Aktuelle Corona-Fallzahlen im Landkreis München - Einrichtungen öffnen wieder

Corona im Landkreis München: Zahlreiche Einrichtungen wieder offen - Weniger als zehn aktuell Infizierte

Neben den bereits laufenden Teststationen sind auch vier neue Behandlungszentren im Landkreis München zur Untersuchung von Corona-Infektionen betriebsbereit.
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Neben den bereits laufenden Teststationen sind auch vier neue Behandlungszentren im Landkreis München zur Untersuchung von Corona-Infektionen betriebsbereit.

Das Coronavirus lockert seinen Griff im Landkreis München: Zahlreiche Einrichtungen haben wieder geöffnet. Die Zahl der aktuell Infizierten ist einstellig.

  • Aktuell 1439 bestätigte Corona-Fälle im Landkreis München, davon gelten derzeit 9 Personen als krank
  • Lockerungen der Alltagsbeschränkungen: Auch Volkshochschule darf wieder öffnen
  • Neue Zählmethode sorgt für Anstieg der Todeszahlen
  • Erhöhte Haushaltsausgaben könnten in den kommenden Jahren zu finanziellen Problemen im Landkreis führen

Landkreis München - Das Coronavirus hat auch den Landkreis München fest im Griff. Die neuesten Entwicklungen und aktuelle Fallzahlen lesen Sie hier:

Corona im Landkreis München: Aktuelle Zahlen der Infektions- und Todesfälle

Im Landkreis München wurden bisher insgesamt 1439 Infektionsfälle mit Corona bestätigt. Davon gelten 1338 Personen bereits wieder als statistisch genesen. Aktuell sind noch 9 Infizierte erkrankt. Die Zahl der Todesfälle durch Covid-19 liegt bei 92 (Stand: 24.06.2020, 12:30 Uhr).

Die meisten Infektionen im Münchner Umland wurden in den Gemeinden Unterhaching (164), Unterschleißheim (146) und Planegg (87) gemeldet.

Fallzahlen nach Altersgruppen insgesamt:

  • 0 bis 4 Jahre: 17 Infizierte
  • 5 bis 14 Jahre: 48 Infizierte
  • 15 bis 34 Jahre: 357 Infizierte
  • 35 bis 59 Jahre: 611 Infizierte
  • 60 bis 79 Jahre: 219 Infizierte
  • älter als 80 Jahre: 187 Infizierte

Corona im Landkreis München: Mehr als 1400 Infektionen seit März

UPDATE 27. Mai, 16 Uhr: Die Zahl der Corona-Infizierten im Landkreis München hat die Marke von 1400 geknackt. Seit Dienstag wurden demnach fünf neue Fälle gemeldet (Stand 27.5., 11.30 Uhr).

Insgesamt sind nach Angaben des Landratsamts seit März 1403 Infektionen festgestellt worden, 53 Personen gelten aktuell noch als erkrankt. In Verbindung mit dem Virus wurden zudem 71 Todesfälle im Landkreis bestätigt.

Die meisten Infektionen im Münchner Umland wurden in den Gemeinden  Unterhaching (162), Unterschleißheim (138) und Planegg (88) gemeldet.

Corona im Würmtal: Volkshochschule öffnet nach Pfingstferien

UPDATE 27. Mai, 15.30 Uhr: Seit Mitte März war die Volkshochschule (Vhs) Würmtal wegen Corona zu - jetzt haben die Bildungseinrichtungen von der Landesregierung grünes Licht zur Wiedereröffnung erhalten. "Wir freuen uns den Kursbetrieb nach den Pfingstferien im Rahmen der Möglichkeiten wieder auf nehmen zu können", sagt die Geschäftsleiterin der Vhs Würmtal, Veronika Wagner.

Mit ihrem Team hat sie bereits alle Räume am Planegger Marktplatz hinsichtlich der Abstandsregeln überprüft, Spender mit Desinfektionsmitteln stehen parat. „Die Anzahl der Kursteilnehmer wird begrenzt bleiben, dafür könnte man zusätzlich Teilnehmer online zuschalten, was gerade Menschen einer Risikogruppe zugute kommen würde", so Wagner. 

Vhs-Vorsitzender Klaus Tonte mit Geschäftsleiterin Veronika Wagner (re.) und ihrer Stellvertreterin Karola Albrecht.

Ohnehin sei in den vergangenen Wochen viel Arbeit in digitale Angebote geflossen. „Heute finden über 100 Semester-Kurse online statt, wir haben von Null an begonnen.“ Insgesamt sind laut Volkshochschule inzwischen über 700 Kursteilnehmer online dabei. Dazu kommen etwa 450 Zuhörer bei digitalen Vorträgen und Veranstaltungen.

Trotzdem werde der weitere reguläre Betrieb eine finanzielle Herausforderung. Es werde überall da eingespart, wo möglichst nicht der Kursbetrieb leidet, teilt die Einrichtung mit. "Wir drehen jeden Cent um, beraten was machbar ist", sagt der Vorsitzende der Vhs Würmtal, Klaus Tonte. "Glücklicherweise haben wir in der Vergangenheit vorgesorgt und erfahren gerade eine große Unterstützung im Würmtal."

Corona im Landkreis München: Bereits über 70 Todesfälle

UPDATE 26. Mai, 17.08 Uhr: Im Landkreis München gab es seit Montag einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Damit steigt die Zahl der an Covid-19 Verstorbenen auf 71. Insgesamt sind seit dem ersten bestätigten Fall 1398 Personen erkrankt. Davon gelten aktuell noch 51 als infiziert1276 Erkrankte bereits als statistisch genesen (Stand: 26.05.2020, 11:00 Uhr).

Am stärksten von Corona betroffen sind die Gemeinden Unterhaching (162 Infizierte), Unterschleißheim (136) und Planegg (87).

Fallzahlen nach Altersgruppen insgesamt:

  • 0 bis 4 Jahre: 17 Infizierte
  • 5 bis 14 Jahre: 46 Infizierte
  • 15 bis 34 Jahre: 337 Infizierte
  • 35 bis 59 Jahre: 599 Infizierte
  • 60 bis 79 Jahre: 217 Infizierte
  • älter als 80 Jahre: 182 Infizierte

Corona im Landkreis München: Zahl der aktuell Infizierten geht weiter zurück

UPDATE 25. Mai, 13.13 Uhr: Über das Wochenende ist die Gesamtzahl der Infektionen mit Corona im Landkreis München um drei Personen auf insgesamt 1392 gestiegen.  Davon sind aktuell noch 57 Infizierte erkrankt. Als statistisch genesen gelten hingegen bereits 1273 Personen. Die Zahl der Todesfälle durch Covid-19 ist auf 70 gestiegen (Stand: 25.05.2020, 12:30 Uhr).

Am stärksten vom Coronavirus betroffen sind die Gemeinden Unterhaching (162 Infizierte), Unterschleißheim (136) und Planegg (87).

Fallzahlen nach Altersgruppen insgesamt:

  • 0 bis 4 Jahre: 17 Infizierte
  • 5 bis 14 Jahre: 46 Infizierte
  • 15 bis 34 Jahre: 336 Infizierte
  • 35 bis 59 Jahre: 597 Infizierte
  • 60 bis 79 Jahre: 215 Infizierte
  • älter als 80 Jahre: 181 Infizierte

Corona im Landkreis München: Aktuelle Infektionsfälle gehen zurück, Todeszahl steigt weiter

UPDATE 22. Mai, 12.56 Uhr: Seit Donnerstag ist die Gesamtzahl der Infektionsfälle um zwei Personen gestiegen. Damit sind im Landkreis München insgesamt 1389 Infizierte bestätigt. Aktuell sind davon noch 68 Personen krank (Stand: 22.05.2020, 11:20 Uhr).

Als statistisch genesen gelten hingegen 1252 zuvor Erkrankte. Die Zahl der Todesfälle durch Covid19 ist erneut angestiegen auf 69.

Die meisten Infizierten wurden bisher in den Gemeinden Unterhaching (162), Unterschleißheim (137) und Planegg (86) bestätigt.

Fallzahlen nach Altersgruppen insgesamt:

  • 0 bis 4 Jahre: 17 Infizierte
  • 5 bis 14 Jahre: 47 Infizierte
  • 15 bis 34 Jahre: 334 Infizierte
  • 35 bis 59 Jahre: 597 Infizierte
  • 60 bis 79 Jahre: 215 Infizierte
  • älter als 80 Jahre: 179 Infizierte

Corona im Landkreis München: Neun neue Todesfälle seit Montag

UPDATE 20. Mai, 14.45 Uhr: Im Landkreis München steigt die Zahl der Todesfälle mit einer Corona-Infektion weiter an. Inzwischen werden 66 Fälle gelistet - das sind neun mehr als noch am vergangenen Wochenende.

Unterdessen sinkt im Landkreis die Anzahl der aktuell Infizierten. Mittlerweile gelten nur noch 74 Personen als akut erkrankt. Seit Ausbruch des Coronavirus wurden insgesamt 1376 Fälle von Covid19 im Münchner Umland registriert (Stand: 20.05.2020, 12 Uhr).

Die meisten Infizierten wurden bisher in den Gemeinden Unterhaching (161), Unterschleißheim (133), Planegg und Ismaning (je 85) bestätigt.

Fallzahlen nach Altersgruppen insgesamt:

  • 0 bis 4 Jahre: 16 Infizierte
  • 5 bis 14 Jahre: 46 Infizierte
  • 15 bis 34 Jahre: 333 Infizierte
  • 35 bis 59 Jahre: 592 Infizierte
  • 60 bis 79 Jahre: 213 Infizierte
  • älter als 80 Jahre: 176 Infizierte

Corona im Würmtal: Planegg sagt MOP und White Dinner ab

UPDATE 20. Mai, 14.14 Uhr: Lange hatte die Gemeinde Planegg gehofft, dass die für den Sommer geplanten Veranstaltungen wie das Marktplatz Open-Air (MOP) heuer stattfinden können. Jetzt ist klar: Die Corona-Krise macht dieser Hoffnung einen Strich durch die Rechnung.

"Als Gemeinde sehen wir uns in der Verantwortung, als gutes Beispiel voranzugehen und unsere Bürger nicht zusätzlich durch eine Großveranstaltung zu gefährden", teilte die Verwaltung nun mit. Heißt konkret: Alle großen Gemeinde-Veranstaltungen bis Ende August werden abgesagt.

Davon betroffen sind das für den 20. Juni geplante Familienfest auf dem Martinsplatz in Martinsried und das auf Anfang Juli terminierte White Dinner. Das zweitägige MOP hätte am 18. und 19. Juli stattfinden sollen.

Zum sechsten Mal hätte heuer in Planegg das zweitägige Marktplatz Open-Air stattgefunden. Doch wegen Corona sind alle gemeindlichen Großveranstaltungen bis Ende August abgesagt.

Gerade letztere Absage sei der Gemeinde nach eigener Auskunft nicht leicht gefallen. "Denn das musikalische Familienfest für Jung und Alt ist in den letzten fünf Jahren zu einer schönen Tradition geworden."

Corona im Würmtal: Schrittweise Öffnung der Musikschule Neuried

UPDATE 20. Mai, 13 Uhr: Ein Schritt in Richtung Normalität auch für die Musikschule Neuried: Seit dieser Woche bietet die Einrichtung zumindest wieder Einzelunterricht an. Beim Partner- und Kleingruppenunterricht werden die Unterrichtszeiten entsprechend eingeteilt. 

„Da uns aufgrund des Hygienekonzepts im Moment nicht alle Räumlichkeiten zur Verfügung stehen, können auch noch nicht alle Lehrkräfte in den Präsenzunterricht zurückkehren. Einige werden weiterhin die Online- oder fernmündliche Betreuung aufrechterhalten“, erklärt Musikschulleiter Christoph Peters.

Ein Spuckschutz muss jetzt bei der Musikschule Neuried Lehrer Daniel Noske von seinem Trompetenschüler trennen.

Zudem werde bereits für das neue Schuljahr 2020/2021 geplant. "Wir hoffen, dass sich die Folgewirkungen der Corona-Krise nicht auf die Bereitschaft unserer Schülerinnen und Schüler und deren Eltern niederschlägt, die musikalische Bildung weiterzuführen", so Peters, der Betroffene darum bittet, sich bei einer finanziellen Notlage an die Musikschule zu wenden. „Kein Kind sollte aufgrund dieser Krise vom Angebot der Musikschule ausgeschlossen sein."

Auch die Musikschule selbst hat es finanziell getroffen. Bereits im März wurde für die Mitarbeiter Kurzarbeit beantragt. Kurzfristige Unterstützung - etwa zur Finanzierung von Spuckschutz-Trennwänden - hat ihr der Verein „Freunde der Musikschule Neuried" zugesagt, obwohl dieser selbst einige Benefizkonzerte absagen musste.

"Mittelfristig sehen wir einen deutlich erhöhten Unterstützungsbedarf und suchen jetzt verstärkt Sponsoren für diese wichtige Einrichtung“, so Fördervereins-Vorsitzender Waldemar Strutynski.

Corona im Landkreis München: Zahl der aktuell Infizierten unter 100 - Zwei neue Todesfälle am Wochenende

UPDATE 18. Mai, 12.23 Uhr: Über das Wochenende gab es im Landkreis München eine neue Infektion mit dem Coronavirus. Damit beträgt die Zahl der im Landkreis insgesamt an Corona Erkrankten nun 1362 (Stand: 18.05.2020, 11:30 Uhr).

Aktuell infiziert sind noch 94 Personen. Somit fällt die Zahl dieser Fälle erstmals klarer unter 100. 1211 Infizierte gelten bereits wieder als statistisch genesen.

Die Zahl der Todesfälle durch Covid19 ist jedoch erneut um zwei auf 57 gestiegen. Bei den Verstorbenen handelt es sich um eine Frau Mitte 70 und um eine Frau Mitte 90.

Die meisten Coronavirus-Fälle wurden bisher in den Gemeinden Unterhaching (161), Unterschleißheim (124), Planegg und Ismaning (je 85) bestätigt.

Fallzahlen nach Altersgruppen insgesamt:

  • 0 bis 4 Jahre: 16 Infizierte
  • 5 bis 14 Jahre: 46 Infizierte
  • 15 bis 34 Jahre: 329 Infizierte
  • 35 bis 59 Jahre: 585 Infizierte
  • 60 bis 79 Jahre: 212 Infizierte
  • älter als 80 Jahre: 174 Infizierte

Corona im Landkreis München: Ehrenamtliche Hilfsaktion gegen Vereinsamung gestartet

UPDATE 18. Mai, 12.01 Uhr: Der "Dein Nachbar e.V." hat eine ehrenamtliche Hilfsaktion gegen Vereinsamung gestartet. Ziel ist es, älteren Menschen mit keinem oder nur sehr wenig Kontakt zu Anderen zu helfen.

Der Aufgabenbereich der ehrenamtlichen Helfer umfasst unter anderem: Hilfe bei der Pflege von Sozialkontakten – insbesondere zur Familie und zu Freunden, Gespräche, Spiele und Vor- oder gemeinsames Lesen.

Interessierte werden in die jeweiligen Aufgaben vom Fachpersonal vor Ort detailliert eingeführt. Des Weiteren erhalten alle Engagierten zu Beginn ihrer Tätigkeit eine Hygieneschulung, sodass keine Gefahr einer Infektion mit dem Coronavirus für die Bewohner besteht.

Auf der Website des Vereins können sich sowohl freiwillige Helfer, als auch Hilfesuchende bewerben.

Corona im Landkreis München: Zahl der insgesamt bestätigten Fälle sinkt

UPDATE 15. Mai, 16.01 Uhr: Im Landkreis München wurden seit Donnerstag zwei neue Fälle einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus bestätigt. Damit gibt es im Münchner Umland seit Meldung des ersten Falls am 4. Februar 2020 insgesamt 1361 bestätigte Infektionsfälle (Stand: 15. Mai, 12 Uhr).

Die Zahl verringert sich zum Vortag, da insgesamt sechs Personen aus verschiedenen Gründen (Wegzug oder doppelte Erfassung) aus der Statistik entfernt wurden. Aktuell sind 100 Erkrankte noch infiziert. Insgesamt gelten 1206 Personen als statistisch genesen.

Die Zahl der Todesfälle ist erneut um drei auf 55 gestiegen. Bei den Verstorbenen handelt es sich um eine knapp 90-jährige Frau, einen Mann Mitte 70 und einen Mann Anfang 90.

Die meisten Coronavirus-Fälle wurden bisher in den Gemeinden Unterhaching (160), Unterschleißheim (124), Planegg und Ismaning (je 86) bestätigt. 

Fallzahlen nach Altersgruppen insgesamt:

  • 0 bis 4 Jahre: 16 Infizierte
  • 5 bis 14 Jahre: 46 Infizierte
  • 15 bis 34 Jahre: 331 Infizierte
  • 35 bis 59 Jahre: 584 Infizierte
  • 60 bis 79 Jahre: 209 Infizierte
  • älter als 80 Jahre: 175 Infizierte

Corona im Landkreis München: Zwei weitere Todesfälle mit Covid19

UPDATE 14. Mai, 13.45 Uhr: Im Landkreis München wurden seit Mittwoch 16 neue Fälle einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus bestätigt. Damit gibt es im Münchner Umland seit Meldung des ersten Falls am 4. Februar 2020 insgesamt 1365 bestätigte Infektionsfälle (Stand: 14. Mai, 13 Uhr).

Die Zahl der Todesfälle ist um zwei auf insgesamt 52 gestiegen.

Insgesamt gelten mehr als 1200 Personen als statistisch genesen. Darin enthalten sind alle Personen, bei denen der Beginn der Quarantäne 14 Tage oder länger zurückliegt. 

Die meisten Coronavirus-Fälle wurden aus den Gemeinden Unterhaching (161), Unterschleißheim (124), Ismaning und Planegg (je 86) gemeldet. Die Würmtalgemeinde Gräfelfing und Neuried zählen 52 beziehungsweise 22 Infektionen.

In Gauting und Krailling, die zum Landkreis Starnberg gehören, gab es bisher 123 beziehungsweise 44 Covid19-Fälle.

Corona im Würmtal: Gräfelfinger Aussegnungshalle wieder nutzbar

UPDATE 14. Mai, 11.30 Uhr:Mit maximal 24 Personen können ab sofort wieder an Trauerfeiern in der Aussegnungshalle am Gräfelfinger Friedhof stattfinden. Das gab jetzt die Gemeinde bekannt.

In der Gräfelfinger Aussegnungshalle dürfen jetzt wieder kleinere Trauerfeiern stattfinden.

