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Zu hohes Defizit

Kult-Art: Festival soll bei Programm abspecken

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Im Sommer 2018 hatte das Kult-Art-Festival sein Programm noch um einen Old­timer-Treff aufgestockt.

Krailling – Was für ein Dämpfer: Das jährliche Kult-Art-Festival wird 2020 ausgesetzt. Wieso es soweit gekommen ist und wie die Veranstalter dagegen vorgehen wollen, lesen Sie hier.

Die Haushaltssperre der Gemeinde Krailling fordert ein weiteres Opfer: Das jährlich stattfindende Kult-Art-Festival wird 2020 aus Kostengründen ausgesetzt. Angestrebt wird, das Kulturwochenende künftig nur noch alle zwei Jahre zu organisieren. Das hat der Finanz- und Kulturausschuss der Gemeinde beschlossen.

Erika Harder (SPD) erklärt, dass das Festival schlicht zu teuer für die Gemeinde ist.

„Das Kult-Art ist einfach teuer. Das gibt unser Haushalt nicht mehr her“, erklärt Erika Harder (SPD). Laut Gemeinde müsse jährlich ein Defizit von bis zu 40 000 Euro ausgeglichen werden – ohne Personalkosten, etwa für Bauhofmitarbeiter, die das Festivalgelände auf- und abbauen. „Die sind aber gerade am teuersten“, sagt Harder. Allein für das Kinder-Kult-Art zahle die Gemeinde pro Jahr 20 000 Euro. „Von dem Geld könnte man viel Jugendarbeit leisten, die langfristig wirkt.“

Darum soll das Kult-Art jetzt auf neue Beine gestellt werden. Nach Ende des diesjährigen Festivals Anfang Juli wolle Harder darauf drängen, ein neues Konzept zu erabeiten. „Das Festival muss kleiner werden und sollte mehr auf regionale Bands und Nachwuchskünstler setzen“, fordert die SPD’lerin.

Festivalleiterin Astrid Lohrer erkärt auf Hallo-Nachfrage dazu: „Wir sind offen in jede Richtung, wenn es der guten Stimmung dient.“ In dem Dämpfer sieht Lohrer aber auch die Chance der Belebung. So gebe es im Würmtal mehrere Veranstaltungen, die nur alle zwei Jahre stattfinden, etwa das Dorffest Neuried. „2021 wird das Kult-Art wiederkommen, in welcher Form auch immer“, betont die Festivalleiterin.

Romy Ebert-Adeikis

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