Betrug durch Internetbekannschaft

Landkreis München: Internetbetrug – 100.000 Euro an angeblichen Covid-19-Erkrankten

Eine Frau aus dem Münchner Landkreis verfiel einem Betrug durch eine Internetbekanntschaft.
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Eine Frau aus dem Münchner Landkreis verfiel einem Betrug durch eine Internetbekanntschaft.

Eine Frau aus dem Landkreis München wurde über das Internet betrogen. Sie zahlte  über mehrere Monate Geld an eine Internetbekanntschaft. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen...

  • Betrug durchInternetbekannschaft im Landkreis München.
  • Frau zahlt über 100.000 Euro an angeblichen Covid-19-Erkrankten.
  • Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

München – Am Montag erstattete eine über 60-Jährige aus demLandkreis München Anzeige bei der Polizeiinspektion 46 (Planegg), weil sie über das Internet betrogen wurde. 

Einem Angehörigen, der eine Kontovollmacht besitzt, fielen ungewöhnliche Überweisungen ins Ausland vom Konto der Frau auf. Die ersten Ermittlungen ergaben, dass sie vor einigen Monaten einen Unbekannten über eine Onlinedating-Plattform kennenlernte. 

Besondere Masche des Betruges

Er gab an, Italiener zu sein und sich derzeit in

Quarantäne

zu befinden, da er an

COVID-19

erkrankt sei. Eigentlich sei er Ingenieur und derzeit mit Projekten in Indonesien beschäftigt, die er jedoch aufgrund der Erkrankung nicht vor Ort betreuen könne. 

Mit dieser Geschichte erlangte er das Vertrauen der Frau und baute eine Beziehung auf. In diesem Verlauf bat er die Frau immer wieder um Geldüberweisungen für verschiedene Projekte in Indonesien. 

Zwischen Juni und August zahlte sie über 100.000 Euro in Teilüberweisungen auf ausländische Konten. Als die Frau Anzeige erstattete, wurde sofort Kontakt zur Bank aufgenommen. Eine Rückbuchung des Geldes war nicht mehr möglich. 

Das Kommissariat 77 hat die weiteren Ermittlungen wegen dieser besonderen Masche des Betruges (Love-/ Romance-Scam) übernommen.

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Polizeipräsidium München/fb

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