Historische Wanderwege in Aubing

Wegweiser für Aubing gefordert

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Die CSU-Politiker Johann Sauerer (v. l.), Sebastian Kriesel, Jürgen Schrader und Jürgen Umseher wollen historische Wanderwege in und um Aubing wieder beleben.

CSU will historische Pfade beschildern lassen – Sie sollen nicht nur Orientierung bieten.

Neues Leben für alte Pfade – das wollen Aubinger Lokalpolitiker von der CSU im Rahmen der Planungen für den Landschaftspark Freiham erreichen. CSU-Sprecher Jürgen Schrader erklärt: „Wir möchten den Bürgern bessere Möglichkeiten der Naherholung bieten und fordern daher, dass historische Wanderwege Schilder bekommen.“ Nach denen werde er von Spaziergängern auch oft gefragt, wenn er im Gelände unterwegs sei. Doch es geht Schrader nicht nur um Orientierungshilfe. 

„Mit Info-Tafeln versehen, könnten die Wege auch ein Lehrpfad für die Neubürger des Siedlungsgebiets Freiham werden, damit diese ihre neue Heimat besser kennenlernen“, sagt Schrader. Seine Partei hat daher gehandelt.

Im Bezirksausschuss Aubing-Lochhausen-Langwied hat die CSU nämlich einen Antrag durchgebracht. Dieser fordert die Stadt dazu auf, ein Routenkonzept für Wanderwege zu erarbeiten. Die Strecken sollen hauptsächlich von den S-Bahn-Stationen im 22. Stadtbezirk aus ins Umland führen, etwa von Lochhausen über Aubinger Lohe und Gut Freiham bis zur Planegger Kapelle Maria Eich. Bis wann die Wege-Idee umgesetzt werden könnte? Schrader: „Ich glaube, in zwei bis drei Jahren.“ cmb

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