Millionenprojekt

Bayerns Ministerien fördern Doemens-Neubau kräftig

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Auf den gut 5000 Quadratmeter des Neubaus soll es auch ein modernes Abfüll- und Verpackungs-Technikum sowie eine eigene Mälzerei und Brauerei geben.

Gräfelfing: Seit Juni laufen die Bauarbeiten am Millionen-Projekt „Doemens 2020“. Dass der Freistaat den Akademie-Neubau mitfinanzieren wird, war schon länger klar. Jetzt ist auch die genaue Summe bekannt

Unterstützung für ein Millionenprojekt: Etwa 28 Millionen Euro soll der Doemens-Neubau kosten, der bis 2021 an der Gräfelfinger Lohenstraße entstehen soll (Hallo berichtete). Allein muss die Brau-Akademie das aber nicht stemmen. Neben Zuwendungen aus der Getränke- und Lebensmittelbranche finanzieren auchFördermittel des Freistaats das Projekt kräftig mit. Wie Doemens jetzt bekannt gabt, wird die Bayerische Staatsregierung insgesamt 6,7 Millionen Euro für den Neubau springen lassen. 

So erhält „Doemens 2020“ vom Bayerischen Kultusministerium eine Schulförderung in Höhe von 2,1 Millionen Euro. Kürzlich überreichte zudem Ministerialrätin Sabine Maurer im Namen des Bayerischen Wirtschaftsministeriums einen Förderbescheid über 4,6 Millionen Euro für den Neubau der Schulungsstätte und die Ausstattung des Doemens-Technikums. 

Modernes Technikum, mehrere Labore und eigenes Sudhaus sind vorgesehen 

Neue Räumlichkeiten sind der Akademie zufolge notwendig, um auch zukünftig die „Qualität der Aus- und Weiterbildung auf einem hohen Level“ zu sichern. Mit rund 100 Vollzeitstudenten platzt der aktuelle Doemens-Sitz in der Gräfelfinger Stefanusstraße aus allen Nähten. 3000 Quadratmeter stehen derzeit für Lehre und Technik zur Verfügung, im Neubau sollen es gut 5000 Quadratmeter sein. Geplant sind elf Seminar- und vier Praktikumsräume, ein modernes Abfüll- und Verpackungs-Technikum, eine eigene Mälzerei und Brauerei, mehrere Labore sowie eine Tiefgarage mit über 1000 Quadratmeter Fläche. 

Der Umzug in den Neubau ist für Mitte 2021 vorgesehen. Im Juni hatte die Akademie den Spatenstich für ihr Projekt „Doemens 2020“ gesetzt. Aktuell wird die Baugrube an der Lohenstraße ausgehoben.  rea

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