Für die Trauernden gelten aber konkrete Regeln. So müssen diese in der Halle einen Mund-Nasen-Schutz tragen und voneinander zwei Meter Abstand halten.

Corona im Landkreis München: Weniger als 100 Personen sind akut erkrankt

UPDATE 13. Mai, 12.30 Uhr: Die Zahl der akut an Covid-19-Erkrankten sinkt im Landkreis München weiter. Dem Landratsamt München zufolge gelten derzeit nur noch 99 Personen als krank (Stand 13. Mai, 12.30 Uhr).

 Bis dato wurden im Landkreis 1349 Infektionsfälle gemeldet. Der Großteil der Betroffenen gilt aber als statistisch genesen, das heißt die Diagnostizierung der Erkrankung liegt mehr als 14 Tage zurück..

Gleich geblieben ist die Zahl der Todesfälle. Bisher starben im Münchner Umland 50 Personen mit einer Covid19-Erkrankung. 

Am stärksten vom Coronavirus betroffen sind die Gemeinden Unterhaching (156 Infizierte), Unterschleißheim (121) sowie Planegg und Ismaning (je 86).

Corona im Würmtal: Masken-Spende an Gemeinde Neuried und Senioren-Union

UPDATE 13. Mai, 10 Uhr: Seit langem gibt es im gesamten Landkreis München immer wieder Engpässe bei Schutzausrüstung. Die Gemeinde Neuried kann diesen Problemen jetzt etwas entspannter entgegensehen: Ihr wurden 2000 Mundschutzmasken gespendet.

Bürgermeister Harald Zipfel (Mitte) mit den beiden Spendern der 2000 Mundschutzmasken.

Organisiert hatten diese die Neurieder Werner und Brigitte Hohmann über ihre Firma H&H Components. Die Lieferung überreichten sie jetzt der Gemeinde als Spende.

Für Bürgermeister Harald Zipfel (SPD) eine gute Nachricht: „Wir können sie in unseren Einrichtungen und hier im Rathaus gut gebrauchen, falls jemand seine vergisst.“

Weitere 5000 Masken hat die Firma der Senioren-Union Gräfelfing gespendet. Die wiederum hat die Masken verteilt - "an Randgruppen, an die meistens weniger gedacht wird", so die Vorsitzende Maria Lex-Fischer. 

Unter anderem hätten dieInitiative für Menschen ohne Obdach in München-Lochhausen sowie die Behinderten-Förderstätten in Eresing mit Masken versorgt.

Corona im Landkreis München: Nur noch 100 Personen infiziert

UPDATE 12. Mai, 13.23 Uhr: Erneut ist die Zahl der an Corona erkrankten Personen im Landkreis München im Vergleich zum Vortag nicht angestiegen. Sie bleibt damit weiterhin bei 1347.

Zurückgegangen ist hingegen die Zahl der aktuell Infizierten. Diese liegt nun nur noch bei 100. Als statistisch genesen gelten indes 1197 zuvor Erkrankte. Weiterhin bleibt es auch bei 50 Todesfällen durch Covid19.

Am stärksten vom Coronavirus betroffen sind die Gemeinden Unterhaching (156 Infizierte), Unterschleißheim (121) und Planegg (86).

Fallzahlen nach Altersgruppen insgesamt:

  • 0 bis 4 Jahre: 17 Infizierte
  • 5 bis 14 Jahre: 45 Infizierte
  • 15 bis 34 Jahre: 328 Infizierte
  • 35 bis 59 Jahre: 581 Infizierte
  • 60 bis 79 Jahre: 204 Infizierte
  • älter als 80 Jahre: 172 Infizierte

Corona im Landkreis München: Keine Neuinfektionen von Sonntag auf Montag

UPDATE 11. Mai, 16.24 Uhr: Seit Sonntag wurden im Landkreis München keine Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Die Zahl der Fälle bleibt damit unverändert bei 1347.

Davon gelten 1179 Personen als statistisch genesen. Aktuell sind 118 Erkrankte noch infiziert. Die Zahl der Todesfälle bleibt bei 50 (Stand: 11.05.2020, 12:30 Uhr).

Am stärksten von Corona betroffen sind die Gemeinden Unterhaching (156 Infizierte), Unterschleißheim (121) und Planegg (86).

Fallzahlen nach Altersgruppen insgesamt:

  • 0 bis 4 Jahre: 17 Infizierte
  • 5 bis 14 Jahre: 45 Infizierte
  • 15 bis 34 Jahre: 328 Infizierte
  • 35 bis 59 Jahre: 581 Infizierte
  • 60 bis 79 Jahre: 204 Infizierte
  • älter als 80 Jahre: 172 Infizierte

Corona im Landkreis München: Zwei weitere Tote bestätigt

UPDATE 11. Mai, 10.28 Uhr: Durch die Einführung einer neuen Zählmethode, bei der auch Personen in Pflegeheimen, die infiziert waren, aber nicht nachweislich an Corona gestorben sind, mitgezählt werden, ist die Zahl der Todesfälle durch Covid19 bereits in den letzten Tagen gestiegen.

Nun hat das Landratsamt zwei weitere Verstorbene im Zusammenhang mit dem Coronavirus bestätigt. Es handele sich um eine über 80 Jahre alte Frau sowie einen Mann Ende 40. Somit steigt die Gesamtzahl der Todesfälle im Landkreis München auf 50.

Seit Meldung des ersten Falls am 4. Februar 2020 gibt es im Landkreis nun insgesamt 1347 bestätigte Infektionsfälle. Davon gelten 1170 Personen als statistisch genesen. Aktuell infiziert sind 127 Erkrankte (Stand: 10.05.2020, 12:00 Uhr).

Am stärksten von Corona betroffen sind die Gemeinden Unterhaching (156 Infizierte), Unterschleißheim (121) und Planegg (86).

Fallzahlen nach Altersgruppen insgesamt:

  • 0 bis 4 Jahre: 17 Infizierte
  • 5 bis 14 Jahre: 45 Infizierte
  • 15 bis 34 Jahre: 328 Infizierte
  • 35 bis 59 Jahre: 581 Infizierte
  • 60 bis 79 Jahre: 204 Infizierte
  • älter als 80 Jahre: 172 Infizierte

Corona Würmtal: Diese Einrichtungen öffnen jetzt wieder

UPDATE 8. Mai, 17 Uhr: Zahlreiche Alltagsbeschränkungen wegen der Corona-Pandemie werden ab Montag, 11. Mai, gelockert. Neben allen Geschäften dürfen im Würmtal auch viele öffentliche Einrichtungen wieder ihre Pforten öffnen. Ein Überblick:

  • Im Rathaus Krailling sind ab Montag, 11. Mai, wieder alle Ämter voll besetzt. Parteiverkehr erfolgt aber weiterhin nur mit Terminvergabe sowie Mund- und Nasenschutz. 
Im Rathaus Krailling sind ab 11. Mai wieder alle Ämter voll besetzt.
  • Auch das Rathaus Gräfelfing ist ab diesem Tag wieder für die Bürger geöffnet. Es wird allerdings darum gebeten, nur unaufschiebbare Angelegenheiten, für die eine persönliche Absprache notwendig ist, vor Ort zu erledigen. Es gelten zudem weitere Auflagen.
  • Ab Dienstag, 12. Mai, ist das Gemeindearchiv Planegg sowie der Besuch der dortigen Ausstellung "Planegger Fotoalbum" wieder geöffnet. Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung und eine vorherige Terminabsprache unter Telefon 089/ 899 26-261 bzw. 089/ 899 26-262 ist dringend notwendig.
  • Ebenfalls ab 12. Mai dürfen in der Gemeindebücherei Gräfelfing wieder Bücher und Medien ausgeliehen und zurückgegeben werden. Ein längerer Aufenthalt in den Büchereiräumen ist aber nicht möglich. Es gelten zudem diverse Hygiene-Regeln. Für Angehörige von Risikogruppen gibt es einen telefonischen Abholservice unter Telefon 089/858273.
Die Bücherei Gräfelfing ist ab 12. Mai für Ausleihe und Rückgabe wieder geöffnet.
  • Unter Auflagen wird auch die Gemeindebücherei Neuried am Dienstag, 12. Mai, wiedereröffnet. Dort dürfen sich zeitgleich maximal acht Personen befinden. Ein längerer Aufenthalt sowie eine Ausleihe/Rückgabe ohne Mund-Nasen-Bedeckung ist nicht möglich.
  • Besucht werden kann ab dem Tag auch die Gemeindebücherei Krailling. Dafür gelten diverse Hygiene-Regeln.

Corona im Landkreis München: Zahl der Toten steigt erneut

UPDATE 8. Mai, 14.29 Uhr: Die Anzahl der mit dem Coronavirus Infizierten im Landkreis München ist seit Mittwoch um drei Fälle auf 1344 gestiegen. Davon sind aktuell 131 Personen infiziert. Als statistisch genesen gelten insgesamt 1165 zuvor Erkrankte.

Erneut ist die Zahl der Todesfälle durch Covid19 um vier auf insgesamt 48 gestiegen (Stand: 08.05.2020, 12:30 Uhr).

Am stärksten von Corona betroffen sind die Gemeinden Unterhaching (155 Infizierte), Unterschleißheim (121) und Planegg (86). Jedoch stiegen die Zahlen im Vergleich zum Vortag in allen Gemeinden nicht an.

Fallzahlen nach Altersgruppen insgesamt:

  • 0 bis 4 Jahre: 17 Infizierte
  • 5 bis 14 Jahre: 45 Infizierte
  • 15 bis 34 Jahre: 327 Infizierte
  • 35 bis 59 Jahre: 580 Infizierte
  • 60 bis 79 Jahre: 204 Infizierte
  • älter als 80 Jahre: 171 Infizierte

Corona im Landkreis München: Zahl der Toten steigt auf 44

UPDATE 7. Mai, 16.10 Uhr: Die Anzahl der mit dem Coronavirus Infizierten im Landkreis München ist seit Mittwoch um zwölf Fälle auf 1341 gestiegen. Davon sind aktuell 136 Personen infiziert. Als statistisch genesen gelten insgesamt 1161 zuvor Erkrankte.

Gestiegen ist hingegen die Zahl der Todesfälle. Diese hat sich von 23 auf 44 beinahe verdoppelt. Diese Entwicklung ist jedoch auf eine neue Zählmethode, die auch Personen in Pflegeheimen, die infiziert waren, aber nicht nachweislich an Corona gestorben sind, dazuzählt, zurückzuführen.

Am stärksten von Covid19 betroffen sind die Gemeinden Unterhaching (155 Infizierte), Unterschleißheim (121) und Planegg (86).

Fallzahlen nach Altersgruppen insgesamt:

  • 0 bis 4 Jahre: 17 Infizierte
  • 5 bis 14 Jahre: 45 Infizierte
  • 15 bis 34 Jahre: 325 Infizierte
  • 35 bis 59 Jahre: 579 Infizierte
  • 60 bis 79 Jahre: 204 Infizierte
  • älter als 80 Jahre: 171 Infizierte

Corona Würmtal: Bibliothek in Krailling öffnet ab nächster Woche wieder - mit Corona-Regeln

UPDATE 7. Mai, 15.31 Uhr: Die Bibliothek der Gemeinde Krailling, Margaretenstraße 53a, hat ab kommenden Dienstag, 12. Mai, wieder geöffnet.

Ab dann gelten auch wieder die normalen Öffnungszeiten:

  • Dienstag, Mittwoch und Freitag von 10 bis 18 Uhr
  • Donnerstag von 15 bis 19 Uhr
  • Samstag von 10 bis 14 Uhr
  • Montag und Sonntag geschlossen
Die Bibliothek der Gemeinde Krailling öffnet nach wochenlanger Schließung aufgrund des Coronavirus am Dienstag, 12. Mai, wieder für die Bürger.

Mit der Öffnung gelten jedoch gewisse Regeln zur Eindämmung des Coronavirus:

  • Das Betreten der Räume ist maximal zehn Personen gleichzeitig mit Mund-Nasen-Schutz und unter Einhaltung des Abstands von mindestens 1,5 Metern zu anderen Personen erlaubt.
  • Die Aufenthaltsdauer in den Räumen ist auf maximal 20 Minuten beschränkt.
  • Lediglich die Ausleihe und Rückgabe von Medien sind erlaubt.
  • Kopierer, Internet-PCs sowie die Kaffeemaschine sind gesperrt. Auch das Lesen von Zeitungen und Arbeiten oder Lernen in der Bücherei ist nicht möglich.
  • Medien, die zurückgebracht werden, müssen in den Rückgabekasten am Eingang geworfen werden.

Um die Aufenthaltsdauer gering zu halten, bietet die Bibliothek Krailling weiterhin einen Abholservice an. Telefonisch bestellte Medien können zudem an der Ausleihtheke abgeholt werden.

Corona im Landkreis München: Fünf neue Infizierte

UPDATE 6. Mai, 12.35 Uhr: Die Anzahl der Infizierten mit dem Coronavirus ist dem Landratsamt München zufolge seit Dienstag um fünf  Fälle gestiegen. Damit sind nachweislich 1329 Personen im Landkreis München an Corona erkrankt (Stand: 06.05.2020, 12 Uhr).

Aktuell infiziert sind davon jedoch nur 137 Personen. 1169 Erkrankte gelten bereits als statistisch genesen. Die Zahl der Todesfälle bleibt weiterhin unverändert bei 23.

Am stärksten von Covid19 betroffen sind die Gemeinden Unterhaching (154 Infizierte), Unterschleißheim (120), Planegg und Ismaning (je 85).

Corona im Würmtal: Kraillinger Teststation pausiert wegen sinkender Fallzahlen

UPDATE 6. Mai, 11.20 Uhr: Insgesamt 525 Personen haben sich bisher im Landkreis Starnberg mit dem Coronavirus angesteckt - darunter besonders viele in den Würmtal-Gemeinden Krailling (42 Infizierte) und Gauting (122). 

Doch seit Anfang Mai gab es im Kreis kaum neue Fälle, von Montag auf Dienstag sogar gar keinen.

Das bringt auch Änderungen für das Corona-Testzentrum in Krailling mit sich: "Aufgrund sinkender Fallzahlen ist die Corona-Teststation hinter der Feuerwehr aktuell nicht geöffnet", teilte die Gemeinde mit. 

Die Corona-Teststation an der Kraillinger Feuerwehr ist zum Teil abgeschirmt.

Die Station werde allerdings noch nicht abgebaut, "um im Falle steigender Fallzahlen reagieren zu können".

Corona im Landkreis München: Infektionszahlen wieder höher

UPDATE 5. Mai, 14.39 Uhr: Die Anzahl der Infizierten mit dem Coronavirus ist seit Montag um 15 Fälle gestiegen. Damit sind nachweislich 1324 Personen im Landkreis München an Corona erkrankt (Stand: 05.05.2020, 11:30 Uhr).

Aktuell infiziert sind davon jedoch nur 139 Personen. 1162 Erkrankte gelten bereits als statistisch genesen. Die Zahl der Todesfälle bleibt weiterhin unverändert bei 23.

Am stärksten von Covid19 betroffen sind die Gemeinden Unterhaching (153 Infizierte), Unterschleißheim (114), Planegg und Ismaning (je 84).

Fallzahlen nach Altersgruppen insgesamt:

  • 0 bis 4 Jahre: 17 Infizierte
  • 5 bis 14 Jahre: 44 Infizierte
  • 15 bis 34 Jahre: 320 Infizierte
  • 35 bis 59 Jahre: 575 Infizierte
  • 60 bis 79 Jahre: 198 Infizierte
  • älter als 80 Jahre: 170 Infizierte

Corona im Landkreis München: Insgesamt noch über 100 aktuell Infizierte

UPDATE 4. Mai, 13.22 Uhr: Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle im Landkreis München ist über das verlängerte Wochenende auf 1309 gestiegen. Besonders gering ist dabei der Anstieg seit Sonntag: Lediglich drei weitere Personen haben sich neu mit Covid19 infiziert.

In dieser Zahl enthalten sind auch 1152 Fälle, die bereits als statistisch genesen gelten. Somit gibt es aktuell im Landkreis noch 134 Infizierte. Die Zahl der Todesfälle blieb weiterhin bei 23 (Stand: 04. Mai 2020, 12.00 Uhr).

Am stärksten betroffen sind die Gemeinden Unterhaching (154 Infizierte), Unterschleißheim (119), Planegg und Ismaning (je 84).

Fallzahlen nach Altersgruppen insgesamt:

  • 0 bis 4 Jahre: 17 Infizierte
  • 5 bis 14 Jahre: 44 Infizierte
  • 15 bis 34 Jahre: 309 Infizierte
  • 35 bis 59 Jahre: 572 Infizierte
  • 60 bis 79 Jahre: 197 Infizierte
  • älter als 80 Jahre: 170 Infizierte

Corona Würmtal: Rathaus und Bücherei Planegg ab nächster Woche wieder geöffnet

UPDATE 30. April, 13.41 Uhr: Das Rathaus Planegg, Pasinger Straße 8, öffnet am Montag, 4. Mai, erneut für den Besucherverkehr. Zu einem Besuch ist jedoch ein zuvor vereinbarter Termin notwendig.

Das Rathaus Planegg öffnet nach der Schließung durch das Coronavirus am 4. Mai erneut für den Besucherverkehr.

Termine können unter den Nummern 888 26 101 (Standesamt) sowie 888 26 104 und 888 26 107 (beide Bürgerbüro) vereinbart werden. Die Mitarbeiter des Bauamtes sind unter den üblichen Durchwahlnummern zu erreichen. Eine Terminvereinbarung per E-Mail ist ebenfalls unter gemeinde@planegg.de möglich.

Auch die Bücherei der Gemeinde, Pasinger Straße 14, öffnet am Dienstag, 5. Mai, wieder für die Medienausleihe. Auch hier gelten jedoch Bedingungen, um die Abstands- und Hygieneempfehlungen für die Besucher untereinander zu gewährleisten:

  • Die Öffnungszeiten sind verkürzt von 10 bis 12 Uhr und von 14 bis 16 Uhr
  • Es gibt eine Einlassbegrenzung von 5 Personen in Zeitfenstern von 15-20 Minuten
  • Der Montag bleibt regulärer Schließtag
  • Die Rückgabe erfolgt ausschließlich über die Rückgabeklappe

Sowohl im Rathaus als auch in der Bücherei gilt für Besucher die Maskenpflicht.

Die Außenstellen der Gemeinde werden noch nicht alle wieder geöffnet. Die Aussegnungshalle, Fürstenrieder Straße 17, bleibt zunächst noch geschlossen. Der Wertstoffhof, Münchner Straße 99, hat mit besonderen Regeln hingegen wieder normal geöffnet.

