Planegg

Steckbrief Bürgermeisterwahl: Hermann Nafziger

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Hermann Nafziger

Was wollen die Kandidaten umsetzten, was ist ihnen wichtig und was wollen sie als erstes anpacken wenn sie gewählt werden. Hallo hat nachgehakt...

Name: Hermann Nafziger (CSU)
Alter: 56 Jahre
Wohnort/Ortsteil: Planegg
Beruf: Projektmanager

Erfahrungen im Gemeinderat/frühere Bürgermeisterkandidaturen: Ich kann auf zwölf Jahre Erfahrung im Gemeinderat zurückgreifen. Von 2008 bis 2014 war ich bereits mit dem Amt des 3. Bürgermeisters betraut.

Mein Herzensprojekt für Planegg ist…
Ich möchte es schaffen, dass wir uns als eine Gemeinde sehen und danach handeln, ohne dass die Charaktere unserer Ortsteile verlorengehen.

Darum bewerbe ich mich für das Amt des Bürgermeisters:
Die Gemeinde ist für meine Familie und mich seit 25 Jahren der Lebensmittelpunkt. Ich möchte mich mit ganzer Kraft und Erfahrung für und mit den Bürgern dafür einsetzen, dass unsere einmalige Lebensqualität in der Gemeinde auch in Zukunft erhalten bleibt.

Wenn ich gewählt werde, werde ich das als Erstes anpacken:
Dass ein schlüssiges, aussagekräftiges, realistisches Verkehrskonzept für das gesamte Gemeindegebiet inklusive aller Verkehrsteilnehmer (PKW, ÖPNV, LKW, Fahrrad und Fußgänger, Parkraum ) erstellt wird, das auch umgesetzt werden kann.

Die Region München boomt, auch in Planegg sind Wohnungen knapp. Wie wollen Sie Menschen das Wohnen in Planegg ermöglichen?
Das 2016 veröffentlichte Bürgergutachten wünscht nur geringes Wachstum und keine Expansion in neue Außenflächen, daran werde ich mich halten. Also innerörtliche Freiflächen bestmöglich bebauen und Vorhandenes verdichten. Dazu müssen ältere Bebauungspläne auf neues, zeitgemäßes Bauen überarbeitet werden.

Lange wurde um die Westumfahrung für Martinsried gestritten, noch immer sind nicht alle Fragen geklärt. Wie kann aus Ihrer Sicht eine Verkehrsberuhigung in dem Ortsteil gelingen?
Die Umfahrung der Röntgen-/ Einsteinstraße sollte bald realisiert werden. Röntgen- und Einsteinstraße sollten nur noch von Anliegern/Bewohnern genutzt werden können. Nach Fertigstellung der Bebauung in München Freiham und in Neuried (Hettlage) sollten aktuelle Verkehrszahlen ermittelt werden, um zu sehen ob der zweite Bauabschnitt (Gewerbetraße) überhaupt notwendig ist.

Immer wieder gibt es Ärger mit Vandalismus und laut feiernden Jugendlichen im Ort. Wie würden Sie dem Problem als Bürgermeister begegnen?
Ich möchte einen Jugendbeirat in der Gemeinde schaffen. Ich glaube dass es wichtig ist, die Jugendlichen noch mehr in die Gemeinde zu integrieren, durch eine eigene Vertretung. Der Dialog ist die Lösung, so würde ich mir auch selbst die Zeit nehmen in der einen oder anderen Situation das direkte Gespräch zu suchen.

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