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Die Wiesn geht zu Ende: Keine Rekorde, Regen-Wetter und steigende Corona-Inzidenz in München ‒ Die Bilanz

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Von: Jonas Hönle

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Die Wiesn in München
Die Wiesn in München geht am Montag zu Ende. (Symbolbild) © Felix Hörhager/dpa

In München geht das Oktoberfest zu Ende. Ohne Rekorde, mit weniger Besuchern und getrunkenem Bier nach zwei Wochen Regen-Wetter. Die Corona-Inzidenz stieg derweil weiter an.

Update: 15.18 Uhr

Weniger Besucher und Bier - Die Regen-Wiesn in München geht zu Ende

Bei hauptsächlich Regen-Wetter kamen zum ersten Oktoberfest nach zwei Jahren Corona-Pause laut Festleitung rund 5,7 Millionen Besucher - mehr als eine halbe Million weniger als bei der letzten Wiesn vor der Pandemie im Jahr 2019. Damals waren es 6,3 Millionen.

Das Wetter sei das Haupthindernis gewesen, sagte Festleiter Clemens Baumgärtner (CSU) zum Abschluss des Festes am Montag. Er sprach vom schlechtesten Wiesn-Wetter seit 20 Jahren. Trotzdem habe das Fest ein entspanntes, gut gelauntes und junges Publikum angezogen.

„Die Wiesn ist wieder da.“ Corona, Geldsorgen oder den Krieg in der Ukraine sah er nicht als vordringliche Gründe für den Besucher-Rückgang.

Weniger Gäste tranken auch weniger Bier: 5,6 Millionen Liter gingen durch die Kehlen (2019: 7,3 Millionen Liter). Wegen des Wetters hatte die Festleitung den Ausschank von Glühwein zugelassen, der aber nur mäßig Anklang fand. Vor allem die Schausteller hatten zu leiden - bei strömendem Regen stiegen nur wenige Gäste in die Fahrgeschäfte.

Gas-, Strom- und Wasserverbrauch gingen zurück. Polizei, Feuerwehr und Sanitätsdienst berichteten von einer ruhigen Wiesn mit in vielen Bereichen niedrigeren Einsatzzahlen.

Das Fest präsentierte sich dabei münchnerischer und jünger: Mehr Gäste als sonst kamen aus dem Münchner Umland, und sie waren im Schnitt jünger. Das zeigte auch Auswertung von anonymisierten und aggregierten Daten des Mobilfunkanbieters O2 Telefonica.

Der umstrittene Partysong „Layla“ ist zum Wiesnhit 2022 geworden. Es bleibe dabei, dass das Lied von DJ Robin & Schürze am häufigsten gespielt worden sei, getoppt nur vom Dauerbrenner „Ein Prosit der Gemütlichkeit“, sagte Baumgärtner. Denn was auch immer zum Wiesnhit gekürt wird: Laut Verwertungsgesellschaft Gema lag in vielen Jahren stets das Trinklied mit dem Refrain „Oans, zwoa Gsuffa“ ganz vorn.

Corona spielte für diejenigen, die zum Fest kamen, dem Anschein nach keine größere Rolle. Allerdings schoss wie erwartet zuletzt die Inzidenz deutlich nach oben. Am Montag liegt sie in der Stadt München bei 766,8. Das war im Vergleich zum Freitag vor zwei Wochen - also dem Tag vor Wiesn-Beginn - fast eine Vervierfachung.

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Steigende Corona-Inzidenz, Regen-Wetter und keine Rekorde - Die Wiesn in München endet am Montag

Erstmeldung: 03. Oktober

Nach zwei Wochen mit hauptsächlich Regen-Wetter geht am Montag das Oktoberfest in München zu Ende. Nach zwei Jahren Corona-Zwangspause wird es wohl eine Wiesn ohne neue Rekorde bleiben.

Dennoch wurde in den Zelten fröhlich gefeiert, viele freuten sich über eine entspannte Stimmung mit weniger Gedränge. Um 13.00 Uhr will die Festleitung gemeinsam mit Polizei, Feuerwehr und Sanitätsdienst Bilanz ziehen.

Schlechtes Wetter hatte immer wieder den Besucher-Zustrom gebremst. Erwartet wird, dass die Gästezahl hinter der letzten prä-pandemischen Wiesn 2019 zurückbleibt. Damals kamen 6,3 Millionen Gäste.

Damit sich die Gäste innerlich wärmen können, durfte seit Sonntag vor einer Woche Glühwein ausgeschenkt werden. Bier floss weniger: Etwa 10 bis 15 Prozent weniger sei wohl ausgeschenkt worden, hieß es zur Halbzeit.

Deutlich weniger Zulauf hatte bis zur Halbzeit die Oide Wiesn mit historischen Fahrgeschäften im Südteil des Geländes.

Festleiter Clemens Baumgärtner (CSU) hat allerdings immer klargestellt, dass man nicht auf der Jagd nach Rekorden ist. Wichtig sei, dass das Fest nach zwei Jahren Corona-Pause wieder stattfinden konnte.

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