Corona im Landkreis München: Erneut einstellige Zahl der Neuinfektionen im Landkreis

UPDATE 30. April, 12.07 Uhr: Im Landkreis München wurden seit Mittwoch sieben weitere Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt. Damit steigt die Zahl der Corona-Fälle im Landkreis auf 1280 Personen (Stand: 30.04.2020, 11:50 Uhr).

Insgesamt gelten aber auch bereits 1121 der Erkrankten als statistisch genesen. Die Zahl der Neu-Genesenen seit Mittwoch ist damit im Vergleich zur Zahl der Neu-Infektionen im gleichen Zeitraum fast viermal höher. Die Zahl der Todesfälle durch Covid19 bleibt bei 23.

Besonders stark von Corona betroffen sind die Gemeinden Unterhaching (150 Infizierte), Unterschleißheim (112) und Planegg (83).

Fallzahlen nach Altersgruppen insgesamt:

  • 0 bis 4 Jahre: 14 Infizierte
  • 5 bis 14 Jahre: 43 Infizierte
  • 15 bis 34 Jahre: 304 Infizierte
  • 35 bis 59 Jahre: 566 Infizierte
  • 60 bis 79 Jahre: 190 Infizierte
  • älter als 80 Jahre: 163 Infizierte

Corona Würmtal: Rathaus Neuried öffnet wieder am 4. Mai - unter Auflagen

UPDATE 30. April, 9.03 Uhr: Das Rathaus Neuried, Hainbuchenring 9-11, öffnet am Montag, 4. Mai, erneut für den Besucherverkehr.

Um das Ansteckungsrisiko durch das Coronavirus möglichst gering zu halten, gelten für den Besuch jedoch einige Auflagen:

  • Besucher müssen Schutzmasken oder Mund-Nase-Bedeckungen tragen
  • Im Wartebereich dürfen sich maximal elf wartende Personen aufhalten
  • Eltern sollen ihre Kinder Zuhause lassen
  • Termine müssen nicht vereinbart werden
Das Rathaus Neuried ist ab dem 4. Mai wieder für Besucher geöffnet - jedoch unter Auflagen.

Die Gemeinde Neuried bittet ihre Bürger um Verständnis für diese Maßnahmen und um deren Einhaltung.

Corona im Landkreis München: Landkreis verzeichnet deutliches Mehr an Ausgaben

UPDATE 29. April, 14.55 Uhr: Die Haushaltsausgaben im Landkreis München sind durch das Coronavirus stark angestiegen. Zwar kann die aktuelle Entwicklung noch finanziert werden, jedoch könnten die Auswirkungen der Pandemie auf die Folgejahre drastisch ausfallen.

Insgesamt 4,5 Milliarden Euro hat der Landkreis München bisher im Zusammenhang mit Corona investiert. Ein Großteil davon entfällt auf die Beschaffung von Schutzausrüstung, wie Masken oder Desinfektionsmittel, für Feuerwehren, Rettungsdienste, Arztpraxen oder Pflegeeinrichtungen.

Ferner wurden bereits 980 000 Euro für die neue Asylbewerber-Isolationsunterkunft in Unterhaching ausgegeben. Auch wurden binnen kürzester Zeit für zahlreiche Mitarbeiter Homeoffice ermöglicht und die personellen Ressourcen vorübergehend aufgestockt.

Weitere Kosten könnten noch dazu kommen

Ein besonderer Fokus bei der Bewältigung der Pandemie liegt auf den Pflegeeinrichtungen. Deren Bewohner gehören in der Regel zur höchsten Risikogruppe. Eine Infektion kann sich unter Umständen schnell ausbreiten, die Bewohner in Gefahr bringen und Pflegepersonal knapp werden lassen.

Aus diesem Grund ermächtigte der Kreisausschuss in seiner jüngsten Sitzung Landrat Christoph Göbel (CSU), eine Reihentestung durchzuführen, sofern es die Situation erfordert.

Rund 70 Euro kostet ein Test pro Person. Somit könnten weitere Kosten von mehr als 180 000 Euro auf den Landkreis zukommen, wenn das komplette Personal getestet werden soll.

Auswirkungen auf kommende Haushaltsjahre problematisch - erst 2024 wieder stabil

Sämtliche finanziellen Folgen der Corona-Pandemie auf den Haushalt 2020 sind derzeit noch nicht absehbar. Ob in der weiteren Entwicklung ein Nachtragshaushalt notwendig wird, werden die kommenden Wochen und Monate zeigen. Doch ist schon jetzt mit weiteren Mehrausgaben zu rechnen.

Voraussichtlich mit einem zweistelligen Millionenbetrag wird der Landkreis München beim ÖPNV investieren müssen, denn die Fahrgastzahlen sind in den vergangenen Wochen massiv zurückgegangen. Auch mit erhöhten Sozialausgaben ist in Folge der Arbeitsmarktentwicklung zu rechnen.

Die Kommunen stellen sich auf große Einbußen bei der Gewerbesteuer ein. Dies wird sich in den Folgejahren auch massiv auf den Kreishaushalt auswirken. Frühestens 2024 könnte sich die Haushaltslage nach heutiger Einschätzung wieder stabilisieren.

Immerhin etwas finanzielle Unterstützung gibt es: Eine schrittweise Refinanzierung durch die Regierung von Oberbayern wird es für die Asylbewerber-Unterkunft in Unterhaching geben. Einen Teil der Kosten für Schutzausrüstung könnte zudem über den Bayerischen Katastrophenschutzfonds wieder rückerstattet werden.

Corona im Landkreis München: Zahl der Toten bleibt weiterhin unverändert

UPDATE 29. April, 12.41 Uhr: Die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Personen ist seit Dienstag um 19 gestiegen. Damit gibt es im Landkreis München seit dem 4. Februar insgesamt 1273 bestätigte Fälle. Die Zahl der Todesfälle bleibt indes unverändert bei 23.

Insgesamt gelten 1095 Infizierte als statistisch genesen (Stand: 29.04.2020, 12:00 Uhr).

Die meisten Corona-Fälle verzeichnen die Gemeinden Unterhaching (147 Infizierte), Unterschleißheim (110) und Planegg (83).

Fallzahlen nach Altersgruppen insgesamt:

  • 0 bis 4 Jahre: 14 Infizierte
  • 5 bis 14 Jahre: 43 Infizierte
  • 15 bis 34 Jahre: 301 Infizierte
  • 35 bis 59 Jahre: 565 Infizierte
  • 60 bis 79 Jahre: 190 Infizierte
  • älter als 80 Jahre: 160 Infizierte

Corona Würmtal: Gedenken im Würmtal e.V. dreht Gedenk-Videobotschaften mit Landrat und Bürgermeistern der Gemeinden

UPDATE 29. April, 12.01 Uhr: Seit 23 Jahren veranstaltet der Verein "Gedenken im Würmtal e.V." einen Mahnmarsch zum Gedenken an den Todesmarsch der KZ-Häftlinge in Richtung Alpen am 26. und 27. April 1945. Dieses Jahr kann dieser aufgrund des Coronavirus jedoch nicht stattfinden.

Aus diesem Grund hat sich der Verein heuer etwas Besonderes überlegt. In mehreren Videobotschaften an israelische Freunde des Vereins vor den Mahnmalen in den Gemeinden soll den Opfern virtuell gedacht werden.

An der Aktion nehmen neben Mitgliedern des Vereins auch Landrat Christoph Göbel (CSU) sowie die Bürgermeister und Bürgermeisterinnen der Würmtal-Gemeinden Uta Wüst (Gräfelfing, IGG), Brigitte Kössinger (Gauting, CSU), Heinrich Hofmann (Planegg, SPD), Harald Zipfel (Neuried, SPD) und Rudolph Haux (Krailling, FDP) teil.

Gräfelfings Bürgermeisterin Uta Wüst (re.) mit Vertretern des Vereins "Gedenken im Würmtal e.V. vor dem Gräfelfinger Mahnmal des Todesmarschs der KZ-Opfer.

„Es freut uns sehr, dass die Repräsentanten der Gemeinden, ebenso wie unser Landrat des Landkreises München an dieser Aktion teilnehmen. Es zeigt, welche Bedeutung die örtlichen Repräsentanten dem Erinnern beimessen“, so der Vorsitzende des Vereins, Hans-Joachim Stumpf.

Das Video soll am Samstag, 2. Mai, dem Tag der ursprünglich geplanten Gedenkfeier in Dachau, an die Partner in Israel gesendet werden. Danach können die Botschaften online auf der Website des Vereins und auf YouTube angesehen werden.

Corona im Landkreis München: Zahl der Neuinfektionen steigt wieder an

UPDATE 28. April, 12.02 Uhr: Die Zahl der Neuinfizierten mit dem Coronavirus im Landkreis München ist wieder stärker als in den letzten Tagen angestiegen. Seit Montag konnten 21 weitere Fälle bestätigt werden. Insgesamt gab es damit seit dem 4. Februar 1254 Infizierte.

In dieser Zahl enthalten sind 1082 Personen, die als statistisch genesen gelten, sowie 23 Todesfälle (Stand: 28.04.2020, 12:00 Uhr).

Am stärksten von Corona betroffen sind die Gemeinden Unterhaching (147 Infizierte), Unterschleißheim (96) und Planegg (82).

Fallzahlen nach Altersgruppen insgesamt:

  • 0 bis 4 Jahre: 13 Infizierte
  • 5 bis 14 Jahre: 39 Infizierte
  • 15 bis 34 Jahre: 292 Infizierte
  • 35 bis 59 Jahre: 560 Infizierte
  • 60 bis 79 Jahre: 190 Infizierte
  • älter als 80 Jahre: 160 Infizierte

Corona im Landkreis München: Erste Schutzmasken in Pullach an Ausgabestellen verteilt

UPDATE 28. April, 10.49 Uhr: Die am Freitag begonnene Aktion "Masken nähen für Pullach" zur Versorgung der Bürger der Gemeinde mit Schutzmasken zeigt erste positive Ergebnisse.

Andrea Rohde (re.), Leiterin der Abteilung „Öffentliche Sicherheit und Ordnung“ der Gemeinde Pullach, brachte vergangenen Freitag die ersten von Pullacherinnen und Pullachern genähten Masken unter anderem in die Schubert-Apotheke.

"Durch ihre Arbeit konnten wir schon 242 Masken (Stand Montag, 27. April) an die vier Verteilstationen und einige Ehrenamtliche in Pullach liefern. Die meisten Masken waren nach kürzester Zeit vergriffen", zeigt sich Bürgermeisterin Susanna Tausendfreund (Grüne) erfreut.

Abholbar sind die Mund-Nasen-Bedeckungen gegen eine freiwillige Spende in der Schubert-Apotheke, Schubertstraße 2, der Raben-Apotheke, Kirchplatz 1, der Papierblume, Münchner Straße 7, und dem Café Tirolese, Kreuzeckstraße 24.

Weiterhin werden jedoch Schutzmasken für Groß und Klein, für Brillenträger und Nicht-Brillenträger benötigt. Dafür freue sich die Gemeinde weiterhin über jeden ehrenamtlichen Helfer. Informationen dazu stehen auf der Website der Gemeinde zur Verfügung.

Corona Würmtal: Absagen und Verschiebungen von Veranstaltungen in Gräfelfing

UPDATE 28. April, 10.32 Uhr: Das Coronavirus wirkt sich weiter auf das öffentliche Leben im Landkreis München aus. Dass etwa Großveranstaltungen bis zum 31. August verboten wurden, führt auch in Gräfelfing nun zu Absagen und Verschiebungen.

So muss etwa das jährliche Weinfest im Juli aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt werden. Auch das alle zwei Jahre stattfindende Kulturfestival im Paul-Diehl-Park kann heuer nicht stattfinden.

Allerdings weichen die Veranstalter zum ersten Mal seit 30 Jahren vom Zwei-Jahres-Rhythmus ab und verschieben das Festival auf 2021. Man freue sich, "nächstes Jahr vom 29. Juli bis 01. August 2021 wieder mit euch im Paul-Diehl-Park zu feiern", so die Veranstalter.

Corona Würmtal: Gräfelfinger Rathaus bleibt weiterhin geschlossen

UPDATE 28. April, 10.25 Uhr: Das Rathaus in Gräfelfing, Ruffiniallee 2, und dessen Außenstellen bleiben noch bis Freitag, 8. Mai, aufgrund des Coronavirus geschlossen. Nicht betroffen von der Schließung ist der Wertstoffhof der Gemeinde, Lochhamer Schlag 23.

Das Gräfelfinger Rathaus bleibt noch bis zum 8. Mai aufgrund des Coronavirus geschlossen.

Bei unaufschiebbaren Angelegenheiten bestehe jedoch die Möglichkeit, sich telefonisch oder per E-Mail an die jeweiligen Sachbearbeiter zu wenden und, falls nötig, einen Termin zu vereinbaren. Telefonnummern und E-Mail Adressen der Zuständigen sind auf der Website der Gemeinde zu finden.

Corona im Landkreis München: Zahl der Neuinfektionen am Wochenende nimmt weiter ab

UPDATE 27. April, 12.17 Uhr: Über das Wochenende ist die Zahl der Infizierten mit dem Coronavirus im Landkreis München auf 1233 gestiegen. Somit haben sich seit Freitag 16 weitere Personen infiziert. Sowohl am Samstag, als auch am Sonntag stieg die Zahl um je vier Neuerkrankte an.

Auch gibt es seit Freitag insgesamt 1061 statistisch genesene Personen im Landkreis. Die Zahl der Todesfälle blieb bei 23 (Stand: 27.04.2020, 12.15 Uhr).

Am stärksten betroffen sind die Gemeinden Unterhaching (143 Infizierte), Unterschleißheim (89) und Planegg (81).

Fallzahlen nach Altersgruppen insgesamt:

  • 0 bis 4 Jahre: 13 Infizierte
  • 5 bis 14 Jahre: 39 Infizierte
  • 15 bis 34 Jahre: 284 Infizierte
  • 35 bis 59 Jahre: 554 Infizierte
  • 60 bis 79 Jahre: 189 Infizierte
  • älter als 80 Jahre: 154 Infizierte

Corona im Landkreis München: Zahl der Neuinfektion weiterhin einstellig

UPDATE 24. April, 12.02 Uhr: Seit Donnerstag ist die Zahl der Infizierten mit dem Coronavirus im Landkreis München um acht auf 1217 Personen angestiegen. Damit bleibt die Erhöhung erneut im einstelligen Bereich. Auch die Zahl der Todesfälle bleibt bei 23 (Stand: 24.04.2020, 12.00 Uhr).

Davon gelten insgesamt 1049 Personen als statistisch genesen. In dieser Zahl enthalten sind alle Personen, bei denen der Beginn der Quarantäne 14 Tage oder länger zurückliegt.

Am stärksten betroffen sind die Gemeinden Unterhaching (141 Infizierte), Unterschleißheim (88) und Planegg (81).

Fallzahlen nach Altersgruppen insgesamt:

  • 0 bis 4 Jahre: 13 Infizierte
  • 5 bis 14 Jahre: 39 Infizierte
  • 15 bis 34 Jahre: 278 Infizierte
  • 35 bis 59 Jahre: 549 Infizierte
  • 60 bis 79 Jahre: 187 Infizierte
  • älter als 80 Jahre: 151 Infizierte

Corona im Landkreis München: Unterföhring verteilt erste ehrenamtlich genähte Masken

UPDATE 24. April, 10.51 Uhr: Bereits vor Ostern hatte die Gemeinde Unterföhring aufgrund der Bedrohung durch das neuartige Coronavirus ehrenamtliche Näher dazu aufgerufen, Schutzmasken für die Bürger zu nähen. Dafür stellte die Gemeinde Material für etwa 5000 Behelfsmasken zur Verfügung.

Seit der Ausgabe der ersten von der Gemeinde beschafften Stoffe am Karsamstag entstanden so schon über 2000 Masken. Die ersten 350 Mund-Nasen-Bedeckungen konnten bereits Anfang der Woche verteilt werden. Am heutigen Freitag, 24. April, sollen noch 1000 weitere fertiggestellt werden.

Die ersten 350 Behelfsmasken zum Schutz gegen das Coronavirus wurden in Unterföhring von Caritas-Kreisgeschäftsführer Matthias Hilzensauer, Caritas-Aktions-Koordinatorin Tanja Gernet und Bürgermeister Andreas Kemmelmeyer (v.l.) übergeben.

„Die Hilfsbereitschaft und der Einsatz der Menschen jeden Alters sind riesig und alles geschieht im Ehrenamt von Unterföhringern für Unterföhringer“, erklärte Bürgermeister Andreas Kemmelmeyer (PWU) hoch erfreut.

Die Masken der Gemeindeaktion können Unterföhringer ab sofort bei den Unterföhringer Hilfen unter den Telefonnummern 950 81 723, 950 81 724 und 950 81 725 oder per E-Mail an hilfen@unterfoehring.de von Montag bis Freitag zwischen 8 und 16 Uhr anfragen.

Mitarbeiter der Gemeinde tragen sie dann einmal täglich aus und werfen sie in die Briefkästen der Besteller. Die erste Runde wird am heutigen Freitag gegen 16 Uhr gegangen.

Die Gemeinde bittet jedoch dringend, die Behelfsmasken von Gemeinde und Nachbarschaftshilfe nur dann anzufordern, wenn man sie sich nicht selbst beschaffen kann.

Corona Würmtal: Maibaumverein Neuried will Bayernhymne digital gemeinsam musizieren

UPDATE 24. April, 10.27 Uhr: Auch das Neurieder Maifest muss wegen des Coronavirus abgesagt werden. Aufgrund der geltenden Ausgangsbeschränkungen und des Veranstaltungsverbotes wird weder ein Tanz in den Mai noch ein Maifest-Frühschoppen stattfinden.

Um trotzdem Maifest-Stimmung aufkommen zu lassen, hat der Maibaum Neuried e.V. nun auf Facebook dazu aufgerufen, am 1. Mai gemeinsam online die Bayernhymne zu musizieren.

Dazu werden die Neurieder aufgefordert, sich beim Singen oder Spielen der Hymne zu filmen. Was dabei zu beachten ist, erklärt Michael Forstner von Profi.Audio:

Die Videos können bis Montag, 27. April an hymne@maibaum-neuried.de gesendet werden. Das Endergebnis wird dann am 1. Mai um 12 Uhr veröffentlicht. So kann das Maifest trotz Corona genossen werden - zumindest aus der Ferne.

Corona im Landkreis München: Schutzmasken für alle Schüler ab nächster Woche

UPDATE: 23. April, 18.00 Uhr: Wenn ab dem 27. April die ersten Klassen wieder in die Schulen gehen, sollen diese im Landkreis München bestmöglichst gegen das Coronavirus geschützt sein. Das Landratsamt will dafür alle Schüler und das Schulpersonal mit Schutzmasken ausstatten. 

