Trendsport Surfen

Wellenreiten auf der Würm geplant

Eisbachwelle
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Eisbachwelle

CSU und SPD fordern eine Surf-Möglichkeit im Münchner Westen. Wie die Chancen dafür stehen, erfahren Sie hier.

Wird die Würm zum zweiten Eisbach? SPD und CSU jedenfalls fordern, an dem Fluss im Münchner Westen Möglichkeiten zum Surfen zu schaffen. „Surfen im Fluss ist ein absoluter Trend“, heißt es in einem aktuellen Antrag der CSU-Fraktion im Münchner Stadtrat. Die in der Stadt bereits vorhandenen Stellen zum Wellenreiten – Floßlände im Süden und Eisbach im Zentrum – seien oft überlaufen. Ein zusätzlicher Surf-Ort sei also sinnvoll und der Würmkanal dafür geeignet.

„Um hier begeistertes Zuschauen zu ermöglichen, soll ein Platz gefunden werden, der von einer Brücke oder einer Grünfläche einsehbar ist“, fordern die Christsozialen nun vom Referat für Gesundheit und Umwelt. Die CSU-Politiker finden: „Dafür käme die Fläche zwischen Würm und Würmkanal zwischen Ernsbergerstraße und Manzingerweg in Betracht.“

Was die CSU jetzt verlangt, haben sich die SPD-Stadträte schon im Juli gewünscht: „Die Würm ist ein wichtiger Ort der Freizeitgestaltung“, steht in deren Antrag. „Gleichzeitig finden immer mehr junge Menschen Gefallen am Surfsport. Durch die Schaffung einer Surfwelle an der Würm könnte die Landeshauptstadt ihre Attraktivität für den Surfsport auch im Westen erhöhen.“

Zu den Erfolgschancen für das Wellenreiten auf der Würm sagt Münchens Umweltreferentin Stephanie Jacobs auf Hallo-Nachfrage: „Die Idee ist mir äußerst sympathisch. Ob es eine geeignete Stelle gibt, prüfen gerade unsere Experten. Ich bin vorsichtig optimistisch.“ Christopher Beschnitt

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