Neuried

Steckbrief Bürgermeisterwahl: Marianne Hellhuber

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Marianne Hellhuber

Was wollen die Kandidaten umsetzten, was ist ihnen wichtig und was wollen sie als erstes anpacken wenn sie gewählt werden. Hallo hat nachgehakt...

Name: Marianne Hellhuber (CSU)
Alter: 50
Wohnort/Ortsteil: Neuried
Beruf: Office-Managerin (Kauffrau im Groß- und Außenhandel)

Erfahrungen im Gemeinderat/frühere Bürgermeisterkandidaturen: Seit 2010 Gemeinderätin

Mein Herzensprojekt für Neuried ist....
… dass sich meine Heimatgemeinde zu einer lebenswerten, zukunftsorientierten und nachhaltigen Gemeinde entwickelt. Dabei habe ich mehrere Herzensprojekte: 1. eine belebte und liebevoll gestaltete Ortsmitte, 2. mehr Plätze für Freizeitsport, 3. die Ansiedlung von Biotech-Unternehmen , 4. die Schaffung eines „digitalen Rathauses“ sowie 5. erlebbare Natur.

Darum bewerbe ich mich für das Amt der Bürgermeisterin:
Neuried hat den Anschluss an den wirtschaftlichen Aufschwung im Landkreis München verloren. Heute stolpert die Politik in Neuried von einem Problem ins nächste. Mit meinen persönlichen Kompetenzen, einer guten Mannschaft von Gemeinderäten und einem zukunftsweisenden Wahlprogramm kann ich für Neuried eine bessere Zukunft gestalten.

Wenn ich gewählt werde, werde ich das als Erstes anpacken:
Basis für die Handlungsfähigkeit der Gemeinde ist ihre Finanzkraft. Dazu gibt es zwei Stellhebel: 1. Kostendisziplin bei Ausgaben einerseits, 2. erfolgreiche Wirtschaftsförderung und Verbesserung der Gewerbesteuereinnahmen. Hier werde ich sofort aktiv werden. Die Ortsmitte muss sofort vorangebracht werden.

Die Region München boomt, auch im Würmtal sind Wohnungen knapp. Wie wollen Sie Menschen das Wohnen in Neuried ermöglichen?
Drei Verbesserungsmöglichkeiten: 1. Bei neuen Baugebieten müssen geförderte Wohnungen entstehen und zwar in gleichem prozentualen Umfang wie in München. 2. Bau von günstigen Wohnraum durch die Baugesellschaft München-Land, wobei die Gemeinde Wohnungen nach sozialen Kriterien belegen kann. 3. Wir wollen ein Einheimischenmodell prüfen.

Mit dem Teilneubau der Grundschule und der Planung eines neuen Rathauses wird sich das Zentrum von Neuried stark verändern. Wie würden Sie die neue Ortsmitte als Bürgermeisterin gestalten?
Die Ortsmitte soll sich architektonisch in das Ortsbild harmonisch einfügen und den Dorfcharakter stärken. Zweitens wollen wir die Nahversorgung verbessern, mit kleineren Geschäften, auch Arztpraxen. Drittens muss sich das Ganze von selbst finanzieren - eine Grundstücksentwicklung, durch die für ein neues Rathaus wie auch für die Verschönerung der südlichen Ortsmitte Geld vorhanden ist.

In den letzten Monaten wurde viel über den Kiesabbau in Forst Kasten gestritten. Wie stehen Sie zu einem Abbau dort?
Die CSU-Fraktion und ich persönlich, wir haben uns nachdrücklich gegen ein neues Projekt zum Kiesabbau in Forst Kasten Wald ausgesprochen. Wir sind der Meinung, dass die Heiliggeistspital-Stiftung andere Möglichkeiten der Finanzierung finden muss und nicht diesen für die Naherholung und den Klimaschutz wichtigen Wald opfern sollte.

Mit der Wiedereröffnung der Mehrzweckhalle ist das gesellschaftliche Leben in Neuried wieder lebendiger geworden. Was braucht Neuried aus Ihrer Sicht in Sachen Kultur und Vereine noch?
Es ist überaus erfreulich, dass wir in Neuried noch gemeinsam feiern können – als Mitglied des Dorffestkomittees weiß ich das aus erster Hand. Unser Vereinsleben ist breit aufgestellt und bietet vielfältige Möglichkeiten. Die Gemeinde muss die Vereine weiterhin tatkräftig unterstützen, so durch die Schaffung eines Kulturbeauftragten im Rathaus.

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