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Verwaltung gegen „Zebras“

Sicherheit am Rathausvorplatz: Derzeit keine Lösung in Sicht – Ampel als Alternative?

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Michael Langer zeigt die Stelle, an der eine Bedarfsampel eingerichtet werden könnte.

Parkende Autos, hohe Verkehrsdichte, riskante Wendemanöver: Die Situation auf dem Rathausvorplatz ist vielen Anwohnern ein Dorn im Auge. Doch es findet sich keine sinnvolle Lösung für das Problem.

Gräfelfing – Ein Brief an die Bürgermeisterin, eine Demon­stration vorm Rathaus und ein offizieller Antrag an den Gemeinderat: Seit Jahresbeginn haben Bürger und die Ortsverbände von SPD und FDP keine Mühen gescheut, um für mehr Sicherheit am Rathausvorplatz zu werben. Eigentlich gilt an dem verkehrsberuhigten Bereich Tempo 20. Das werde aber selten eingehalten, der Platz hinter der Unterführung so zur Gefahrenzone, argumentieren sie (Hallo berichtete).

Mit zwei zu sechs Stimmen lehnte der Hauptausschuss der Gemeinde den Antrag der SPD ab, vor dem Rathaus wieder Tempo 30 zu etablieren dafür aber drei Zebrastreifen einzurichten. Die Polizei hatte immerhin die Einrichtung eines Übergangs an der Ruffiniallee, auf Höhe der Kurzzeitparkplätze befürwortet. 

Zebrastreifen ist ausgeschlossen

Das Urteil der Verwaltung war hingegen ernüchternd: Aufgrund der kurvigen Straßenführung seien Fußgänger erst spät zu erkennen, Zebrastreifen erfordern aber eine Sichtweite von mindestens 30 Metern, heißt es in der Beschlussvorlage. „Aus diesem Grund ist von einer Errichtung eines Fußgängerüberweges abzuraten.“

Für SPD-Gemeinderat Michael Langer, der vor Ort regelmäßig als Schülerlotse agiert, ein Widerspruch in sich: Dass Fußgänger nur schwer zu sehen sind, sei „genau das Argument für die Notwendigkeit von Zebrastreifen“. 

Ampel könnte vorübergehend die Lösung sein

Noch 2015 hatte Bürgermeisterin Uta Wüst (IGG) nicht ausgeschlossen, den Platz mit Zebrastreifen nachzurüsten, sollte die Abschaffung einer bis dato vorhandenen Bedarfsampel und die Einführung von Tempo 20 nicht funktionieren. Das zeigt ein Antwortschreiben an Anwohner, das Hallo vorliegt. Darin erklärt Wüst zudem, dass gegebenenfalls auch wieder eine Bedarfsampel eingerichtet werden könnte.

Eine solche wollen Langer und seine Mitstreiter fordern, sollte es keine Lösung der Gemeinde geben. Immerhin das wurde im Hauptausschuss aber beschlossen: Der Bauausschuss soll prüfen, ob gegebenenfalls Spiegel die Sichtbarkeit der Straße so verbessern können, dass ein Zebrastreifen Sinn hätte. „Außerdem wollen  wir von besorgten Eltern Unterschriften sammeln, um den Druck auf die Gemeinde zu erhöhen“, kündigt Langer an.

Romy Ebert-Adeikis

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