Vorhang auf für die neue Generation

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Monika Fuderer und Eva Maria Weigl (re.) vom neuen Team.

Das Theater in Obermenzing startet mit verjüngtem Team und unter einem anderen Namen.

40 Jahre nach ihrer Gründung erlebt die Theatergruppe der Pfarrei Leiden Christi eine kleine Verjüngungskur: Aus dem „Bauerntheater in Obermenzing“ ist das „Theater in Obermenzing“ geworden. Neue Spielleiterin ist Eva Maria Weigl (54), die seit zwölf Jahren in dem Ensemble mitwirkt.

Die Obermenzingerin löst Peter Igl ab, der zusammen mit weiteren langjährigen Aktiven heuer seine Aufgaben weitergegeben hat. Der Wechsel soll laut Weigl aber „eher schleichend“ vonstattengehen. „Wir haben viel Stammpublikum, das wir nicht verprellen wollen.“ Deshalb inszeniert die Gruppe für die neue Spielzeit im November momentan einen Klassiker der bayerischen Volkstheater-Literatur: „Der verkaufte Großvater“ von Anton Hamik. Rund 50 Leute wirken vor und hinter den Kulissen daran mit, davon acht als Schauspieler auf der Bühne. Für Eva Maria Weigl ist es das Debüt als Spielleiterin. „Ich bin schon etwas nervöser als sonst beim Spielen“, gesteht sie, verlässt sich jedoch auf ihre erfahrenen Mitspieler. „Die wissen auch, worauf es ankommt.“

Den neuen Namen findet die Gruppe passender und zeitgemäßer. „Wir wollen damit der Vielfalt an anspruchsvollen Volkstheaterstücken gerecht werden, die wir inzwischen in unserem Repertoire haben“, sagt Weigl. „Und wir hoffen, dass sich auch ein jüngeres Publikum angesprochen fühlt, wenn wir nicht mehr Bauerntheater heißen.“ Was bleiben soll, ist die mundartliche Ausrichtung. „Wir fühlen uns der Tradition verpflichtet“, ergänzt Monika Fuderer (48) vom Leitungsteam. Trotzdem könnte sie sich vorstellen, „eines Tages vielleicht auch mal über die Grenzen des Volkstheaters hinaus zu gehen“.

ul

„Der verkaufte Großvater“ wird am 11., 12., 18., 19. und 25. November jeweils ab 19.30 Uhr im Pfarrheim Leiden Christi, Passionistenstraße 12, aufgeführt. Karten gibt’s ab 14. Oktober unter Telefon 82 07 09 53. Der Eintritt kostet zwölf Euro. Davon gehen je zwei Euro an die Renovierung von St. Georg.

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