Lernen mit Schutz: Das Landratsamt München will für alle Schüler im Landkreis Masken ausgeben.

"Vorerst geht es um zwei Masken pro Person", erklärt Landratsamt-Sprecherin Franziska Herr. Das gelte für Gymnasien, aber auch Mittel- und Grundschulen. Die Schutzmasken sollen alle Schüler bekommen, die eine Schule im Münchner Land besuchen - auch, wenn sie nicht im Landkreis wohnen.

Insgesamt circa 50.000 waschbare Baumwollmasken hat das Landratsamt dafür bei einer Firma im Landkreis bestellt. "Voraussichtlich werden diese kommende Woche ankommen", so die Landratsamt-Sprecherin. Ab Mittwoch, 29. April, sollen diese von den Gemeinden an die Schulen verteilt werden. "Bis dahin werden die Schulen mit Einmalmasken ausgestattet."

Corona im Landkreis München: Zahl der Todesfälle könnte sich bald erhöhen

UPDATE: 23. April, 17.30 Uhr: Das Landratsamt München rechnet zeitnah mit einem Anstieg der Zahl der Todesfälle im Bezug auf das Coronavirus im Landkreis München.

Grund dafür ist eine neue Zählmethode. Bislang wurden lediglich die Todesfälle erfasst, bei denen Corona nachweislich die Ursache für das Ableben war. In Zukunft werden auch Personen in Pflegeheimen, die infiziert waren, aber nicht nachweislich an Corona gestorben sind, dazugezählt.

Bisher gab es in Pflegeeinrichtungen im Landkreis München 128 Infizierte, von denen 7 nachweislich an ihrer Covid19-Erkrankung gestorben sind.

Corona im Landkreis München: Vier Behandlungszentren im Landkreis eingerichtet

UPDATE 23. April, 17.00 Uhr: Seit Mitte März werden im Landkreis München einige der Corona-Teststationen zu Behandlungszentren umgebaut. In diesen soll die ambulante Behandlung von Patienten außerhalb von Arztpraxen möglich sein.

In den Gemeinden Gräfelfing, Oberhaching und Unterföhring sind seit dieser Woche erste dezentrale Behandlungsräume betriebsbereit, in Ottobrunn wird ein solcher nächste Woche folgen.

Eines der neuen Behandlungszentren mit Teststation im Landkreis München steht in Unterföhring.

Genutzt werden sollen die Behandlungszentren, die überwiegend an bereits bestehende Teststationen mit fester Infrastruktur angegliedert werden, in erster Linie zur niederschwelligen, ambulanten Behandlung bei akuten Problemen.

Patienten mit bestätigter Corona-Infektion, die im Verlauf ihrer Quarantäne Symptome entwickeln, können dort in abgeschlossenen, einfach zu reinigenden, externen Behandlungsräumen untersucht werden, ohne dass ein Praxisbesuch oder ein Hausbesuch des behandelnden Arztes notwendig wird.

Gleichzeitig ermöglichen die Behandlungszentren die Untersuchung von Patienten mit einschlägigen Symptomen, bei denen noch kein positiver Test auf das Coronavirus vorliegt, zur weiteren Abklärung.

Wie bereits bei den Teststationen etabliert, erfolgt auch für die Behandlungszentren die Zuweisung ausschließlich über einen Arzt. Für die Untersuchungen werden feste Termine zwischen Arzt und Patient vereinbart.

Kooperation zwischen Landkreis München und Kassenärztlicher Vereinigung Bayern

Auch in anderen Testzentren im Landkreis München gibt es Neuerungen. Seit dieser Woche kooperieren der Landkreis und die Kassenärztliche Vereinigung Bayern (KVB) im Kampf gegen das Coronavirus.

So soll künftig Bürgern im Landkreis, die sich über die Hotline der KVB gemeldet haben, eine schnellere Testung vor Ort in den Kommunen ermöglicht werden.

Die KVB übermittelt dazu einmal täglich die Daten der zu testenden Personen aus dem Landkreis an die dafür eingerichtete Koordinationsstelle im Landratsamt München.

Das Landratsamt übermittelt die Daten dann an die jeweils nächstgelegene Gemeinde mit Testzentrum, die diese Information ihrerseits an den mit der nächsten Testung im Testzentrum befassten niedergelassenen Arzt weitergibt.

Die zu testenden Personen bekommen dann über den Arzt einen konkreten Termin zum Test zugewiesen.

Immobile und gehbehinderte Patienten werden weiterhin direkt über die Kassenärztliche Vereinigung Bayern versorgt und vom Bereitschaftsarzt behandelt.

Corona im Landkreis München: Landratsamt empfiehlt Masken bei Behördengang

UPDATE 23. April, 16.00 Uhr: Die ab Montag, 27. April, geltende Maskenpflicht zum Schutz gegen das Coronavirus gilt zunächst in Geschäften und im öffentlichen Nahverkehr. Das Landratsamt München empfiehlt jedoch dringend, auch bei Behördengängen eine Schutzmaske zu tragen.

Zum Schutz vor dem Coronavirus bei Behördengängen rät das Landratsamt München zum Tragen von Schutzmasken.

Oberstes Ziel der Verantwortlichen im Landratsamt München sei es, mögliche Infektionen mit dem Coronavirus zu verhindern, so eine Amtssprecherin. Dazu habe man für den Dienstbetrieb in den vergangenen Wochen bereits zahlreiche Maßnahmen getroffen.

Persönliche Termine nur im dringenden Notfall - auch Mitarbeiter tragen Schutzmasken

Weiterhin sind die Mitarbeiter im Landratsamt bevorzugt telefonisch oder online erreichbar. Nur bei nicht aufschiebbaren Angelegenheiten ist ein persönlicher Termin nach telefonischer Vereinbarung möglich.

Zu persönlichen Terminen werden die Bürger gebeten, eine geeignete Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Auch die Mitarbeiter werden zur Abwicklung des Parteiverkehrs eine Maske tragen. Wo es möglich ist, bieten in vielen Bereichen des Amts neu installierte Plexiglas-Trennwände zusätzlichen Schutz.

Die verschiedenen Dienstleistungen und Kontakte zu den jeweiligen Ansprechpartnern sind auf der Website des Landratsamts einsehbar.

Corona im Landkreis München: Nur sieben neue Infektionen

UPDATE 23. April, 14.30 Uhr: Insgesamt 1209 Personen ( Stand: 23.04.2020, 11.45 Uhr) haben sich im Landkreis München mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl der Todesfälle ist mit 23 stabil geblieben.

Besonders viele Fälle gibt es bis jetzt in den Gemeinden Unterhaching (141), Unterschleißheim (87) und Planegg (79). 

Nach Angaben des Landratsamts sinkt allerdings die Anzahl der täglichen Neuinfektionen: Seit Mittwoch gab es nur noch sieben neue Fälle im Landkreis. Zudem gelten bereits 1033 Infizierte - zumindest statistisch - als genesen. Das bedeutet, der Beginn ihrer Quarantänezeit liegt mindestens 14 Tage zurück.

Corona-Fallzahlen nach Altersgruppen:

  • 0 bis 4 Jahre: 13 Infizierte
  • 5 bis 14 Jahre: 39 Infizierte
  • 15 bis 34 Jahre: 276 Infizierte
  • 35 bis 59 Jahre: 544 Infizierte
  • 60 bis 79 Jahre: 187 Infizierte
  • älter als 80 Jahre: 150 Infizierte

Corona im Würmtal: Teststation jetzt auch in Gauting

UPDATE 23. April, 14 Uhr: Nach Krailling, Gräfelfing, Planegg und Neuried hat jetzt auch Gauting eine Corona-Teststation eröffnet. Auf dem weitläufigen Gelände der Asklepios-Klinik werden seit Montag per Drive-In Tests durchgeführt - maximal 15 pro Tag.

Um vorfahren zu dürfen, muss aber zuvor unter Telefon 089/8501095 ein Termin vereinbart werden. Die Station ist für diejenigen Bürger gedacht, die an sich Symptome einer Covid19-Erkrankung bemerken oder in Kontakt zu einem Infizierten standen. Die Teststation wird von der Pneumologischen Praxis Gauting betreut.

Corona im Landkreis München: Landrat dankt ehrenamtlichen Arbeitern im Schutzausstattungs-Zentrallager im Landkreis

UPDATE 23. April, 12.30 Uhr: Im Landkreis München befindet sich das einzige Zentrallager des Freistaats Bayern zur Verteilung von Schutzausrüstung zur Bewältigung der Corona-Pandemie.

Von dort aus werden seit fünf Wochen dringend benötigte Schutzgüter, wie etwa Schutzmasken, Desinfektionsmittel und vieles mehr an die örtlichen Katastrophenschutzbehörden transportiert.

Insgesamt 50 ehrenamtliche Arbeiter des technischen Hilfswerks (THW) engagieren sich dort, halten den Betrieb aufrecht.

Landrat Christoph Göbel (re.) lässt sich von Andreas Frank (li.), Leiter des THW Ortsverbands München-Land, das Zentrallager für Schutzausrüstung zeigen.

Davon zeigte sich Landrat Christoph Göbel (CSU) bei seinem Besuch beeindruckt: "Die Arbeit, die hier im Zentrallager geleistet wird, verdient höchste Anerkennung. Ich bin stolz auf die Ehrenamtlichen, die einen Großteil ihrer Freizeit investieren, damit die Schutzgüter dahin gelangen, wo sie am dringendsten gebraucht werden."

Alle Waren werden vor Auslieferung einer strengen Qualitätskontrolle durch das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit unterzogen. Nur freigegebene Waren verlassen das Lager. 50 LKW liefern im Schnitt täglich Waren an, nahezu ebenso viele verlassen täglich das Lager.

Corona im Landkreis München: Aktuelle Fallzahlen - Bereits über 1000 Genesene

UPDATE 22. April, 14.59 Uhr: Im Landkreis München wurden seit Dienstag 14 weitere Fälle einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus bestätigt. Damit gibt es seit Meldung des ersten Falls im Landkreis München am 4. Februar 2020 insgesamt 1202 bestätigte Infektionsfälle (Stand: 22.04.2020, 12:30 Uhr).

Seit dem 26. März 2020 wurden insgesamt 23 Todesfälle bestätigt.

Insgesamt gelten 1009 Personen als statistisch genesen. Darin enthalten sind alle Personen, bei denen der Beginn der Quarantäne 14 Tage oder länger zurückliegt. Die tatsächliche Krankheitsdauer variiert, daher kann es in Einzelfällen sein, dass Personen auch nach Ablauf der zwei Wochen noch Symptome haben, andere Infizierte sind bereits nach wenigen Tagen wieder gesund.

Fallzahlen nach Altersgruppen insgesamt:

  • 0 bis 4 Jahre: 13 Infizierte
  • 5 bis 14 Jahre: 39 Infizierte
  • 15 bis 34 Jahre: 276 Infizierte
  • 35 bis 59 Jahre: 540 Infizierte
  • 60 bis 79 Jahre: 185 Infizierte
  • älter als 80 Jahre: 149 Infizierte

Corona im Landkreis München: Gemeinden starten Aktionen zum Nähen von Schutzmasken

UPDATE 22. April, 12.00 Uhr: Seit dieser Woche gilt in Bayern bereits ein Maskengebot, ab dem 27. April wird es eine Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr und in Geschäften geben.

Da im Landkreis München jedoch ein Mangel an Schutzmasken vorherrscht, rufen mehrere Gemeinden nun ihre Bürger auf, diese selbst zu nähen.

Gemeinde Pullach: Selbstgenähte Masken werden auf Spendenbasis verteilt

Einwohner in Pullach mit einer Nähmaschine werden gebeten, selbst Masken zu nähen. Die Materialien dazu stellt die Gemeinde kostenlos ab Freitag, 24. April, vor dem Rathaus, Johann-Bader-Straße 21, zur Abholung bereit.

Masken zum Schutz gegen das Coronavirus soll es künftig von Pullachern für Pullacher geben.

"Die Idee ist, dass die Masken gegen freiwillige Spenden an Pullacher ausgegeben werden sollen", erklärt Bürgermeisterin Susanna Tausendfreund (Grüne). Zur richtigen Herstellung kann die Anleitung des Klinikums Dritter Orden genutzt werden.

Abholbar seien die Masken zunächst entweder im Verkaufsraum der Raben-Apotheke, Kirchplatz 1, oder der Schubert Apotheke, Schubertstraße 2 (nicht an der Ausgabetheke). Spendendosen werden dort auch bereitstehen. Der Erlös kommt dem Isartaler Tisch zugute.

Wer noch keine eigene Schutzmaske besitzt, braucht keine Sorge zu haben: "Weiterhin ist es auch erlaubt, einen Schal oder ein Tuch zu verwenden – wichtig ist nur, dass Mund und Nase bedeckt sind", so Tausendfreund weiter.

Gemeinde Unterföhring stellt Material für 5000 Schutzmasken zur Verfügung

Bereits vor der Einführung von Maskenpflicht oder -gebot hat die Gemeinde Unterföhring gemeinsam mit dem Fachdienst Bürgerschaftliches Engagement und Innovation der Caritas Landkreis München ehrenamtliche Näherinnen und Näher in Unterföhring dazu aufgerufen, die laufende Maskenproduktion zu verstärken.

Dafür stellen Gemeinde und Caritas Material für zunächst einmal 5000 wiederverwendbare Behelfsmasken. Dieses wird im Zindlerhaus am S-Bahnhof an die Ehrenamtlichen in der Gemeinde verteilt.

"Die Gemeinde hofft, mit dieser Aktion, auch einen Wettlauf um zertifizierte Masken mit dem medizinischen Personal verhindern zu können", erklärt Bürgermeister Andreas Kemmelmeyer (PWU).

Freiwillige können sich telefonisch unter 0179/765 66 64 oder per E-Mail tanja.gernet@caritasmuenchen.de bei Tanja Gernet melden. Auch die Unterföhringer Nachbarschaftshilfe ist eingebundenund kann unter der Telefonnummer 392 918 16 oder per E-Mail an nbhufg@arcor.de kontaktiert werden.

Gräfelfinger Firma steigt auf Maskenproduktion um

Die FIRSTWear GmbH in Gräfelfing hat ihre Produktion umgestellt und fokussiert sich nun auf die Herstellung von Atemschutzmasken.

"Wir haben Freiraum geschaffen, sodass wir wöchentlich bis zu 50 000 Gesichtsmasken nähen können", erklärt Geschäftsführerin Klaudia Atelj. "Da wir den Stoff auch selber herstellen, konnten wir die Masken auch sofort nähen und verarbeiten." Auch bei der Regierung von Oberbayern habe sie sich schon angemeldet.

Gemeinsam mit der Frauenunion Gräfelfing (FU) konnte die Firma so bereits vor Ostern eine Spende an Masken und Desinfektionsmittel an das Altenheim "Rudolf und Maria Gunst"-Haus in der Gemeinde übergeben.

Ochmaa Göbel (li.) und Klaudia Atelj (re.) bei der Übergabe der Masken an das "Rudolf und Maria Gunst"-Haus in Gräfelfing.

"Die Frauenunion Gräfelfing möchte in diesen schwierigen Corona-Zeiten für einen karitativen Zweck einen kleinen, aber wichtigen Beitrag leisten", erklärt Ochmaa Göbel (CSU), Vorsitzende der Frauenunion.

Corona im Landkreis München: Aktuelle Fallzahlen im Landkreis

UPDATE 21. April, 12.00 Uhr: Seit Montag wurden im Landkreis München 18 weitere Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt. Damit gibt es seit Meldung des ersten Corona-Falls im Landkreis am 4. Februar 2020 insgesamt 1188 bestätigte Fälle (Stand: 21.04.2020, 12:00 Uhr).

Insgesamt gelten 958 Personen als statistisch genesen. In dieser Zahl enthalten sind alle Personen, bei denen der Beginn der Quarantäne 14 Tage oder länger zurückliegt. Die tatsächliche Krankheitsdauer variiert, daher kann es in Einzelfällen sein, dass Personen auch nach Ablauf der zwei Wochen noch Symptome haben, andere Infizierte sind bereits nach wenigen Tagen wieder gesund.

Weitere Todesfälle gab es nicht.

Fallzahlen nach Altersgruppen insgesamt:

  • 0 bis 4 Jahre: 13 Infizierte
  • 5 bis 14 Jahre: 39 Infizierte
  • 15 bis 34 Jahre: 270 Infizierte
  • 35 bis 59 Jahre: 536 Infizierte
  • 60 bis 79 Jahre: 183 Infizierte
  • älter als 80 Jahre: 147 Infizierte

Corona im Landkreis München: Siebter Todesfall in Pflegeeinrichtung bestätigt

UPDATE 20. April, 13.30 Uhr: Im Zusammenhang mit dem Coronavirus ist es zu einem weiteren Todesfall im Landkreis München gekommen.

Bei der Verstorbenen handelt es um eine hochbetagte Frau von über 90 Jahren, die in einem Pflegeheim gelebt hat. Es ist der bisher siebte Todesfall in diesem Zusammenhang in einer Pflegeeinrichtung im Landkreis München. Die Gesamtzahl der Verstorbenen aufgrund des Coronavirus im Landkreis erhöht sich damit auf 23.

Im Landkreis München wurden seit Sonntag zehn weitere Fälle einer Infektion mit dem Coronavirus bestätigt. Damit gibt es nun insgesamt 1170 bestätigte Infektionsfälle (Stand: 20. April, 12.30 Uhr).

Insgesamt gelten 925 Personen als statistisch genesen. Darin enthalten sind alle Personen, bei denen der Beginn der Quarantäne 14 Tage oder länger zurückliegt.

Fallzahlen nach Altersgruppen insgesamt:

  • 0 bis 4 Jahre: 13 Infizierte
  • 5 bis 14 Jahre: 39 Infizierte
  • 15 bis 34 Jahre: 264 Infizierte
  • 35 bis 59 Jahre: 533 Infizierte
  • 60 bis 79 Jahre: 179 Infizierte
  • älter als 80 Jahre: 142 Infizierte

Corona Würmtal: WürmtalTisch startet Ausgabe von Lebensmittelgutscheinen

UPDATE 20. April, 12.00 Uhr: Um Bedürftigen weiterhin helfen zu können, startet der WürmtalTisch (WT) am Mittwoch, 22. April, in Gräfelfing die wöchentliche Ausgabe von Lebensmittelgutscheinen. Bereits zuvor hatte man dafür Bewohner des Würmtals um Spenden gebeten, um die Aktion finanzieren zu können.

