Aufregung um zu lange Hecken

Behinderung von Gehwegen – Nun gibts Bußgelder für vernachlässigte Hecken 

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Maximal zehn Zentimeter dürfen Sträucher und Hecken von Privatgärten per Gesetz in öffentliche Gehwege hineinragen. 

Nervige Sträucher und viel zu lange Hecken, die den Gehweg ragen? Damit soll in Neuried nun Schluss sein. Zukünftig sollen für vernachlässigte Hecken Bußgelder verhängt werden...

Neuried – Maximal zehn Zentimeter dürfen Sträucher und Hecken von Privatgärten per Gesetz in öffentliche Gehwege hineinragen. 

In Neuried sieht die Realität aber oftmals anders aus, wie Ulrich Schrader bemerkt hat. „In der Rosenstraße gibt es Hecken, die stehen 80 Zentimeter heraus. 

Da ist die Hälfte des Gehwegs belegt“, beklagte er sich bei der Bürgerversammlung. Mit Rollstuhl oder Kinderwagen könnten die Fußwege kaum benutzt werden. „Das sind unhaltbare Zustände! Was tut die Gemeinde dagegen?“, fragte Schrader. 

Mit Rollstuhl oder Kinderwagen könnten die Fußwege kaum benutzt werden.

„Natürlich machen wir regelmäßig Kontrollen und schreiben diejenigen an, die die Regeln nicht einhalten“, erklärte Bürgermeister Harald Zipfel. 

Allerdings würden einige Personen auch darauf nicht reagieren – oder gar nicht mehr selbst im Ort wohnen und die Arbeiten auf ihre Mieter abwälzen. 

„Deswegen werden wir jetzt den nächsten Schritt gehen und Bußgelder verhängen“, versprach Zipfel. Trotzdem müssten die Hecken-Sünder davor nochmal angemahnt werden. 

rea

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