Würmtal

Modernes Quartier statt alter Schule in Gauting

Die alte Grundschule in Gauting soll abgerissen und durch ein modernes Wohn- und Geschäftsquartier ersetzt werden.
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Die alte Grundschule in Gauting soll abgerissen und durch ein modernes Wohn- und Geschäftsquartier ersetzt werden.

Gauting: Kritik an Plänen fürs Gautinger Bahnhofsareal – Bürger dürfen Namen vorschlagen

Ein lebendiges Wohn- und Geschäftsquartier sehen die Pläne des Büros Sontowski und Partner für das Areal der ehemaligen Grundschule am Gautinger Bahnhof vor. Doch für die Pläne gibt es nicht nur Lob. Eine neu gegründete Arbeitsgruppe kritisiert die geplante Bebauung als viel zu groß und städtisch. „Nicht ortsverträglich“ sei der Entwurf, sagte zum Beispiel der Architekt und Sprecher der Gruppe, Andreas Romero, im Münchner Merkur.

Positiv kommt dagegen an, dass neue Einkaufsmöglichkeiten geschaffen werden. Bei einer Infoveranstaltung der Gemeinde sagte der Gautinger Bürger Markus Proksch, dass er dann nicht mehr bis nach Stockdorf zum Einkaufen fahren müsse. Ein Aussage, die die Gemeinde und Planer sicher gerne hören, denn schließlich ist es ein ausgemachtes Ziel, dass durch einen Edeka-Markt und eine DM-Drogerie im neuen Quartier die Kaufkraft in der Gemeinde gehalten werden soll.

Insgesamt 2570 Quadratmeter Einzelhandelsfläche entstehen in dem Gebäudekomplex. Dazu 3300 Quadratmeter Wohnfläche verteilt auf 52 Wohnungen und 280 Quadratmeter Büro- und Dienstleistungsfläche. Alle Unterlagen des Projektes sind bis zum 5. Mai im Rathaus einsehbar. Bis zum 6. Mai können die Gautinger Bürger zudem Namensvorschläge für das neue Quartier an die Gemeinde schicken oder in eine Box im Rathaus einwerfen. Eine Jury aus Vertretern der Gemeinde und der Planer wird aus den Vorschlägen den Namen aussuchen. Der Gewinner erhält einen „Gautinger Warenkorb“ im Wert von 500 Euro.
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