Bedürftige können am 22. April um 11.30 Uhr auf dem Gelände des TSV Gräfelfing, Hubert-Reißner-Straße 42, erstmals unter Vorlage ihres WT-Ausweises Gutscheinkarten für das Amper-Einkaufszentrum (AEZ) in Martinsried abholen. Der Wert der Gutscheinkarte ist dabei abhängig von der jeweiligen Familiengröße.

Beim Einkaufen wird dann der Einkaufswert vom Gutschein abgebucht, der Restbetrag kann weiterhin verwendet werden.

"Wir hoffen, dass wir diese Gutschein-Ausgabe jede Woche in gleicher Weise aufrecht erhalten können", erklärt Petra Schaber vom Organisationsteam des WürmtalTisches. Noch sei dies jedoch nicht sicher, da der Spendeneingang selbstverständlich nicht vorhergesehen werden könne.

Corona Würmtal: Neurieder Gemeindeverwaltung bleibt weiterhin geschlossen

UPDATE 20. April, 11.00 Uhr: Um die Ausbreitung des Coronavirus weiterhin zu verlangsamen, bleiben Rathaus und Bauamt in Neuried vorerst geschlossen. Die Wiedereröffnung der Gemeindeverwaltung soll nun voraussichtlich am Montag, 4. Mai, erfolgen.

Zur Entzerrung der Besucherströme und der damit verbundenen Reduzierung der Ansteckungsgefahr von Bürgern und Angestellten bittet die Gemeinde, das Rathaus nur nach vorheriger Terminvereinbarung aufzusuchen. Die Neurieder sind jedoch aufgefordert, Anliegen, die sich aufschieben lassen, zu einem späteren Zeitpunkt zu erledigen.

Das Rathaus Neuried ist ab dem 4. Mai wieder für Besucher geöffnet - jedoch unter Auflagen.

Termine können telefonisch unter 089/75901-0 oder per E-Mail an poststelle@neuried.de oder direkt beim jeweiligen Sachbearbeiter vereinbart werden.

Corona im Landkreis München: Ferienfahrplan im MVV-Regionalbusverkehr gilt weiterhin

Wie die bayerische Staatsregierung bekannt gab, wird der aufgrund des Corona-Virus eingestellte Schulbetrieb im Freistaat, ab Montag, 27. April 2020, sukzessive wieder aufgenommen. Die Regionalbusse im MVV verkehren bis zu diesem Zeitpunkt weiter nach dem Ferienfahrplan. 

Gemeinsam mit den Aufgabenträgern im MVV-Regionalbusverkehr hat der Münchner Verkehrs- und Tarifverbund (MVV) vor rund vier Wochen beschlossen, zeitgleich mit den Schulschließungen im Freistaat, die Fahrpläne der MVV-Regionalbusse auf den Ferienfahrplan umzustellen. So konnte ein stabiles Angebot aufrechterhalten werden. 

Mit der nun verlängerten Einstellung des Schulbetriebs in Bayern, verkehren auch die Regionalbusse bis zunächst Sonntag, 26. April 2020, nach den Fahrplänen, die aus Ferienzeiten bekannt sind. Damit entfallen die speziell für Schüler gekennzeichneten Fahrten und Linien weiterhin. 

MVV-Geschäftsführer Dr. Bernd Rosenbusch: „An dieser Stelle meinen herzlichen Dank an alle Fahrerinnen und Fahrer sowie an unsere Fahrgäste. Wir danken Ihnen, dass Sie durch Ihr besonnenes Verhalten, die Einhaltung von Hygienemaßnahmen und Empfehlungen der Gesundheitsbehörden, Ihren Beitrag leisten, dass der öffentliche Nahverkehr im MVV bisher ohne größere Ausfälle funktionieren kann. Danke für Ihren Einsatz!“ 

Wichtige Tipps und neue Entwicklungen zu den Auswirkungen des Corona-Virus auf den öffentlichen Verkehr im MVV.

Corona im Landkreis München: Weitere Infektionen, aber auch Genesungen

Im Landkreis München wurden seit Dienstag 25 weitere Fälle einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus bestätigt. Damit gibt es seit Meldung des ersten Falls im Landkreis München am 4. Februar 2020 insgesamt 1106 bestätigte Infektionsfälle (Stand: 15.04.2020, 12:00 Uhr).

Seit dem 26. März 2020 wurden insgesamt 22 Todesfälle bestätigt.

Insgesamt gelten 762 Personen als statistisch genesen. Darin enthalten sind alle Personen, bei denen der Beginn der Quarantäne 14 Tage oder länger zurückliegt. Die tatsächliche Krankheitsdauer variiert, daher kann es in Einzelfällen sein, dass Personen auch nach Ablauf der zwei Wochen noch Symptome haben, andere Infizierte sind bereits nach wenigen Tagen wieder gesund.

Corona im Landkreis München: Ärztlichen Leiter des Führungsgruppe Katastrophenschutz benannt

In Bayern gilt aufgrund der Corona-Pandemie der Katastrophenfall. Im Zuständigkeitsbereich jedes Rettungszweckverbands (RZV) wurde daher die Funktion eines Ärztlichen Leiters Führungsgruppe Katastrophenschutz (Ärztlicher Leiter FüGK) eingerichtet. Für den RZV München übernimmt diese wichtige Funktion für München Stadt und Landkreis Dr. med. Dominik Hinzmann

Zu den Aufgaben des Ärztlichen Leiters FüGK zählen unter anderem das Betten- und Behandlungs-Kapazitätsmanagement sowie die übergeordnete Steuerung der Patientenströme aller Einrichtungen in der jeweiligen Versorgungsregion zur Bekämpfung der Corona-Pandemie

Der Ärztliche Leiter FüGK benennt für seinen Zuständigkeitsbereich Schwerpunktkrankenhäuser, die für die Behandlung von COVID-19-Patienten vorrangig zuständig sind. Bei Bedarf organisiert das Team um Dr. med. Dominik Hinzmann auch die Schaffung von Behelfskrankenhäusern, falls die vorhandenen Kapazitäten der bestehenden Krankenhäuser nicht mehr ausreichen sollten. 

Aktuell stehen im Rettungszweckverband München jedoch ca. 5.000 freie Betten zur Verfügung. Durch diese große Anzahl freier Betten in bestehenden Krankenhäusern werden wahrscheinlich in der kommenden Zeit keine Behelfskrankenhäuser in Anspruch genommen werden müssen. Der Bedarf wird regelmäßig überprüft, um bei einer Veränderung der Bettenauslastung sofort reagieren zu können.

Corona im Landkreis München: Insgesamt 22 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben 

Über das verlängerte Osterwochenende sind dem Landratsamt München insgesamt elf neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet worden, zwei Personen waren in Pflegeeinrichtungen untergebracht. 

Insgesamt sind bislang 22 Landkreisbürgerinnen und -bürger im Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorben Davon lebten fünf in Pflegeeinrichtungen. Die meisten der elf neu gemeldeten Todesfälle sind im Laufe der vergangenen Woche verstorben, wenige bereits Anfang April. 

Dauer der Erfassung von Todesfällen variiert

Meist dauert es einige Tage, bis ein Todesfall auch statistisch im Landratsamt erfasst wird. Dies liegt daran, dass die Meldewege – je nach Konstellation – unterschiedlich verlaufen. So dauert die Todesmeldung beispielsweise länger, wenn ein Patient in einem Krankenhaus verstirbt. 

Manchmal werden Verstorbene auch erst nach dem Tod auf das Coronavirus getestet. Je nach Laborkapazität kann es bis zu einer Woche oder länger dauern, bis das Ergebnis dem Landratsamt gemeldet wird. Dies kann dazu führen, dass eine Person in der Statistik erst dann als infiziert geführt wird, wenn sie bereits mehrere Tage verstorben ist.

Alter der an Corona Verstorbenen

Zwei der insgesamt 22 Verstorbenen waren zwischen 35 und 59 Jahren alt. Zehn Personen der Altersgruppe der 60- bis 79-Jährigen starben an dem Virus ebenso wie zehn Menschen, die 80 Jahre oder älter waren. Todesfälle in der Altersgruppe der 0- bis 34-Jährigen gibt es im Landkreis München keine.

Corona im Landkreis München: Krankheitsdauer mit Corona kann variieren

Im Landkreis München wurden seit Montag 5 weitere Fälle einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus bestätigt. Damit gibt es seit Meldung des ersten Falls im Landkreis München am 4. Februar 2020 insgesamt 1081 bestätigte Infektionsfälle (Stand: 14.04.2020, 12:00 Uhr).

Seit dem 26. März 2020 wurden insgesamt 11 Todesfälle bestätigt.

Insgesamt gelten 749 Personen als statistisch genesen. Darin enthalten sind alle Personen, bei denen der Beginn der Quarantäne 14 Tage oder länger zurückliegt. 

Die tatsächliche Krankheitsdauer variiert, daher kann es in Einzelfällen sein, dass Personen auch nach Ablauf der zwei Wochen noch Symptome haben, andere Infizierte sind bereits nach wenigen Tagen wieder gesund.

Corona im Landkreis München: Landratsamt richtet zwei Isolationsunterkünfte für Asylbewerber ein

UPDATE 9. April, 18.00 Uhr: Das Coronavirus breitet sich im Landkreis München weiter aus. Mittlerweile sind fast 1000 Infizierte bestätigt. Besonders schwierig ist die Situation in Asylbewerber-Unterkünften.

Um die Verbreitung dort besser kontrollieren und die Bewohner vor Infizierten und Kontaktpersonen besser schützen zu können, hat das Landratsamt München nun in Zusammenarbeit mit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BIMA) sowie der Bundeswehr kurzfristige Lösungen für zwei Einrichtungen entwickelt.

Ziel sei es, die Einhaltung von Quarantäne zu ermöglichen und dem Trennungsgebot Rechnung tragen zu können, wie eine Sprecherin erklärt.

Haar: Isolationsunterkunft für Asylbewerber eingerichtet

In Haar konnte in Abstimmung mit der BIMA, die das Areal verwaltet, kurzfristig auf dem zuletzt vom Bundesnachrichtendienst genutzten Gelände an der Wasserburger Straße eine Quarantäne-Unterkunft eingerichtet werden.

Infizierte Asylbewerber können dort ab sofort die Zeit der häuslichen Isolation verbringen, um andere Bewohner ihrer Unterkunft nicht anzustecken. Dorthin verlegt werden sollen nur infizierte Personen, die keine oder nur geringe Krankheitssymptome aufweisen. Aktuell stehen 26 Plätze in Einzelzimmern zur Verfügung. Ein Sicherheitsdienst ist rund um die Uhr vor Ort.

Unterhaching: Unterkunft für Asylbewerber in Kontakt mit Infizierten wird gebaut

Eine weitere Unterkunft zur Unterbringung von Asylbewerbern - hauptsächlich Kontaktpersonen - entsteht zudem aktuell in Unterhaching am Rande des Bundeswehrgeländes an der Biberger Straße.

Die Unterkunft in Containerbauweise soll nach derzeitigem Stand Platz für bis zu 264 Personen bieten und ausschließlich Flüchtlinge beherbergen, die sich aktuell bereits im Landkreis aufhalten.

Sie soll voraussichtlich Ende April fertiggestellt werden. Auch hier wird dann rund um die Uhr ein Sicherheitsdienst vor Ort sein.

Corona im Landkreis München: Über 500 Patienten gelten als geheilt

UPDATE 9. April, 11.45 Uhr: Im Landkreis München wurden seit Mittwoch 31 weitere Fälle einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus bestätigt. Damit gibt es seit Meldung des ersten Falls im Landkreis München am 4. Februar 2020 insgesamt 994 bestätigte Infektionsfälle (Stand: 9. April, 11:45 Uhr).

Seit dem 26. März 2020 wurden insgesamt 11 Todesfälle bestätigt.

Insgesamt gelten 543 Personen als statistisch genesen. Darin enthalten sind alle Personen, bei denen der Beginn der Quarantäne 14 Tage oder länger zurückliegt. Die tatsächliche Krankheitsdauer variiert, daher kann es in Einzelfällen sein, dass Personen auch nach Ablauf der zwei Wochen noch Symptome haben, andere Infizierte sind bereits nach wenigen Tagen wieder gesund. Aktuelle Corona-Entwicklungen für die Stadt München lesen Sie übrigens in unserem gesonderten Ticker.

Fallzahlen nach Altersgruppen insgesamt: 

  • 0 bis 4 Jahre: 13 Infizierte 
  • 5 bis 14 Jahre: 37 Infizierte 
  • 15 bis 34 Jahre: 227 Infizierte 
  • 35 bis 59 Jahre: 470 Infizierte 
  • 60 bis 79 Jahre: 152 Infizierte 
  • älter als 80 Jahre: 95 Infizierte

Einen besonders starken Anstieg der Fallzahlen verzeichnete zuletzt die Gemeinde Planegg. Derzeit sind dort 47 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, vor einer Woche waren es noch 15.

In Zusammenhang stehen könnte das mit dem Corona-Ausbruch im Evangelischen Alten- und Pflegeheim. Nach Informationen der Inneren Mission München haben sich dort 15 Bewohner und 12 Mitarbeiter mit dem Virus angesteckt.

Dem Landratsamt München zufolge gibt es mittlerweile 77 mit dem Coronavirus infizierte Bewohner in sieben Alten- und Pflegeeinrichtungen im Landkreis.

In den anderen Würmtalgemeinden - Gräfelfing und Neuried - gibt es derzeit 42 beziehungsweise 20 Corona-Patienten.

In der Gemeinde Unterföhring sind es aktuell 24 Infizierte.

Corona Würmtal: VdK Planegg-Gräfelfing verschiebt sämtliche Veranstaltungen

UPDATE 9. April, 11.00 Uhr: Aufgrund der Entwicklung des Coronavirus muss der Ortsverband Planegg-Gräfelfing des Sozialverbands VdK bis auf Weiteres sämtliche geplante Veranstaltungen ausfallen lassen. Dies teilte der Ortsvorsitzende Peter Kirschning mit.

"Die derzeitige Situation zwingt uns im Hinblick auf die Gesundheit unserer Mitglieder dazu", erklärt Kirschning. Dies solle jedoch nicht als Absage verstanden werden: "Wir haben unser Programm zwar vorerst storniert, jedoch werden wir, wenn es die Behörden erlauben, dieses zu einem späteren Zeitpunkt, eventuell schon zur Jahresmitte, wieder aufnehmen."

Corona im Landkreis München: Lieferung von Schutzkleidung angekündigt - weitere Ausrüstung bestellt

UPDATE 8. April, 15.00 Uhr: Wie in anderen Teilen Deutschlands und Münchens herrscht auch im Landkreis immer noch ein Mangel an Schutzkleidung wie Atemschutzmasken. Jedoch gab sich Landrat Christoph Göbel (CSU) zuversichtlich, dass die Lage besser werde: "Wir haben angekündigt bekommen, dass weitere Lieferungen auf dem Weg sind."

Auch neue Schutzkleidung wurde bestellt. Insgesamt 620 000 Gesichtsmasken, 34 000 Handschuhe, rund 3600 Schutzanzüge und knapp 2500 Schutzbrillen, sogenannte Face-Shields, seien angefordert worden, so Göbel. Besonders im Hinblick auf die Anzüge herrsche laut Landrat jedoch immer noch ein Mangel: "Wir brauchen eine erheblich höhere Anzahl an Schutz-Overalls, um den Bedarf abzudecken."

Zudem sei man darum bemüht Überziehschuhe und mehr Desinfektionsmittel zu organisieren. Gerade letzteres sei jedoch nicht einfach zu bekommen, erklärt Göbel.

Corona im Landkreis: Zusätzliche Untersuchungsstandorte werden eingerichtet

Im Kampf gegen das Coronavirus sollen zusätzliche Untersuchungsstandorte helfen. Bereits jetzt hatten einige der Teststationen über zu geringe Testzahlen berichtet. "Die zusätzlichen Standorte sollen in allen Regionen des Landkreises eingerichtet werden", verrät Landrat Göbel.

Damit wären je ein zusätzlicher nördlicher, südlicher, östlicher und westlicher Standort zum Testen vorhanden. "Hier sollen dann auch Reihentests für etwa mehrere Pflegeheim-Mitarbeiter möglich sein", erklärt der Landrat.

Genaue Angaben zu Standorten und Inbetriebnahme der Stationen konnte er noch nicht machen, jedoch rechnet Göbel mit einem zeitnahen Beginn: "Wir gehen davon aus, nach Ostern damit zu starten."

Corona Würmtal: Neuried öffnet zusätzlichen provisorischen Wertstoffhof

UPDATE 8. April, 12.00 Uhr: Um die Zu- und Abfahrt zur Entsorgung von Wertstoffabfällen besser zu koordinieren hat die Gemeinde Neuried ein Ausweichgelände am Haderner Weg 5-7 entsprechend eingerichtet.

Bis zum Ende der Ausgangsbeschränkungen können dort ebenfalls Wertstoffe abgegeben werden. Die Einfahrt zum ehemaligen Feuerwehrgelände führt über die Schranke.

Hier gelten einige Einschränkungen, die es zu beachten gilt:

  • Auf dem Gelände selbst dürfen sich maximal drei Fahrzeuge auf einmal aufhalten. Hierzu zählen auch Personen mit Schubkarre oder Fahrradanhänger. Die Fahrzeuge haben das Gelände nach getaner Entsorgung zügig wieder zu verlassen.
  • Es muss mit Wartezeiten gerechnet werden, ein Warten auf der Münchner Straße ist jedoch nicht möglich.
  • Auf dem provisorischen Gelände können keine Wertstoffe entnommen werden.
  • Jede Anlieferung darf maximal einen Kubikmeter Volumen haben. Im Zweifelsfall empfiehlt die Gemeinde lieber mehrmals zu kommen.
  • Es wird kein Grüngut angenommen. Dies ist nur bei der Grüngutannahme in der Gautinger Straße 53 möglich.
  • Der Mitarbeiter vor Ort ist angewiesen nicht im engen Kontakt zu helfen und den Mindestabstand zu wahren. Aus diesem Grund rät die Gemeinde, zum Entladen Angehörige mitzunehmen.

Erstmals wird der neue Wertstoffhof am Donnerstag, dem 9. April, von 12 bis 18 Uhr geöffnet sein. Am Karsamstag bleibt er geschlossen. In den folgenden Wochen soll das Ausweichgelände immer dienstags und freitags von 14 bis 18 Uhr sowie samstags zwischen 9 und 13 Uhr geöffnet sein.

Corona Würmtal: Neurieder helfen jetzt auch beim Lernen

UPDATE 7. April, 18.20 Uhr: Seit die Schulen wegen des Coronavirus geschlossen sind, geht Lernen nur noch im Homeschooling. Doch nicht jedem fällt das eigenständige Lernen leicht.

