Planegg

Steckbrief Bürgermeisterwahl: Angelika Lawo

Angelika Lawo
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Angelika Lawo

Was wollen die Kandidaten umsetzten, was ist ihnen wichtig und was wollen sie als erstes anpacken wenn sie gewählt werden. Hallo hat nachgehakt...

Name: Angelika Lawo (Grüne Gruppe 21)
Alter: 54 Jahre
Wohnort: Planegg
Beruf: Oberstudienrätin am Feodor-Lynen-Gymnasium

Erfahrungen im Gemeinderat: Studium Politik und Geschichte, Arbeit als Politische Referentin und Fachleitung Politische Bildung

Mein Herzensprojekt für Planegg ist …
Eine Gemeinde als offene, lebenswerte Gemeinschaft, in der soziale Bindung gedeiht und die Bürger in unterschiedlichen Lebenslagen Zukunftsorientierung spüren und nah an der Natur leben. Dafür müssen alle Bau- und Verkehrsprojekte nachhaltig am Klimaschutz ausgerichtet sein und unsere Wälder und Wiesen müssen bleiben.

Darum bewerbe ich mich für das Amt der Bürgermeisterin:
Ich will, dass wir unsere Gestaltungsräume nutzen. Politik ist aushandeln, Probleme angehen, Lösungen finden, in die Zukunft denken. Ich habe Politik und Geschichte studiert, arbeite in der Schule für die politische Bildung, plane mit beim Gedenkzug. Ich lebe gern in Planegg und engagiere mich auf diese Weise für ein zukunftsfähiges Planegg.

Wenn ich gewählt werde, werde ich das als Erstes anpacken:
Das Bauprojekt am Bahnhof ist eine riesige Chance. Hier soll kein Investoren-Projekt entstehen, sondern Wohnraum und Geschäfte, die unsere Bahnhofstraße noch interessanter machen. Planegg ist radlerfreundlich, doch der Radler-Alltag kann noch viel leichter und sicherer werden. Wir brauchen endlich ein Mobilitätskonzept.

Die Region München boomt, auch in Planegg sind Wohnungen knapp. Wie wollen Sie Menschen das Wohnen in Planegg ermöglichen?
Wir haben starke Unternehmen mit attraktiven Arbeitsplätzen. Daher ist es gut, dass die Gemeinde am Bahnhof Grundstücke gekauft hat und aktiv werden kann. Neue Baugebiete wären nicht die richtige Antwort, Nachverdichtung kann schon viel beitragen.

Lange wurde um die Westumfahrung für Martinsried gestritten, noch immer sind nicht alle Fragen geklärt. Wie kann aus Ihrer Sicht eine Verkehrsberuhigung im Ortskern gelingen?
Mit dem Martinsplatz ist in Martinsried ein neues Zentrum entstanden, das für alle eine Menge bietet. Die Umsetzung der Südumfahrung ist wichtig, weil dann der Verkehr in der Ortsmitte deutlich zurückgehen wird. Damit gewinnen wir in einen verkehrsberuhigten Geschäftsbereich, wie ihn der Masterplan vorsieht.

Immer wieder gibt es Ärger mit Vandalismus uns laut feiernden Jugendlichen im Ort. Wie würden Sie dem Problem als Bürgermeisterin begegnen?
Ich freue mich, dass wir in unserer Gemeinde einen hohen Anteil Jugendlicher haben. Diese sollen Freiräume haben und Erfahrungen sammeln. Dahinter stehe ich. Ich setze zunächst auf die Arbeit der Jugendreferentin und der regionalen Jugendarbeit. Vandalismus ist aber kriminell: Es gilt, Täter zu identifizieren und zu bestrafen.

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