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„Unglaublich viel Feinstaub und Rußpartikel“

Johannisfeuer: Anwohner fordern Verkleinerung – Veranstalter sehen keinen Bedarf

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Um Anwohner und die Umwelt zu schonen, soll das Johannisfeuer in Zukunft kleiner ausfallen.

Der einen Freud ist der anderen Leid: Das traditionelle Johannisfeuer der Katholischen Jugend ist zahlreichen Anwohnern ein Dorn im Auge. Sie sprechen sich gegen die Größe der Veranstaltung aus.

Planegg – Das Johannisfeuer der Katholischen Jugend Planegg ist eine Institution. Seit 51 Jahren brennt es im Sommer, ist inzwischen eine Großveranstaltung. In den kommenden Jahren soll das Feuer aber kleiner werden, wie die Pfarrjugend jetzt ankündigte.

Das wird auch Wolfgang Rieger und seine Nachbarn freuen. Nach dem diesjährigen Fest forderten die Anwohner der Richard-Wagner-Straße eine deutliche Verkleinerung des Feuers „In den Anfangsjahren konnte man als Mutprobe zwei Stunden nach dem Anzünden über die Asche springen“, erinnert sich Rieger. „Inzwischen sind die Flammen fast zehn Meter, der Funkenflug doppelt so hoch.“ 

Das Feuer brenne bis zum Morgen, obwohl das Fest schon kurz nach Mitternacht beendet würde. Das sei wenig sinnvoll – und zudem schlecht für die Umwelt, so die Anwohner. Denn um es so groß zu machen, werden auch Holzpaletten und Pressspanplatten verbrannt. 

„Das setzt unglaublich viel Feinstaub und Rußpartikel frei“, ärgert sich Rieger, der sich eine Halbierung des Feuers wünscht. Grundsätzlich würden die Anwohner das Fest und das Engagement der Pfarrjugend aber sehr zu schätzen wissen.

Das sagen die Jugendlichen

Auf Nachfrage von Hallo bestätigen die Jugendlichen, dass beim Johannisfeuer hauptsächlich Abbruchholz genutzt wird. „Das ist aber trotzdem kein Risiko für die Umwelt“, beteuert Sprecher Fabian Sailer. „Wir verwenden nur unbehandeltes, trockenes Holz“, so der 23-Jährige. Alles andere würden die Ehrenamtlichen aussortieren und zum Wertstoffhof bringen. Ein großer Aufwand für immer weniger Ehrenamtliche.

„Das Feuer war auch dieses Jahr schon kleiner“, sagt Sailer. Statt acht Lkw-Ladungen Holz habe man heuer nur fünf verwendet. Das bestätigt auch Planeggs Feuerwehrkommandant Martin Heizer. Ein Sicherheitsrisiko sei das große Feuer ihm zufolge nicht: „Die Veranstalter sind die ganze Nacht und am Sonntag vor Ort und beaufsichtigen das Gelände.“

Romy Ebert-Adeikis

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