In Neuried geht darum jetzt ein neues Hilfsnetzwerk an den Start. Dabei werden Lernpaten - etwa Studenten, Schüler höherer Klassen oder andere an Nachhilfe Interessierte - an diejenigen vermittelt, die beim Schulstoff Hilfe benötigen. Gelernt wird ausschließlich über Online-Tools.

Helfer und Interessierte können sich beimVerein "Wir in Neuried" für das Lernnetzwerk anmelden - am besten per E-Mail an lernnetzwerk@wir-in-neuried.de .

Bereits Ende März hat der Verein zusammen mit der Gruppe "Neurieder helfen Neuriedern" auch eine Einkaufsservice-Hotline eingerichtet.

Corona Würmtal: Lebensmittelgutscheine sollen Tafel-Besuchern in Krise helfen

UPDATE 7. April, 13.20 Uhr: Gut 140 Bedürftige stehen auf den Listen des WürmtalTisches. Seit die Tafel vor drei Wochen ihre Lebensmittelausgabe wegen der Corona-Krise einstellen musste, müssen diese ohne Unterstützung auskommen.

Das will das Organisationsteam um Petra Schaber jetzt ändern - auch, wenn die Tafel nach derzeitigem Stand am 22. April wieder öffnen könnte. "Derzeit plant der WürmtalTisch in einer Kooperation mit der Würmtal-Insel ein Lebensmittel-Gutschein-System aufzubauen, für den Fall, dass die Lebensmittelausgabe doch nicht so bald wieder aufgenommen werden kann."

Joachim Schrader und Petra Schaber bei Lebensmittelausgabe. Seit Mitte März ist diese vorübergehend eingestellt, weil fast alle Helfer über 65 Jahre alt sind - und damit Corona-Risikogruppe.

Dafür bittet der WürmtalTisch jetzt um Spenden aus der Bevölkerung. "Die Geldbeträge werden entweder für den Kauf von Gutscheinen verwendet oder, wenn der Normalbetrieb inzwischen wieder aufgenommen werden kann, für den Zukauf von Lebensmitteln." Denn bei einer Wiedereröffnung rechnet die Tafel sowohl mit einer größeren Kundenzahl als auch mit einem geringeren Angebot kostenlos zur Verfügung gestellter Waren. 

Weil fast alle Freiwilligen des WürmtalTisches älter als 65 Jahre sind, war die Lebensmittelausgabe schon Mitte März eingestellt worden. Ob es am 22. April weitergehen kann, hängt von der weiteren Entwicklung der Epidemie und den politischen Entscheidungen dazu ab.

Gautinger Gemeindeverwaltung wegen Corona-Fall im Notmodus

UPDATE 7. April, 12.40 Uhr: Personalengpass im Gautinger Rathaus: Nachdem sich Mitarbeiter der Verwaltung mit dem Coronavirus infiziert haben und ihre Kontaktpersonen unter Quarantäne gestellt werden mussten, ist vor allem im Einwohnermeldeamt die Situation angespannt. 

"Hier kommt es momentan zu wesentlichen Verzögerungen im Arbeitsablauf", so die Gemeinde. Sie bittet darum, verstärkt die Online-Dienste auf der Homepage zu nutzen. Allerdings könne auch die Bearbeitung von Online-Anträgen oder Anliegen aufgrund der Personalsituation länger dauern als normalerweise.

Bürgermeisterin Brigitte Kössinger (CSU) appelliert zudem an die Gautinger, vor dem Gang zum Rathaus in jedem Fall unter Telefon 089/ 893370 einen Termin zu vereinbaren.

Corona in Planegg: Teststation bei Archiv der Staatsbibliothek

UPDATE 7. April, 12.30 Uhr: Auch in Planegg werden die Planungen für eine Corona-Teststation immer konkreter. Wie die Gemeinde jetzt mitteilte, soll die Drive-In-Station auf dem Gelände des Archivs der Staatsbibliothek eingerichtet.

In Planegg wird eine Corona-Teststation auf dem Gelände des Archivs der Staatsbibliothek eingerichtet.

"Das Testzentrum wird jedoch erst in Betrieb gehen, wenn die Anzahl der zu testenden Bürger von den drei Arztpraxen, die aktuell Tests durchführen, nicht mehr bewältigt werden kann", so die Gemeinde weiter. In dem Fall könne die Station sofort in Betrieb genommen werden.

Bürger, die von ihren Hausärzten einen Test-Termin erhalten haben, können über die Bräuhausstraße 1 auf das Gelände fahren. Der Corona-Test selbst findet in einem überdachten Bereich statt. Die Ausfahrt erfolgt über das Tor in der Bahnhofstraße gegenüber der Kirche St. Elisabeth.

In dieser Einfahrt sollen Planegger, die von ihrem Hausarzt einen Termin erhalten haben, aus ihrem Auto heraus auf das Coronavirus getestet werden.

Insgesamt hätten sich zehn Ärzte beziehungsweise deren medizinisch geschultes Personal aus Planegg und Martinsried bereit erklärt, die Station zu bestimmten Tageszeiten zu besetzen.

Corona im Landkreis München: Unterföhringer Bürgerfest abgesagt

UPDATE 7. April, 10.30 Uhr: Nachdem bereits sämtliche gemeindliche Veranstaltungen bis Ende Mai aufgrund von Covid-19 abgesagt wurden, findet nun auch das für Ende Juni geplante diesjährige Bürgerfest in Unterföhring nicht statt. Diese Entscheidung traf der Koordinierungsstab der Gemeinde, in dem neben Bürgermeister Andreas Kemmelmeyer (PWU) und weiteren Verwaltungsspitzen auch die Kommandantschaft der Unterföhringer Feuerwehr vertreten ist.

„Wir haben es uns wahrlich nicht leicht gemacht“, meint der Bürgermeister, „weil wir uns doch alle genauso drauf gefreut haben wie die Bürgerinnen und Bürger.“ Aber wenn man die Zahl der Neuinfektionen auch nach einer eventuellen Lockerung der Regeln niedrig halten wolle, dann könne man auf absehbare Zeit solche großen Veranstaltungen im vollen Bierzelt und mit Seniorenprogramm nicht stattfinden lassen.

Um einen Ersatztermin bemühe man sich, wie Kemmelmeyer versichert: "Wenn es erlaubt und wieder sinnvoll ist, finden wir in Unterföhring später immer noch einen Grund und eine Möglichkeit zu feiern."

Corona im Landkreis München: Unterföhring sagt sämtliche gemeindliche Veranstaltungen bis Ende Mai ab

UPDATE 6. April, 13:30 Uhr: Um die weitere Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen hat die Gemeinde Unterföhring sämtliche gemeindliche Veranstaltungen bis Ende Mai abgesagt. „So traurig dieses Vorgehen ist, es ist der einzig vernünftige Weg, wenn wir die Infektionszahlen unten halten wollen“, meint Bürgermeister Andreas Kemmelmeyer (PWU).

Die Absagen betreffen unter anderem das Bürgerhaus inklusive Bibliothek sowie Veranstaltungen in den Räumlichkeiten des Feringahauses. Auch die Sitzung des Gemeinderats am 23. April sowie sämtliche Ausschusssitzungen werden nicht stattfinden. „Stand heute haben wir keine unabdingbaren Themen zu behandeln“, erklärt der Bürgermeister. Die für den 14. Mai geplante konstituierende Sitzung des neuen Gremiums solle jedoch wie geplant stattfinden.

Das Café Valentin und weitere Gaststätten in Unterföhring bieten indes von Montag bis Freitag zwischen 12 und 13 Uhr Essen zum Mitnehmen für Senioren an. Auch die Unterföhringer Tafel ist weiterhin aktiv und versorgt bedürftige Bürger mittwochs mit Lebensmitteln.

Auch der Unterföhringer Wertstoffhof hat seit diesem Wochenende wieder geöffnet. Die Gemeinde bittet jedoch, ihn nur zu nutzen wenn es dringend erforderlich ist. Es dürfen sich immer nur drei Kunden gleichzeitig im Hof aufhalten, die den vorgeschriebenen Mindestabstand zueinander einhalten müssen.

Corona im Landkreis München: Gemeinde Unterföhring startet Hilfsprogramm

Unter dem Motto "Unterföhring hält Abstand und trotzdem zusammen" bietet die Gemeinde Unterföhring verschiedene Hilfsdienste an.

Rund 60 von der Gemeinde koordinierte ehrenamtliche Helfer gehen mit dem Hund Gassi, kaufen ein, holen Rezepte vom Arzt oder Medikamente von der Apotheke, sie lesen am Telefon vor, holen eine warme Mahlzeit von einem Café oder einer Wirtschaft ab und bringen sie vor die Haustür.

Unterföhringer jeden Alters, die Unterstützung brauchen, können sich montags bis freitags in der Zeit von 8 bis 16 Uhr an die Koordinatoren der Gemeindeverwaltung wenden. Erreichbar sind die Helfer unter der E-Mail-Adresse hilfen@unterfoehring.de und folgenden Telefonnummern:

  • 089/950 81 723
  • 089/950 81 724
  • 089/950 81 725

Weil es gerade in dieser Zeit auch Betrüger gebe, die die Notsituation anderer ausnutzen, weist die Gemeinde auch darauf hin, dass die Kontakte zu Helfern immer von den Mitarbeitern der Gemeinde vermittelt werden. Im Zweifelsfall solle man sicherheitshalber noch einmal unter den angegebenen Telefonnummern nachfragen.

Corona Würmtal: Kraillinger Firma arbeitet an 3D-Druckanleitungen für Schutzausrüstung 

UPDATE 3. April, 16.30 Uhr: Die Firma EOS, nach eigenen Angaben weltweit führender Technologieanbieter im industriellen 3D-Druck von Metallen und Kunststoffen, wird im Kampf gegen das Coronavirus aktiv. Das in Krailling ansässige Unternehmen will die Entwicklung von medizinischer Schutzausrüstung aus dem 3D-Drucker vorantreiben.

So hat EOS eine Online-Plattform eingerichtet, auf der Informationen und Dateien zum Druck von Beatmungsmasken-Ventilen oder hygienischen Türklinken ausgetauscht und kostenlos heruntergeladen werden können. 

Auf der Grundlage von 3D-Druck könnten kritische Engpässe schneller behoben werden, so EOS. "Darüber hinaus wird die Erweiterung der traditionellen Fertigung beschleunigt und weitere Engpässe in der Lieferkette können durch die digitale Fertigung beseitigt werden."

Vor allem im Landkreis München ist die Versorgung mit Schutzausrüstung gegen das Coronavirus lautLandrat Christoph Göbel noch "sehr weit vom Idealzustand" entfernt.

EOS zufolge wird jeder Beitrag auf der Online-Plattform von einem globalen Expertenteam vorab geprüft. Damit werde sichergestellt, "dass er den hohen medizinischen Standards entspricht, die in einer Pandemie benötigt werden", so das Kraillinger Unternehmen.

Auch am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt im nahegelegenen Oberpfaffenhofen arbeiten Tüftler an 3D-Drucklösungen gegen den Mangel an Schutzkleidung.

Corona im Landkreis München: Fast 250 Patienten gelten als geheilt

Das Landratsamt München hat die neuesten Zahlen von Coronavirus-Infektionen bekannt gegeben. So wurden seit Donnerstag 48 weitere Fälle gemeldet, damit gibt es derzeit 783 bestätigte Ansteckungen (Stand, 3. April 12 Uhr).

Davon gelten aber inzwischen 249 Patienten als geheilt - zumindest statistisch. In diesen Fällen liegt der Beginn der Quarantänezeit mehr als 14 Tage zurück. Je nach Einzelfall können die Symptome aber trotzdem noch anhalten - oder schon lange abgeklungen sein. Eine Meldepflicht für Genesene gibt es nicht.

Im Würmtal sind aktuell 67 Infizierte bekannt, davon 31 in Gräfelfing, 17 in Neuried und 19 in Planegg.

Im Landkreis Starnberg, zu denen die Würmtalgemeinden Krailling und Gauting gehören, gibt es inzwischen 385 Coronavirus-Fälle (Stand, 3. April).

Corona im Landkreis München: Viele Regelbrüche - Landrat bittet Bürger, wirklich daheim zu bleiben

UPDATE 3. April, 11.30 Uhr: Das Frühlingswetter lockt auch im Landkreis München die Bürger zunehmend an die frische Luft. Im Landratsamt sieht man das mit einem gewissen Argwohn, denn es kommt immer wieder zu Verstößen gegen die geltenden Ausgangsbeschränkungen.

So sei im Kreis allein am vergangenen Wochenende eine höhere zweistellige Zahl von Platzverweisen von der Polizei ausgesprochen worden. Besonders betroffen waren dabei Erholungsgebiete wie der Forst Kasten und die Isarauen oder die Badeseen im Landkreis. Etwa seien "teils über Stunden Picknicks im Grünen" veranstaltet worden.

"Bleibt's dahoam" - mit selbstgestalteten Bannern appellieren die Würmtaler an sich selbst.

Darum betont das Landratsamt: "Auch, wenn Sport, Spazieren gehen und Bewegung an der frischen Luft alleine oder mit Angehörigen des eigenen Hausstands weiterhin erlaubt sind, ist darauf zu achten, die Aufenthalte im Freien so kurz wie möglich zu halten und sich dabei nur im näheren Umfeld der eigenen Wohnung zu bewegen."

Gleichzeitig warnt Landrat Christoph Göbel davor, sich durch jüngeres Alter oder das Tragen eines einfachen Mund-Nasen-Schutzes in falscher Sicherheit zu wiegen. "Der wirksamste Schutz in diesen Tagen ist und bleibt die soziale Distanz."

Corona Würmtal: Todesfall nach Ausbruch im Altenheim Planegg

UPDATE 2. April, 18 Uhr: Im Evangelischen Alten- und Pflegeheim in Planegg hat es einen Todesfall einer Coronavirus-Betroffenen gegeben. "Die 97-Jährige lag schon im Sterben, als bei ihr zusätzlich noch Symptome der Viruserkrankung auftraten. Ein Test ergab dann ein positives Ergebnis", teilte der Einrichtungsträger, eine Tochtergesellschaft der Inneren Mission München, mit. Damit gibt es im gesamten Landkreis München derzeit zehn Corona-Todesfälle.

In der Planegger Einrichtung haben sich nach aktuellem Stand insgesamt sechs Bewohner mit dem Coronavirus infiziert. Diese hätten alle Symptome wie Fieber und Husten gezeigt. Inzwischen werden alle Bewohner und Mitarbeiter auf Covid-19 getestet.

Zusätzliche Schutzausrüstung für das Pflegepersonal wurde über den Katastrophenschutz dringend angefordert. "Bis diese eintrifft, kann sich das Haus noch aus den Vorräten des Trägers bedienen", so die Innere Mission.

Dem Landratsamt München zufolge gibt es Coronavirus-Ausbrüche in vier Alten- und Pflegeeinrichtungen im Landkreis.

Corona im Landkreis München: Neue Fälle einer Infektion mit Coronavirus

UPDATE 2. April, 14 Uhr: Im Landkreis München wurden seit Mittwoch 60 weitere Fälle einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus bestätigt. Damit gibt es dem Landratsamt zufolge insgesamt 735 bestätigte Erkrankungsfälle.

Laut Landrat Christoph Göbel (CSU) sind unter den bestätigten Fällen auch 175 Patienten, die höchstwahrscheinlich wieder genesen sind.

Im Würmtal selbst sind in Gräfelfing aktuell 29 Personen infiziert. In Neuried sind 16 und in Planegg 17 Menschen erkrankt.

Mittlerweile sind 21 Corona-Teststationen für 28 Gemeinden in Betrieb. Einsatzbereit sind laut dem Landrat jetzt auch die Corona-Teststationen in Neuried und Höhenkirchen.

Wie die Gemeinde Neuried auf Nachfrage von Hallo erklärt, werde am Gelände des TSV Neuried aber noch nicht getestet.

Die Corona-Teststation beim TSV Neuried ist jetzt einsatzbereit.

Schwierigkeiten mit der Versorgung von Schutzausrüstung

Probleme im Landkreis München gibt es vor allem mit der Versorgung mit Schutzausrüstung. Zwei Lieferungen hängen gerade bei Zoll fest. Normalerweise sei der Freistaat Bayern für die Versorgung zuständig. Der Landkreis hat allerdings schon angefangen, selbst Ausrüstung zu bestellen. "Hunderttausende Sachen fehlen noch. Ein bisschen was ist gekommen, aber es ist immer noch viel zu wenig da", erklärt das Landrat Göbel. Priorität liege auf der Versorgung der Alten- und Pflegeheime

Vor allem sogenannte Face Shields sind schwierig zu bekommen. Mittlerweile gibt es eine Vereinbarung mit einer Garchinger Firma, die diese für den Landkreis produzieren soll, teilte Landrat Göbel mit. "Wir sind im Reaktionsmodus, das ist nicht sehr befriedigend. Wir sind noch sehr weit vom Idealzustand entfernt."

Corona im Landkreis München: Dr. Oliver Abbushi als Versorgungsarzt für den Landkreis München benannt 

Damit während der aktuellen Lage auch die ambulante Arztversorgung im aktuellen Katastrophenfall sichergestellt ist, werden in ganz Bayern von allen Landräten und Oberbürgermeistern sogenannte "Versorgungsärzte" eingesetzt. Der Versorgungsarzt für den Landkreis München ist Dr. Oliver Abbushi. Das teilte das Landratsamt München in einer Pressemitteilung mit.

Dr. Oliver Abbushi ist der Versorgungsarzt im Landkreis München.

Die wesentliche Aufgabe der benannten Ärzte ist es, eine ausreichende Versorgung im jeweiligen Zuständigkeitsbereich mit ärztlichen Leistungen zu planen und zu koordinieren. Der Versorgungsarzt ist dabei unmittelbar an die örtliche Katastrophenschutzbehörde angebunden. So können von ihm beispielsweise Konzepte zur ambulanten Behandlung von COVID-19-Patienten vorgegeben und auch das hierfür erforderliche Personal rekrutiert werden. 

Aufgaben des Versorgungsarzts in der Coronakrise

Dr. Oliver Abbushi trifft alle notwendigen Maßnahmen, um die ärztliche Grundversorgung im Katastrophenfall aufrechtzuerhalten. Die Versorgungsärzte sollen ihre Aufgaben – soweit möglich – im Konsens mit den niedergelassenen Ärzten vor Ort und den ärztlichen Standesorganisationen sowie insbesondere im Benehmen mit der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns bzw. der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Bayerns erfüllen. 

