Planegg

Steckbrief Bürgermeisterwahl: Christine Berchtold

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Christine Berchtold

Was wollen die Kandidaten umsetzten, was ist ihnen wichtig und was wollen sie als erstes anpacken wenn sie gewählt werden. Hallo hat nachgehakt...

Name: Christine Berchtold (SPD)
Alter: 61 Jahre
Wohnort/Ortsteil: Planegg
Beruf: Rektorin der Grundschule Königswieser Straße

Erfahrungen im Gemeinderat/frühere Bürgermeisterkandidaturen: Seit 2015 im Vorstand der SPD-Planegg und in die Gemeindearbeit eingebunden.

Mein Herzensprojekt für Planegg ist...
eine Vernetzung von Jung und Alt in einer Begegnungsstätte. Mir sind die Kinder und Jugendlichen, Familien und die älteren Menschen wichtig. Wir können uns gegenseitig helfen und vielfältig füreinander da sein (z.B. Leihoma, Musikprojekte, Handy/PC-Hilfe).

Darum bewerbe ich mich für das Amt der Bürgermeisterin:
Durch meine Erfahrungen als Rektorin bringe ich viel Know-how mit, zum Beispiel Verwaltungserfahrung, Teamführung, Haushaltsbudget, einen konstruktiven Umgang miteinander auf Augenhöhe. Mein größtes Gut: ein Herz für die Menschen.

Wenn ich gewählt werde, werde ich das als Erstes anpacken:
Das sozial gerechte Miteinander der Menschen und das Zusammenwachsen beider Ortsteile sind mir wichtig. Erste Maßnahmen: eine verstärkte Bürgerbeteiligung, ein Bürgerbüro in Martinsried und die Ausgestaltung des Weges der Begegnung

Die Region München boomt, auch in Planegg sind Wohnungen knapp. Wie wollen Sie Menschen das Wohnen in Planegg ermöglichen?
Für bezahlbares Wohnen am Bahnhofsgelände setze ich mich mit ganzer Kraft ein. Dazu gibt es mehrere Möglichkeiten, zum Beispiel mit Genossenschaftswohnen, einem Mehrgenerationenhaus, einem Einheimischen-Modell und die soziale Bodennutzung.

Lange wurde um die Westumfahrung für Martinsried gestritten, noch immer sind nicht alle Fragen geklärt. Wie kann aus Ihrer Sicht eine Verkehrsberuhigung in dem Ortsteil gelingen?
Wir brauchen Alternativen zum Auto: Dazu gehören das kostenlose Busfahren in Planegg und Martinsried. Der ÖPNV und das Radfahren müssen insgesamt attraktiver werden. Wir brauchen CarSharing-Modelle, damit die Menschen ihr Auto stehen lassen.

Immer wieder gibt es Ärger mit Vandalismus und laut feiernden Jugendlichen im Ort. Wie würden Sie dem Problem als Bürgermeisterin begegnen?
Es braucht Gespräche und Begleitung der Jugendlichen, die sich ruhestörend im Wohngebiet befinden (Rücksicht nehmen auf die Anwohner). Ein regelmäßig kontrollierender Sicherheitsdienst soll vor Ort präsent sein.

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