Was wird sich 2019 in der Gemeinde tun?

Planegg: Die große Jahresvorschau der Würmtal-Bürgermeister

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Viele Wohnungen und Geschäfte sind zwar schon bezogen – offiziell eingeweiht wird die neue Martinsrieder Ortsmitte aber erst am 18. Mai.

Planegg – Zahlreiche Bauprojekte starten 2019 im Würmtal: Während Martinsried seine neue Mitte im Mai einweihen wird, muss die Heide-Volm bald weichen – Heinrich Hofman gewährt einige Einblicke

Bürgermeister Heinrich Hofmann (SPD).

S-Bahnhof, U-Bahn, Grundschulsanierung: Zahlreiche Maßnahmen hat die Gemeinde Planegg aktuell in der Pipeline. Immerhin eines davon wird 2019 abgeschlossen: Die neue Ortsmitte Martinsried wird laut Bürgermeister Heinrich Hofmann (SPD) am 18. Mai feierlich eröffnet. Ein Großteil der Gebäude am Martinsplatz ist bereits bezogen, nur einige Bepflanzungen müssen im Frühjahr noch durchgeführt werden.

Wie es um die anderen Großprojekte steht, fasst Hallo zusammen:

  • Bahnhofsareal:
    2019 sollen die Bebauungspläne für das Bike&Ride-Haus und das Heide-Volm-Gelände entstehen. „Wenn es so flott weitergeht wie bisher, könnte bereits Ende des Jahres bei Heide-Volm der Abriss beginnen“, hofft Hofmann.
  • U-Bahn-Verlängerung:
    Sichtbaren Fortschritt in Sachen U-Bahn Martinsried wird es 2019 nicht geben. Stattdessen müssen die bisherigen Pläne bei Brandschutz und Fluchtwegen auf den aktuellen Stand gebracht werden. „Es wäre Wahnsinn, schon loszubauen. Am Ende hätten wir Verhältnisse wie am Berliner Flughafen, weil wir ständig nachbessern müstsen“, so Hofmann. 500 000 Euro sind heuer für die U-Bahn im Haushalt eingeplant.
  • Sanierung Marktplatz-Tiefgarage:
    Tausalze haben die Betonstützen und Wände der Tiefgarage am Marktplatz angegriffen – eine Sanierung wird jetzt ins Auge gefasst. „Die Hauptbaujahre werden aber 2020 und 2021 sein“, erklärt der Bürgermeister. Für 2019 sind zunächst 300 000 Euro im Haushalt eingeplant. Bis 2022 sind insgesamt 4,3 Millionen Euro vorgesehen.
Die Überplanung der Traditionsgaststätte Heide-Volm könnte 2019 abgeschlossen werden.
  • Sanierung Grundschule:
    Die Sanierung der Grundschule ist weiter voll im Gange und wird Planegg dieses Jahr 2,75 Millionen Euro kosten. Bis Ende des Schuljahres sind die Arbeiter noch im Haupttrakt zugange.
  • Flächennutzungsplan:
    Mit Spannung erwartet Planeggs Bürgermeister die weitere Debatte um den neuen Flächennutzungsplan (FNP). „Es wird aber wohl bis April oder Mai dauern, bis wir in die nächste Runde gehen.“ Der Grund: Erst dann sollen die vom Gemeinderat geforderten Verkehrs- und Bevölkerungsgutachten vorliegen. Dass sich dann der Widerstand vieler Bürger gegen den FNP legen wird, denkt Hofmann nicht. „Ich glaube, es wird zum Bürgerbegehren kommen“, so der SPD-Politiker.
  • Beauftragte für Jugend und Mobilität:
    Diskutiert wird 2019 auch über die Einsetzung eines Mobilitäts- und Jugendreferenten. Für Ersteren stehe ein Konzept weitgehend. Beim Jugendreferenten sei der Knackpunkt, die Verbandsjugendarbeit und freie Jugendarbeit unter einen Hut zu bekommen.

Romy Ebert-Adeikis

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