Diese Projekte stehen 2019 in der Gemeinde an

Krailling: Die große Jahresvorschau der Würmtal-Bürgermeister

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In diesem Jahr wird Kraillings Margaretenstraße zu einem echten Ortskern ausgebaut.

Krailling – Die Gemeinde strebt nach mehr Identität: Deshalb wird jetzt der Grundstein für einen „echten“ Ortskern gelegt – Bürgermeisterin Christine Borst gewährt einige Einblicke

Bürgermeisterin Christine Borst (CSU).

Im Frühjahr kommen die Bagger: 2019 wird Kraillings Margaretenstraße zu einem echten Ortskern ausgebaut. „Mir ist wichtig, dass Krailling eine eigene Identität hat – insbesondere weil wir keine Bahnhofstraße wie die anderen Würmtal-Gemeinden haben“, so Bürgermeisterin Christine Borst (CSU).

Der Umzug des Wochenmarkts zum Paulhanplatz soll einen zentralen Kommunikationsort schaffen, der Ausbau des Lokals „Rosario“ für italienisches Caféflair sorgen. „Die Ortsmitte kann nur verbessert werden“, entgegnet Borst den Kritikern des Projekts. „Wir werden sie so schön machen, dass am Ende keiner mehr etwas dagegen sagen kann.“ Zudem will die Bürgermeisterin Anwohner und die anliegenden Geschäfte umfassend über die Einschränkungen während der Bauzeit informieren – etwa beim Busverkehr. Das könnte im März im Rahmen der Bürgerversammlung geschehen. Das rund drei Millionen Euro schwere Projekt soll laut Borst bereits Ende 2019 beendet sein.

Pläne verbessert

Die Gemeinde soll eine zweite Anlaufstelle für Betreutes Wohnen bekommen.

Neben dem Caritas-Altenheim Maria Eich möchte die Schober-Stiftung ein Haus für Betreutes Wohnen mit 35 Wohnungen bauen. Bisherige Pläne waren im Kraillinger Gemeinderat unter anderem wegen Bedenken von Naturschützern gescheitert. „Anfang des Jahres wird der Planer ein verbessertes Konzept vorstellen“, kündigt Bürgermeisterin Christine Borstgegenüber Hallo an. Das Betreute Wohnen in der Margaretenstraße soll schon im Sommer 2019 fertiggestellt werden.

EOS-Ausbau

Weiter auf den Weg bringen möchte Kraillings Bürgermeisterin den Ausbau des 3D-Druck-Unternehmens EOS im Kraillinger Gewerbegebiet KIM. „Ob wir 2019 bereits starten können, weiß ich aber nicht“, so Borst. Bereits jetzt würden allerdings Ausgleichflächen für die Baumaßnahme geschaffen. Diese sind nötig, weil auf dem Baugelände eine vom Aussterben bedrohte Schmetterlingsart lebt.

Vorerst auf Eis

Der Bergerweiher wird trotz konkreter Planungen vorerst nicht saniert.

Die für 2019 geplante Sanierung des Bergerweihers wird vorerst nicht kommen. Der Grund: Der Gemeinderat will lieber einen Naturraum statt einen Badesee im Zentrum haben. Die rund 500 000 Euro für das Projekt für 2019 wurden darum vorerst um ein Jahr zurückgestellt.

Romy Ebert-Adeikis

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