Im Fall der Fälle müssen die geplanten Maßnahmen im Einzelfall aber auch mittels Anordnung umgesetzt werden können, wenn ein Konsens darüber vor Ort nicht oder nicht rechtzeitig erzielt werden kann. Dies kann zum Beispiel dann der Fall sein, wenn vor Ort keine Einigung über Konzepte zur ambulanten Behandlung von COVID-19-Patienten möglich ist oder sich auf freiwilliger Basis nicht ausreichend Personal für die örtlichen Test- und ggf. Behandlungszentren oder für die Aufrechterhaltung der ärztlichen Grundversorgung gewinnen lässt. Arbeitsstab wird bereitgestellt. 

Kassenärztliche Vereinigung Bayern und ärztlichen Kreis- und Bezirksverbände stellen Personal

Dem Versorgungsarzt wird ein Arbeitsstab zugeordnet, dem die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB) sowie die ärztlichen Kreis- und Bezirksverbände auf Anforderung des Versorgungsarztes ausreichendes und geeignetes Personal zu stellen haben. Die Mitarbeiter des Arbeitsstabs unterstehen insoweit ausschließlich den Weisungen des Versorgungsarztes, der Versorgungsarzt untersteht den Weisungen des Landrats. 

Werdegang des Versorgungsarzts für den Landkreis München

Dr. Oliver Abbushi ist Facharzt für Innere und Allgemeinmedizin und leitet eine Hausarztpraxis in Oberhaching. Er studierte Medizin in Göttingen, Berlin und München, promivierte an der Charité zu Berlin und arbeitete unter anderem am Klinikum rechts der Isar und im Krankenhaus München Schwabing. Seit November 2014 ist er außerdem Vorsitzender des Bayerischen Hausärzteverbands München Stadt und Land.

Corona im Landkreis München: Zwei weitere Todesfälle durch das Landratsamt bestätigt

Update: 01. April, 13.33 Uhr:  Im Landkreis München wurden seit Dienstag 49 weitere Fälle einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus bestätigt. Damit gibt es im Landkreis München insgesamt 675 bestätigte Erkrankungsfälle. 

Zudem wurden zwei weitere Todesfälle gemeldet. Es handele sich dabei um zwei Männer Ende 70. Damit steigt die Zahl der Todesfälle seit dem 26. März auf acht bestätigte Fälle an.

Corona im Landkreis München: Landratsamt bestätigt sechs Todesfälle

Update: 31. März, 15.00 Uhr: Drei weitere Bewohner des Landkreises München sind nach Angaben des Landratsamts am Wochenende an dem Coronavirus gestorben. Insgesamt liegt die Zahl der Todesfälle damit bei sechs. 

Bei den jüngsten Opfern handelt es sich demnach um eine "weit über 80 Jahre alte" Frau und einen Mann Mitte 70. Beide seien in Münchner Kliniken verstorben. Ob sie an Vorerkrankungen litten ist derzeit nicht bekannt.

Zudem habe es einen weiteren Todesfall in einer Pflegeeinrichtung in Ismaning gegeben. Dort war bereits am vergangenen Donnerstag ein hochbetagter Bewohner "höchstwahrscheinlich an Covid-19" verstorben. 

In der Einrichtung seien inzwischen alle Bewohner und Mitarbeiter auf das Coronavirus getestet worden: Zehn Pfleger sowie elf zu Pflegende hätten sich den Untersuchungen zufolge damit infiziert.

Aktuell liegt die Zahl der Infizierten mit dem Coronavirus im Landkreis bei 626 (Stand: Dienstag, 31. März, 15 Uhr). 

Auch in den Würmtalgemeinden steigt die Zahl der Krankheitsfälle immer weiter an: Inzwischen sind es 27 in Gräfelfing, 15 in Planegg und zwölf in Neuried.

Corona im Landkreis München: Nur noch Notfallreserve mit Schutzausrüstung

UPDATE 31. März, 10.13 Uhr: 1100 Schutzanzüge, 1500 LiterDesinfektionsmittel, 3800 Einmalhandschuhe und 9000 Schutzmasken haben die Feuerwehren im Landkreis München in den vergangenen Tagen an Ärzte, Pflegeeinrichtungen, Krankenhäuser und Pflegedienste ausgeliefert.

Um medizinische Produkte im Landkreis sinnvoll zu verteilen, hat die Kreisbrandinspektion München Land eine Online-Plattform aufgebaut. Dort können sich Pflegedienstleister, Kliniken und Ärzte registrieren und ihren Bedarf melden. 

Das Portal läuft seit einer Woche. Laut Kreisbrandinspektion gingen bisher 530 Bestellungen von 420 Nutzern ein.

Jetzt zieht Kreisbrandmeister Markus Böhmfeld eine düstere Bilanz: "Derzeit ist der Zulauf von Waren sehr gering, daher sind die Produkte bis auf eine Notfallreserve aktuell vergriffen, sobald neue Lieferungen eintreffen, werden diese schnellstmöglich verteilt."

So kommen Masken, Kittel und Handschuhe in den Landkreis: Das Technische Hilfswerk München-Land unterstützt das zentrale Lager für Medizinprodukte des Freistaats Bayern. Die von dort an die Landkreise in Bayern verteilten Waren werden im Landkreis in einem zentralen Lager entgegengenommen und anschließend vom ABC-Zug München-Land an die Feuerwehren des Landkreises zur Ausgabe an die Bedarfsträger verteilt.

Corona Würmtal: Ärger um Ausschusssitzungen in Planegg - Grüne schreiben offenen Brief

UPDATE 30. März, 18.10 Uhr: Zwar ist auch im Würmtal ein großer Teil des öffentlichen Lebens wegen des Coronavirus zum Stillstand gekommen - in den Gemeinden tagen die Ausschüsse allerdings weiter.

In Planegg sorgt das jetzt für Ärger: Die Vertreter von Bündnis90/Die Grünen haben sich mit einem offenen Brief an Noch-Bürgermeister Heinrich Hofmann (SPD) gewandt.

Ihr Wunsch: eine Verlegung der Sitzung des Ferienausschusses am Donnerstag, 2. April, in geeignetere - sprich größere - Räumlichkeiten als den Sitzungssaal.

"Wir geben zu Bedenken, dass die Allgemeinverfügung der Bayrischen Staatsregierung unter anderem einen Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen allen Personen vorschreibt. Dies mag in einer Ausschusssitzung gerade noch machbar sein. Um der Verfügung zu genügen, dürften aber nur sehr wenige Besucher anwesend sein", heißt es in dem offenen Brief, der Hallo vorliegt.

Außerdem fordert der Ortsverband von Bündnis90/Die Grünen die Absetzung der Debatte über einen Grundsatzbeschluss zur Planung eines Bike&Ride-Gebäudes am Planegger Bahnhof.

An einem Umbau des S-Bahnhofs arbeitet die Gemeinde Planegg seit Jahren. Wegen der Coronakrise fordert der Ortsverband der Grünen nun einen zeitweiligen Stopp der Planungen.

Der Grund: Die aktuelle Coronavirus-Krise erfordere, "dass nicht dringliche Aufgaben aufgeschoben und alle Kraftanstrengungen auf die sich auftürmenden Probleme gerichtet werden". Finanzielle Verpflichtungen wie eine Vergabe des Bike&Ride-Projektes engten den Grünen zufolge den Handlungsspielraum der Gemeinde zu sehr ein.

Bürgermeister Hofmann indes, der inzwischen zu dem offenen Brief Stellung nahm, hält an der Sitzung fest. Der geforderte Mindestabstand von zwei Metern zwischen den Anwesenden werde „selbstverständlich erfüllt“ - unter anderem, weil vom Gemeinderat vorab mehrheitlich beschlossen wurde, die Sitzung an den kleineren Ferienausschuss zu delegieren. 

Im Sitzungssaal sei daher Platz für acht Gemeinderäte, zwei Verwaltungsmitarbeiter und den Bürgermeister. Zu den letzten beiden öffentlichen Sitzungen sei zudem jeweils nur ein Bürger gekommen.

Ob die vom Bürgermeister geplante Tagesordnung angenommen - und damit auch die Debatte über das Bike&Ride-Haus geführt - werde, entscheide der Ausschuss wie üblich zu Beginn der Sitzung. 

Corona Würmtal: Rathäuser Planegg, Gräfelfing und Neuried verlängern Schließung

UPDATE 30. März, 18 Uhr: Die Planegger und Neurieder müssen länger als bislang geplant zum Telefonhörer greifen, wenn sie mit ihrer Gemeindeverwaltung sprechen möchten. Beide Gemeinden verlängerten jetzt die Schließung ihrer Rathäuser.

Das Rathaus Neuried ist ab dem 4. Mai wieder für Besucher geöffnet - jedoch unter Auflagen.

In Neuried ist vorerst bis zum Gründonnerstag, 9. April, der Parteienverkehr gestoppt. Termine im Rathaus oder Bauamt können nur nach Absprache unter Telefon 089/75901-0 wahrgenommen werden. Eine Terminvereinbarung ist auch per E-Mail an poststelle@neuried.de möglich.

In Planegg wird das Rathaus sogar bis zum Ende der Osterferien am Sonntag, 19. April, geschlossen bleiben. Davon betroffen sind auch gemeindliche Einrichtungen wie der Betriebshof, Bauhof, die Bücherei, das Archiv oder das Kupferhaus.

Zu erreichen ist die Gemeindeverwaltung allerdings weiterhin per Telefon (089/89926-0) oder E-Mail (gemeinde@planegg.de).

Auch in Gräfelfing bleibt das Rathaus bis zum 19. April zu. Falls es um unaufschiebbare Angelegenheiten geht, haben die Bürger die Möglichkeit, Einzeltermine mit Sachbearbeitern zu vereinbaren.

Corona Würmtal: Krailling startet Drive-In-Teststation, Tests auch in Gräfelfing

UPDATE 27. März, 19 Uhr: Auf dem Parkplatz des neuen Feuerwehrhauses in Krailling hat am Freitag eine Drive-In-Teststation für das Coronavirus den Betrieb aufgenommen. 

Einfahrt zur Drive-in-Teststation in Krailling.

Neben Zelten ist an dem Gelände an der Pentenrieder Straße  auch ein Sanitätscontainer für gegebenenfalls weitere Untersuchungen aufgebaut.

Eine Untersuchung erfolgt aber nur nach Zuweisung durch die Kraillinger Ärzte Dr. Aulehner beziehungsweise Dr. Brechenmacher. Vorgesehen ist die Corona-Station zunächst für Kraillinger Bürger. "Wenn Kapazitäten vorhanden sind, werden auch Überweisungen an die beiden Kraillinger Ärzte aus anderen Gemeinden angenommen", teilt die Gemeinde Krailling mit.

Die Corona-Teststation an der Kraillinger Feuerwehr ist zum Teil abgeschirmt.

Geplant ist, das Drive-In-Testzentrum sowohl von 9 bis 12 als auch von 14 bis 17 Uhr zu öffnen. Derzeit wird nur am Vormittag getestet. Maximal kann pro Stunde von zwölf Personen ein Coronavirus-Abstrich gemacht werden.

Auch in Gräfelfing haben derweil die Tests begonnen. Das bestätigte Bürgermeisterin Uta Wüst gegenüber Hallo. Derzeit würden einzelne Fälle in einem Zelt am Ende der Adalbert-Stifter-Straße untersuch. Eine Zuweisung erfolgt ebenfalls nur per ärztlicher Überweisung.

Corona im Landkreis München: Landrat beklagt Mangel an Schutzkleidung

UPDATE 27. März, 12 Uhr: Im Landkreis München gibt es einen zweiten Todesfall im Zusammenhang mit Corona. Das Landratsamt teilt mit, dass in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag ein Mann, Anfang 40 und mit moderaten gesundheitlichen Vorbelastungen in einer Münchner Klinik verstorben ist. 

Die Zahl der Infektionen ist um 33 auf 462 angestiegen (Stand: Freitag, 27.03.2020, 12:15 Uhr). Dem Landratsamt zufolge gibt es in Gräfelfing 19, in Planegg zwölf und Neuried sieben Krankheitsfälle.

Bereits gestern hatte Landrat Christoph Göbel mitgeteilt, dass in einem Pflegeheim in Ismaning ein hochbetagter Bewohner "sehr wahrscheinlich" am Coronavirus gestorben ist. Es war der erste Corona-Todesfall im Landkreis München.

Ein großes Problem sei derzeit fehlende Schutzausrüstung, so Göbel. "Wir haben Schutzkleidung vor langer Zeit bestellt, aber sie kommt nicht. Unser Bestand ist längst verbraucht."  

Corona im Landkreis München: Aiwanger verspricht Material für Masken

UPDATE 27. März, 12 Uhr:  Landrat Christoph Göbel schlug Alarm: Im Landkreis München fehlen Schutzkleidung und Atemschutzmasken. Nun verkündete Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger, dass alle Landkreise Material bekommen, um Masken vor Ort selbst zu schneidern. 

Zunächst erhält jeder Landkreis eine zwölf Kilogramm schwere Vliessrolle, die für 5000 Masken reicht. Außerdem bekommt jeder Landkreis mehrer hundert Masken als Nähvorlage und Notration. Das THW liefert das Material heute noch aus. 

Corona im Landkreis München: Notfallreserve und Erstaufnahme außerhalb der Kliniken

UPDATE 27. März, 10:45 Uhr: Im betroffenen Pflegeheim in Ismaning gebe es zehn weitere Infizierte: Zehn Bewohner und acht Mitarbeiter. Die Bewohner seien alle in einer geschlossenen Abteilung untergebracht. Drei Mitarbeiter des Gesundheitsamtes seien vor Ort und testeten derzeit alle anderen Bewohner und Mitarbeiter auf das Coronavirus

Der Träger könne den regulären Betrieb derzeit noch aufrecht erhalten, aber  Göbel meint: "Ich persönlich rechne damit, dass sie bald an ihre Grenzen kommen." Deshalb will er eine personelle Reserve zur Notfallversorgung im Landkreis München aufbauen.

Darüber hinaus plant Göbel, Menschen in Hotels unterzubringen.  Das könnten beispielsweise Senioren sein, die zuhause gepflegt werden, deren Pflegedienst das aber derzeit nicht mehr erbringen kann. 

Außerdem baut der Landkreis gemeinsam mit der Stadt München Strukturen für die Erstaufnahme von Erkrankten außerhalb der Kliniken auf. 

Wolfart-Klinik in Gräfelfing für Corona gerüstet

UPDATE 26. März, 11 Uhr: Die Wolfart-Klinik in Gräfelfing  sieht sich gut für das Coronavirus gerüstet. Um für ein erhöhtes Patientenaufkommen vorbereitet zu sein, finden Operationen nur noch in Notfällen statt. 

Geschäftsführer Tilmann Götzner sagt: "Dadurch konnten wir rund 80 Prozent unserer Kapazitäten freisetzen." Es gibt eine Isolierstation mit entsprechend geschulten Personal sowie zusätzliche Beatmungsplätze.

Wegen Corona: Neuried sagt Dorffest und Ramadama ab

UPDATE 25. März, 16 Uhr: Die Neurieder werden in diesem Sommer nicht viel zu feiern haben: Das für den 11. Juli geplante Dorffest wurde jetzt aufgrund der aktuellen Lage und damit verbundenen schlechten Planungssicherheit abgesagt. Das hat am Dienstagabend der Haushaltsausschuss beschlossen.

Eindruck vom Neurieder Dorffest - die Feier fällt heuer wegen des Coronavirus aus.

"Eine rechtzeitige Absage geschieht auch im Interesse der Vereine, damit diese nicht in finanzielle Vorleistungen gehen müssen und noch rechtzeitig Verträge stornieren können, beziehungsweise erst gar nicht Aufträge vergeben", erklärt die Gemeinde das Vorgehen. 

Ob das Dorffest verschoben wird oder komplett ausfällt sei derzeit noch unklar, so Sprecherin Inke Franzen. Turnusgemäß findet das Dorffest alle zwei Jahre statt.

Ebenfalls abgesagt ist das jährliche Ramadama, das heuer am 4. April hätte stattfinden sollen. Stattdessen setzt die Gemeinde jetzt auf die Eigeninitiative der Neurieder. 

Entsprechende Ausstattung - Greifzange, Handschuhe und Warnweste - können sich die Bürger beim Umweltbeauftragten der Gemeinde abholen. Eine vorherige Terminabsprache unter Telefon 089/75901-80 ist aber nötig.

Der beim Spazierengehen gesammelte Müll wird nach Absprache ebenfalls von der Gemeinde entsorgt.

Kriminelle nutzen Corona-Tests als Vorwand für Beutezug

UPDATE 25. März, 15.30 Uhr: Die Gemeinde Krailling macht auf eine neue Diebstahls-Masche aufmerksam. Demnach seien auch im Würmtal erste Meldungen bekannt geworden, dass Kriminelle sich Zugang zu Wohnungen und Häusern verschaffen - indem sie sich alsCoronavirus-Tester ausgeben.

Dabei klingeln ein oder mehrere unbekannte Personen - zum Teil auch mit Schutzkleidung - um einen Abstrich für einen Corona-Test durchzuführen. In der Zwischenzeit versucht eine weitere Person, die Wohnung zu durchsuchen sowie Wertgegenstände oder Geld mitzunehmen.

Die Kraillinger Gemeindeverwaltung und die Polizei warnen vor dieser Masche eindringlich: "Niemand wird bei Ihnen zu Hause einen Test auf das Corona-Virus durchführen, außer Sie selber haben dies mit Ihrem Hausarzt ausgemacht!"

Auch in München sind in den vergangenen Tagen ähnliche Betrugsfälle bekannt geworden.

Corona Würmtal: Testzentren in Planegg und Neuried sind einsatzbereit

UPDATE 25. März, 15 Uhr: Im Fall der Fälle sind Planegg und Neuried gerüstet: Nach Auskunft der Gemeinden steht in den jeweiligen Orten ein Testzentrum für das Coronavirus bereit. Die Vorbereitungen dafür sind abgeschlossen.

"Das Testzentrum in Planegg wird jedoch erst in Betrieb gehen, wenn die Anzahl der zu testenden Bürger von den drei Arztpraxen, die aktuell die Tests durchführen, nicht mehr bewältigt werden kann. Das Testzentrum kann in diesem Fall unverzüglich die Arbeit aufnehmen", so die Gemeinde in einer Pressemitteilung

Bislang testen drei Planegger Ärzte bei - nicht in - ihrer Praxis Verdachtsfälle auf das Coronavirus. "Termine werden dort nur angenommen, wenn die zu testende Person von deren Hausarzt oder medizinischem Betreuer an den testenden Arzt weiterverwiesen wurde."

