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Wieder mehr jüngere Besucher auf der Wiesn: Umland und Ausland ‒ Woher es Menschen auf das Oktoberfest zieht

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Von: Jonas Hönle

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Das Oktoberfest in München
Das Oktoberfest in München zieht wieder ein jüngeres Publikum an. (Symbolbild) © Felix Hörhager/dpa

Die Wiesn wird münchnerischer und jünger: Daten zeigen, welche Besucher-Gruppe vermehrt aufs Oktoberfest in München geht und woher die Menschen kommen.

Die Wiesn wird jünger - zumindest die Besucher. Vor allem der Anteil der 18- bis 29-Jährigen auf dem Oktoberfest in München ist gestiegen.

Laut einer Auswertung von Daten des Mobilfunkanbieters O2 Telefonica durch Invenium machten sie in den ersten neun Tage rund 21 Prozent der volljährigen Gäste aus.

2019 - also vor der Corona-Zwangspause - hatte ihr Anteil im gleichen Zeitraum bei 14 Prozent gelegen. Der Anteil aller anderen Altersgruppen war dieses Jahr rückläufig oder stagnierte.

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Mehr jüngere Menschen auf der Wiesn in München - Woher es die Besucher auf das Oktoberfest zieht

Auch Wiesn-Chef Clemens Baumgärtner (CSU) sieht eine Tendenz zu einem jüngeren Publikum. Viele zwischen 16 bis Mitte 30 ziehe es auf das Fest, sagte er und liefert auch gleich mehrere Erklärungsansätze: „Erstens, weil es bei den Jüngeren viele gibt, die noch nie auf der Wiesn waren. Und zweitens: Ich glaube, dass die jungen Menschen ausgehungert sind, einander zu sehen, Beziehungen zu knüpfen, zu tanzen und zu feiern. Da hat sich viel angestaut.“

Die Älteren sein zwar nicht ausgebleiben, die Daten zeigen bei diesen Besuchern jedoch leichte Rückgänge.

Von den Gästen her sei das Fest noch etwas münchnerischer als sonst, sagte Baumgärtner. Viele seien aus dem Münchner Umland da.

Auch das deckt sich mit den Daten des Mobilfunkanbieters O2: Danach kamen 63 Prozent der Besucher aus der Stadt selbst und weitere 14 Prozent aus den direkt angrenzenden Landkreisen München Land, Fürstenfeldbruck, Starnberg und Dachau.

Das Interesse aus dem Ausland sei etwas geringer als sonst, aber stärker an zunächst erwartet, sagte Baumgärtner. „Touristen sind eine starke Gruppe.“

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Den O2-Daten zufolge waren kamen knapp 16 Prozent der Besucher aus dem Ausland - die meisten aus dem Großbritannien (3,1 Prozent) vor den USA mit 2,6 Prozent.

Basis der Auswertung waren laut O2 anonymisierte und aggregierte Daten, die keine Rückschlüsse auf persönliche Informationen zulassen.

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