Kreuzung Ketteler- und Germeringer Straße

Ampel statt Unterführung in Planegg

Eine Ampel soll die teils langen Wartezeiten an der Kreuzung Ketteler- und Germeringer Straße verkürzen.
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Eine Ampel soll die teils langen Wartezeiten an der Kreuzung Ketteler- und Germeringer Straße verkürzen.

Planegg: Der Landkreis stimmt dem Wunsch der Gemeinde zu und investiert 350 000 Euro in den Kreuzungsumbau.

Immer wieder war die Kreuzung Ketteler- und Germeringer Straße in Planegg ein Thema bei den Bürgerversammlungen. Sei es wegen langer Wartezeiten für Autofahrer oder wegen der für ältere Menschen kaum geeigneten Unterführung mit ihrer steilen Treppe (Hallo berichtete) – die Planegger fordern schon seit Jahren, dass die Situation verbessert wird.

Bislang konnte die Gemeinde jedoch nichts tun. Ihr fehlte schlicht die Kompetenz, da für die Kreisstraße der Landkreis verantwortlich ist. Doch nun stimmte der Kreis-Bauausschuss einstimmig einem Antrag Planeggs zu, die Kreuzung für Fußgänger und Radfahrer durch Ampeln sicherer zu machen. Gleichzeitig wird die Unterführung zurückgebaut. In der Kreisbehörde rechnet man mit Kosten in Höhe von rund 350 000 Euro.

Die Germeringer Straße ist stark befahren. Rund 15 400 Fahrzeuge sind im Kreuzungsbereich täglich unterwegs. Das macht es auch für Fußgänger und Radfahrer schwer, die Straße zu überqueren – zumal die vorhandene Unterführung nicht optimal ist. Der Zugang ist nicht barrierefrei und somit für Rollstuhlfahrer nicht nutzbar. Eltern mit Kinderwagen tun sich ebenfalls sehr schwer.

Dass die Kreuzung nun optimiert wird, begrüßte Rathaus-Geschäftsführer Stefan Schaudig im Münchner Merkur: „Wir finden es gut, dass der Landkreis den Bedarf nun sieht.“ Andreas Daschner

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