Wie die Coronavirus-Teststation an der Münchner Leopoldstraße könnte auch das Planegger Testzentrum aussehen.

Auch im Testzentrum würden Termine nur nach dieser Vorgabe vergeben. Dort stünden dann aber sieben zusätzliche Ärzte beziehungsweise deren medizinisch geschultes Personal zur Verfügung, welche die Station zu bestimmten Tageszeiten besetzen würden.

Die Organisation und Koordination des Testzentrums obliegt der Gemeinde. Der Aufbau würde in Zusammenarbeit mit der Freiwilligen Feuerwehr Planegg geschehen.

Schon alles aufgebaut ist hingegen in Neuried. Dort steht laut Gemeinde-Sprecherin Inke Franzen bereits seit Montag ein Spezialzelt am Gelände des TSV Neuried. Betrieben werden soll die Station aber ebenfalls erst, wenn die derzeit mit Corona-Tests beauftragten Ärzte in der Gemeinde an ihre Kapazitätsgrenze gelangen.

Die Corona-Teststation beim TSV Neuried ist jetzt einsatzbereit.

Schwierigkeiten bereiten im Würmtal allerdings Testkits für die Coronavirus-Untersuchungen: "Die Gemeinde Planegg hofft, dass es unter anderem durch das Landratsamt möglich sein wird, lieferfähige Quellen für Testkits aufzutun", heißt es von Seiten der Gemeinde. Bürgermeister Heinrich Hofmann (SPD) habe diesbezüglich bereits Kontakt mit Landrat Christoph Göbel (CSU) aufgenommen. "Noch verfügen die drei Ärzte jedoch über ein eigenes Kontingent an Testkits."

Zum Trost: Neuried hisst wegen Corona-Krise Maibaumflagge im März

UPDATE 24. März, 17.53 Uhr: Sie soll in schwerer Zeit an glückliche Tage erinnern: Der Maibaumverein Neuried hat sich in Abstimmung mit Bürgermeister Harald Zipfel (SPD) darauf verständigt, die Maibaumflagge bereits jetzt im März zu hissen und sie bis zum Ende der Coronavirus-Krise hängen zu lassen.

"Den Termin der Fahnenhissung im März geben wir nicht bekannt um keine Ansammlung von Bürgerinnen und Bürgern zu provozieren – bitte bleibt’s daheim, wir werden euch mit Videomaterial versorgen", verspricht der Verein in einer Mitteilung an seine Mitglieder.

Kann die Flagge im April wieder abgehängt werden, soll es zum 1. Mai noch ein reguläres Hissen der Flagge zum Mittagsläuten geben.

Während Corona-Krise: Volkshochschule Würmtal bietet kostenloses Online-Programm an

UPDATE 24. März, 14.42 Uhr: Durch die Coronavirus-Krise hat auch die Volkshochschule Würmtal ihren Betrieb unterbrochen - vorerst bis einschließlich 19. April. Doch die Würmtaler sollen ihren Bildungshunger in der Zeit trotzdem stillen können.

"Die vhs im Würmtal bietet ab sofort zusätzlich ein neues, kostenlosesSonderprogramm „vhs.daheim“ mit Online-Angeboten und Livestreams an, während der Zeit, in der der normale Kursbetrieb nicht möglich ist", teilt die Einrichtung mit.

Die Volkshochschule Würmtal hat wegen des Coronavirus bis voraussichtlich 19. April geschlossen.

Das Angebot werde bayernweit gesammelt und wöchentlich aktualisiert. Vorträge und Konzerte im Livestream stehen sowohl am Vormittag als auch am Abend zur Verfügung. 

Infektionsschutz bei Stichwahl: Gemeinden rüsten sich gegen Corona

UPDATE 24. März, 13 Uhr: Weniger Wahlhelfer, neue Räumlichkeiten, Handschuhe und Schutzmasken: Diese und andere Maßnahmen haben die Würmtalgemeinden getroffen, um Ansteckungen mit dem Coronavirus bei den kommunalen Stichwahlen am Sonntag, 29. März, zu vermeiden. 

In Gräfelfing, Planegg und Gauting gehen je zwei Bürgermeisterkandidaten in die Stichwahl. Im Landkreis München muss zudem der Landrat endgültig bestimmt werden. Alle Stichwahlen in Bayern werden als Briefwahlen durchgeführt.

"Wir können bei der Stichwahl den Abstand zwischen den Wahlhelfern besser gewährleisten, als bei der ersten Wahl", erklärt Gautings amtierende Bürgermeisterin Brigitte Kössinger (CSU). Während für die Gemeinderatslisten noch Barcode-Leser eingesetzt werden mussten, werde bei der Stichwahl rein analog gezählt - so dass kein Wahlhelfer dem anderen direkt über die Schulter schauen muss.

Das ermöglicht den Wahlhelfern zudem, in einzelnen Klassenräumen im Otto-von-Taube-Gymnasium zu arbeiten. "Daher sind maximal acht Personen in einem Zimmer", so Kössinger. Bei der Wahl am 15. März war noch im Gautinger Rathaus ausgezählt worden.

Auch in Planegg wird die Auszählung ausschließlich am örtlichen Feodor-Lynen-Gymnasium durchgeführt. Zudem wurden die Wahlhelfer-Teamsvon acht auf vier Personen verkleinert.

"Die vier Personen werden in den Zimmern, in denen ausgezählt wird, weit auseinander gesetzt, so dass der Mindestabstand von 1,5 Metern durchgehend in jedem Fall gewährleistet ist", so Gemeinde-Sprecherin Martina Sohn. "Alle unsere Wahlhelfer werden zudem mit Schutzmasken und Handschuhen ausgerüstet."

Bei der Auswahl der insgesamt 56 Wahlhelfer sei auch auf das Alter geachtet worden. Ältere gelten als besonders gefährdet für eine Ansteckung mit dem Coronavirus.

In Gauting dürfen indes alle Wahlhelfer ab 65 Jahren von ihrem Engagement zurücktreten. Für sie sucht die Gemeinde jetzt nach Ersatz. Sprecher Fred Rauscher zufolge braucht es aktuell noch etwa 30 Wahlhelfer.

In Gräfelfing sind nach Auskunft von Wahlleiterin Petra Hierl-Schmitz ohnehin vorwiegend Gemeindemitarbeiter - und damit Unter-65-Jährige - als Wahlhelfer aktiv. Die Zahl der Briefwahllokale wurde aufgestockt. "Dadurch, dass jedes Briefwahllokal nur mit fünf Helfern besetzt wird, können sich die Wahlhelfer großzügig im Raum verteilen und den Mindestabstand wahren."

Neurieder Verein startet Hotline für Corona-Betroffene

UPDATE 24. März, 12 Uhr: "Neurieder helfen Neuriedern" - unter dem Namen hat sich in den  sozialen Medien eine Gruppe gebildet, um vom Coronavirus Betroffenen in der Krisenzeit zu helfen. Gemeinsam mit dem Verein "Wir in Neuried" hat die Gruppe jetzt eine Hilfs-Hotline geschaltet. 

Dort könnten "die besonders gefährdeten Neurieder ohne Facebook anrufen und ihre Einkäufe bestellen", heißt es von den Organisatoren. Zehn Helfer koordinieren derzeit die Hotline und Bestellungen.

Zu erreichen ist die Hilfs-Hotline unter Telefon 0171/68 88 363 oder 0157/30 99 85 60 sowie unter der E-Mail-Adresse info@wir-in-neuried.de.

Corona im Landkreis München: Landratsamt legt neue Fallzahlen vor

UPDATE 23. März, 13.46 Uhr: Trotz der inzwischen bayernweit geltenden Ausgangsbeschränkungen ist die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Personen auch im Landkreis München weiter gestiegen.

Wie das Landratsamt München mitteilt wurden seit Sonntag 33 weitere Fälle gemeldet. Damit liegt dieaktuelle Fallzahl nun bei insgesamt 279.

Im Würmtal sind aktuell 20 Krankheitsfälle bekannt - 13 Infizierte gibt es in Gräfelfing, vier in Neuried und drei in Planegg.

"Unser Würmtal": Sonder-Portal für Unternehmen während der Corona-Krise

Um die Menschen im Würmtal auch während der Ausgangsbeschränkungen mit allem zu versorgen, was nötig ist, werden dieregionalen Unternehmen kreativ: Neben zahlreichen Gastronomen bieten auch einige Shops jetzt Lieferservice oder Online-Aktionen an.

Welche besonderen Angebote es alles in Gräfelfing, Planegg, Neuried, Gauting oder Krailling gibt, bündelt jetzt ein neues Online-Portal. "Unser Würmtal" ist ein digitaler Marktplatz. Die Website ist zum Teil aus der Initiative "Digitales Würmtal" der fünf Gemeinden hervorgegangen.

Eigentlich sollte das Portal erst im Mai online gehen. "Aber aus der aktuellen Gegebenheit heraus, haben wir schon dieses Wochenende eine Sonderwebsite gestartet", erklärtSprecherin Katja Dittmar. 

Dort können die Würmtal-Unternehmen für ihre Kunden Informationen zu Öffnungszeiten oder Lieferservice-Angeboten während der Coronakrise angeben. "Stand jetzt haben wir Einträge von 47 Unternehmen", so Dittmar. 

Dabei sind nicht nur Gastronomen, Floristen oder Modeläden. Auch Fachgeschäfte wie Terra e muro Gräfelfing oder das Gautinger Spielwarengeschäft Moppelfritz sind darunter. "Sehr erstaunlich fand ich auch eine Hundeschule, die Online-Training anbietet", sagt "Unser-Würmtal"-Sprecherin Dittmar. 

Auf eine Trennung der Angebote nach den fünf Gemeinden habe man dabei bewusst verzichtet. "Wir sind das Würmtal. Vielleicht ist jetzt die richtige Zeit, um über den Tellerrand hinauszuschauen."

Das sehen auch die Würmtalgemeinden so, die größtenteils auf "Unser Würmtal" verweisen. Planegg hat hingegen einähnliches Portal für die Unternehmen in der Gemeinde erstellt. Dort sind derzeit 27 Einträge vermerkt.

Aus Schutz vor Ansteckung: Livestream von Gemeinderatssitzungen

Jetzt also doch: Auch in der Gemeinde Neuried werden Gemeinderats- und Ausschusssitzungen in den kommenden Wochen ohne Öffentlichkeit durchgeführt. "Aufgrund der einzuhaltenden Mindestabstände kann aus Platzgründen nicht persönlich teilgenommen werden", heißt es dazu.

InGräfelfing und Planegg war bereits früher beschlossen worden, Bürger von den anstehenden Tagungen auszuschließen. In Neuried will man nun zumindest eingeschränkt Öffentlichkeit herstellen. "Die Sitzungen werden perLivestream übertragen und auf der Internetseite verlinkt", so die Gemeinde auf ihrer Website.

Außerdem können Bürgeranfragen vorab per E-Mail an meike.petro@neuried.de eingereicht werden. 

Corona im Landkreis München: Zahl der Infizierten steigt über 150 Personen

Immer mehr Menschen infizieren sich im Landkreis München mit dem Coronavirus. Nach Angaben des Landratsamts gibt es inzwischen 158 Fälle. Das sind 24 mehr als noch am Mittwoch.

In den Landkreisgemeinden im Würmtal sind derzeit zehn Infektionen mit dem Coronavirus bekannt: sieben in Gräfelfing, zwei in Planegg und ein Fall in Neuried. In der Stadt München sind es derzeit 676 Infektionen.

Dem  Leiter des Staatlichen Gesundheitsamts beim Landratsamt München zufolge ist der Zustand der meisten Infizierten im Landkreis gut. "In der Regel ist der Krankheitsverlauf sehr mild", so Dr. Gerhard Schmid heute gegenüber Hallo.

Bisher sei nur bei einem Patient eine Beatmung nötig gewesen. "Aber auch diesem geht es jetzt besser."

Einrichtung von Testzentren erhöht Fallzahl

Dass die Zahl der Infizierten im Landkreis zuletzt deutlich gestiegen ist, sei nicht nur dem Fortschreiten der Epidemie zuzuschreiben, so Schmid. "Ein Teil wird auch darauf zurückzuführen sein, dass wir einen starken Anstieg der Testungen haben."

Denn im Landkreis wird jetzt mit lokalen Testzentren gearbeitet.  "Alle 29 Gemeinden wollen sich daran beteiligen und wir haben auch alle Kommunen offiziell mit der Einrichtung beauftragt", bestätigteLandrat Christoph Göbel heute.

 Diese testen aber nur Patienten, die vom Gesundheitsamt dafür einen Termin zugeteilt bekommen haben und in Quarantäne sind. Neben Ärzten sind dort auch Organisationen wie etwa das  Bayerische Rote Kreuz vor Ort.

Bereits in Betrieb sind Stationen in Hohenbrunn, Grünwald, Haar, Ismaning, Kirchheim, Oberhaching, Sauerlach, Unterföhring, Unterhaching und Unterschleißheim (gemeinsam mit Oberschleißheim. Die Tester arbeiten dort entweder in bestehenden Gebäuden, auf Parkplätzen oder in bereitgestellten Zelten. 

Zeitnah auch Testzentren für Corona im Würmtal

Auch im Würmtal soll es laut Landrat Göbel in Kürze dezentrale Corona-Untersuchungen geben. Eine entsprechende Besprechung in Planegg fand bereits am Mittwoch statt.

In Gräfelfing könnte nach derzeitigem Stand ein Testzentrum in der kommenden Woche in Betrieb gehen. Dieses werde der Gemeinde nach am Wendehammer in der Adalbert-Stifter-Straße errichtet.

Der Gemeinde Neuried zufolge würden auch in Planegg und Neuried Vorbereitungen für Teststationen getroffen - ebenso im angrenzenden Krailling (Lkr. Starnberg).

Landratsamt kooperiert mit Callcenter für Corona-Bürgertelefon

Aufgestockt hat das  Landratsamt München auch seine Kapazitäten für das Bürgertelefon. Dieses ist täglich von 8 bis 18 Uhr unter  089/6221-1234 erreichbar. 

Seit Mittwoch ist bei der Beantwortung von Anrufe ein Callcenter eingebunden. Dort säßen zwar keine Ärzte am Apparat, das Personal sei aber vom Gesundheitsamt geschult und medizinisch qualifiziert, erklärte Landrat Christoph Göbel.

Die Zusammenarbeit mit dem Callcenter sei gestartet worden, da die Mitarbeiter des Landratsamts allein die Flut an Anrufen nicht mehr stemmen konnten. "Am Mittwoch hatten wir 524 Anrufe, 488 konnten davon bearbeitet werden", so Göbel. 

Göbel zu Ausgangssperren: "Wenn Bürger Verhalten nicht ändern, wird es dazu kommen"

Die Ausrufung einer Ausgangssperre sei von Seiten des Landratsamts derzeit nicht vorgesehen, so Landrat Christoph Göbel. 

Stattdessen soll die Bevölkerung weiter sensibilisiert werden: Bis Anfang nächster Woche erhalten Göbel zufolge alle Haushalte im Landkreis München eine Briefwurfsendung. Diese enthalte wichtige Kontaktnummern, einen gemeinsamen Appell des Landrats und Bayerischen Innenministers sowie Verhaltensregeln.

Dass es bis dahin eine  Ausgangssperre geben könnte, wollte der Landrat dennoch nicht ausschließen. „Wenn das Verhalten der Bürger sich nicht ändert und Polizeikontrollen nicht fruchten, wird es dazu kommen.“

Dafür stehe das Landratsamt auch in engem Kontakt zu den örtlichen Bürgermeistern, die ebenfalls Ausgangssperren ausrufen könnten.

Aus Sorge vor Ansteckung mit Corona: Tafel stoppt Ausgabe 

Ohnehin wird im Würmtal in den kommenden Wochen nicht viel los sein, um das Ansteckungsrisiko so gering wie möglich zu halten. 

Nach der Schließung von Schulen, Rathäusern und vielen Freizeiteinrichtungen wegen des Coronavirus hat sich jetzt auch der WürmtalTisch dazu entschlossen, seinen Betrieb einzustellen. Bis voraussichtlich 22. April soll es keine Lebensmittelausgaben für Bedürftige am Gräfelfinger TSV-Gelände geben.

"Wir haben lange gezögert, um unsere Kunden nicht im Stich zu lassen, aber es ist bei unserer Arbeit unmöglich, den gewünschten und notwendigen Abstand von 1,5 bis 2 Metern bei unseren Mitarbeitenden wie auch bei den Kunden durchgehend herzustellen", so Organisatorin Petra Schaber. Zudem seinen die meisten Helfer der Tafel über 60 Jahre alt und damit besonders gefährdet.

Wegen Corona: Kraillinger Duathlon im Mai ist abgesagt

Außerdem werden immer mehr Veranstaltungen verschoben oder abgesagt - selbst wenn diese noch einige Woche in der Zukunft liegen.

Jüngstes Opfer: der Kraillinger Duathlon am 3. Mai. "Wir hatten eigentlich gehofft, die Veranstaltung durchzuführen zu können, sofern von Seiten der Behörden keine Anweisungen erfolgen", teilte Organisator Maxi Wechner Hallo mit. Nun habe er von der Gemeinde erfahren , "dass wir unter diesen Umständen die Genehmigung nicht erteilt bekommen".

Der Duathlon ist nicht das einzige Event inKrailling, das jetzt wegen des Coronavirus abgesagt wurde. Ebenfalls betroffen sind der Gemeinde zufolge: 


-

alle Veranstaltungen des Kraillinger Literaturfrühlings. Falls möglich, werden diese Veranstaltungen im Herbst nachgeholt.

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der Marktsonntag und derWürmtaler Energietag (beide am 10. Mai)

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alle Maifeiern

-

der Würmtaler Staffellauf am 11. Juli

-

das Konzert des Kraillinger Kulturfördervereins am 21. März

Ebenfalls abgesagt sind alle Veranstaltungen der Literarischen Gesellschaft Gräfelfing, die bis Mitte Mai stattfinden hätten sollen.

In der Landeshauptstadt München liegt das Kulturleben ebenso brach.

Corona Würmtal: Gemeinderäte tagen trotzdem

Trotz Corona-Krise beibehalten werden im Würmtal allerdings Ausschusssitzungen der Gemeinderäte. In Planegg und Gräfelfing ist dabei allerdings vorerst die Öffentlichkeit ausgeschlossen.

In Neuried dürfen die Bürger derzeit noch teilnehmen. Die Gemeinderatssitzung am 31. März wird allerdings nicht im Sitzungssaal in der Mehrzweckhalle, sondern in der Aula der Grundschule stattfinden, "da dort der nötige Abstand sichergestellt ist".

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