin Barth hat die Gemeinde genau das bekommen: Die 45-Jährige ist studierte Sozialpädagogin, hat 14 Jahre als Streetworkerin gearbeitet und war zuletzt Geschäftsführerin des Kreisjugendrings Bad Tölz.

Jetzt will sie in Planegg als „Scharnier zwischen Gemeinde und Jugend“ viel bewirken. „Mein Ziel ist es, eine Plattform für all diejenigen zu bieten, die einen Bezug zur Jugend haben“, sagt Barth. Ob damit das Jugendforum ihres Vorgängers Micha Rabeneck wieder aufleben wird, ließ sie aber offen. Ebenso, ob sie künftig Jugendsprechstunden anbieten wird. „Aber wenn etwas gewünscht wird, werde ich es umsetzen.“ 

Raum für Jugendliche: Bekommt Planegg einen Jugendtreff?

Ein großes Problem sei, dass es im städtischen Umfeld immer weniger Platz für Jugendliche gibt. „Der Vertreibungsdruck steigt“, sagt Barth.

Ein selbstverwalteter Jugendtreff, wie es ihn etwa in Kirchheim gebe, könnte da Abhilfe schaffen. „Mitbeteiligung ist sowieso ein ganz wichtiger Punkt.“ Darum steht jetzt für Barth auch die Kommunalwahl im Fokus. „Denn gerade die ist für Jugendthemen entscheidend.“ Neben einem Gemeinderat-Planspiel, will sie eine U18-Wahl und eine Erstwähleraktion mit den Planegger Bürgermeisterkandidaten organisieren. 

Romy Ebert-Adeikis

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